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Basketball

Die Sorgen werden größer

Die Korbjäger des TSV 1880 Schwandorf verlieren auch gegen Freising knapp. Es ist die sechste Pleite im siebten Spiel.

Flügelspieler Stefan Beer musste die letzten Minuten wegen Foulproblemen von der Bank verfolgen.  Foto: Johannes Pflamminger
Flügelspieler Stefan Beer musste die letzten Minuten wegen Foulproblemen von der Bank verfolgen. Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben in der Bayernliga die nächste Niederlage kassiert. Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer im Kellerduell gegen den TSV Jahn Freising mit 67:69. Den entscheidenden Punkten für Freising ging dabei eine Fehleinschätzung der Schiedsrichter voraus, für die sich diese nach Spielende sogar entschuldigten. Am kommenden Wochenende müssen die Schwandorfer jetzt zum ungeschlagenen Tabellenführer Cham. Für die Partie gegen den Regionalligaabsteiger Freising hatten sich die Schwandorfer einiges vorgenommen: Eine Woche vorher wurde endlich der erste Saisonsieg eingefahren und jetzt wollte man beim Tabellennachbarn den nächsten Erfolg feiern.

Doch die momentane Personaldecke der Oberpfälzer ist äußerst dünn, so dass wieder einige Stammkräfte fehlten. Freising ging dagegen mit einem kompletten Zwölf-Mann-Kader an den Start. Zu Beginn des Spiels schaffte es keine Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Obwohl Schwandorf schlecht verteidigte, lagen die Gäste nur 17:18 zurück.

Ausgleich nach dem 3. Drittel

Im zweiten Abschnitt übernahm dann Freising das Kommando und bauten die Führung nach und nach aus. Bis zur Halbzeit war der Vorsprung so auf elf Punkte (35:24) angewachsen. Aber die Schwandorfer gaben sich noch lange nicht geschlagen und zeigten nach dem Seitenwechsel eine tolle Reaktion: Die Defensive stand deutlich besser und dadurch wurden auch im Angriff wieder einfache Punkte erzielt. Genau mit dem Ende des dritten Abschnitts wurde die Partie dann bei 47:47 ausgeglichen.

Auch im Schlussviertel hielten die Gäste das Tempo hoch und drehten die Partie: 55:48 stand es sieben Minuten vor dem Ende.

Es entwickelte sich ein intensives Spiel in dem jedes Team seine Phasen hatte. Zwei Minuten vor dem Ende schienen die Schwandorfer aber durch einen „Dreier“ von Johannes Pflamminger zum 67:61 auf der Siegerstraße. Aber die Freisinger kamen nochmal zurück und glichen erneut aus (67:67).

Die Oberpfälzer hatten aber wenige Sekunden vor dem Ende den Ball und hätten den letzten Angriff gehabt. Doch bei einem Pass wurde Sebastian Erdelt klar gefoult, doch die Schiedsrichter pfiffen nicht. Im direkten Gegenzug markierte Freising dann durch Freiwürfe die letzten Punkte und gewann das Spiel mit 69:67.

Nach der Partie entschuldigten sich die Schiedsrichter bei den Schwandorfern sogar für die letzte Aktion und gaben zu, dass sie schlecht standen und den korrekten Pfiff dadurch verpassten.

Ernüchterung beim Trainer

„Das war zwar sehr fair von den Unparteiischen, aber das bringt uns leider gar nichts“, zeigte sich TSV-Coach Fischer nach dem Spiel enttäuscht. „Wir haben so gut aufgeholt, in diesem wichtigen Spiel und in der zweiten Halbzeit alles investiert. Aber nun stehen wir wieder mit leeren Händen da.“

Bereits vor gut zwei Wochen kassierte Schwandorf in Schrobenhausen ebenfalls eine knappe Niederlage mit Punkten in den letzten Sekunden. Durch die sechste Pleite im siebten Spiel stecken die Oberpfälzer mitten im Abstiegskampf. (stc)

Gut zur wissen

  • Gegner:

    Am kommenden Wochenende ist Schwandorf beim ungeschlagenen Tabellenführer Cham auch klarer Außenseiter.

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