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Erfolg

Die Krone knapp verpasst

Kerner läuft beim Kaitersberglauf mit einer starken Leistung noch auf Rang 2.
Franz Pretzl

Triathlonprofi ist im Aufwärtstrend und erkämpft sich Rang 2 beim Kinne vom Kaitersberg. Foto: Pretzl
Triathlonprofi ist im Aufwärtstrend und erkämpft sich Rang 2 beim Kinne vom Kaitersberg. Foto: Pretzl

Burglengenfeld.Beim 6. Internationalen Kaitersberglauf, dem „Kine vom Kaitersberg“, beeindruckten die Burglengenfelder Crosstriathleten Thomas Kerner und Philipp Filchner mit starken Leistungen. Nach langsamem Beginn kämpfte sich Triathlonprofi Thomas Kerner noch auf den tollen 5. Platz im Gesamtfeld und Rang 2 in der Altersklasse vor. Philipp Filchner beeindruckte in seinem ersten Berglauf mit dem motivierendem 15 Platz im Gesamtfeld der rund 300 Starter.

7578 Kilometer und 586 Höhenmeter beeindrucken schon vor dem Start in Bad Kötzting hinauf zum Kaitersberg, wo dieses Jahr die Bergläufer eine tolle Rundumsicht genossen. Zwar ist der Triathlonprofi Thomas Kerner von der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, doch machte ihn der Härtetest in Bad Kötzting wieder Mut, denn seine Verletzung an der Wade hielt der starken Belastung stand. In Anbetracht dieses Umstandes begann er vorsichtig den steilen Weg hinauf zum Kaitersberg und lief nach den ersten etwas flachen zwei Kilometern so um den zwanzigsten Platz herum in den Anstieg. Nachdem sich nach und nach ein gutes Gefühl bei ihm entwickelte, drückte er langsam auf das Tempo und überholte so dabei Gegner um Gegner. Auf den letzten 2 Kilometern gab er dann nochmal richtig Gas und pirschte sich bis zum Gipfel in 38.54 min auf den nicht erwarteten 5. Platz vor und durfte sich zudem über Silber in der Altersklasse freuen.

Nachdem es sein erster Berglauf war, frage sich Philipp Filchner: Wie geht man so ein Renen an? So entschied er sich für Wagemut und er versuchte das Rennen zügig anzugehen und schauen wie lange es gut geht. Filchner hatte einen guten Tag und es ging bei ihm relativ lange sehr gut. Das beflügelte ihn immer mehr und so stürmte er in einer schnellen Dreiergruppe dem Gipfel entgegen. Erst die letzten 500 Meter merkte er, dass die Beine nicht mehr das taten, was er wollte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis zum Ziel und er musste seine zwei Mitstreiter ziehen lassen. Doch am Ende freute er sich riesig, als er überraschend bereits als Gesamtfünfzehnter nach 43.26 Minutenn am Gipfel stand und konnte auch noch über das Schild am Wegesrand lachen: Urlaub mit Schmerzen ist nicht gar so schlimm. (bpf)

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