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Die TV-Triathleten geben Gas

Michi Fuchs gelang der Sprung ins A-Finale des XTerra-Rennens. Tobi Zeller knackte die große Distanz – in unter vier Stunden.
Von Franz Pretzl

Michi Fuchs trat auf dem Mountainbike fleißig in die Pedale.
Michi Fuchs trat auf dem Mountainbike fleißig in die Pedale. Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.Zwei junge Triathleten und Tobi Zeller des TV Burglengenfeld nutzten eine der wenigen Startmöglichkeiten und stellten sich der Herausforderung des Crosstriathlon XTerra Czech Republic und dem Weidener Sprinttriathlon.

Überraschend gelang Youngster Michi Fuchs der Sprung ins Finale beim neu eingeführten XTerra Short Track Race und Ezra Brunner kurbelte einen 38er Schnitt in Weiden. Froh im Ziel zu sein war Tobi Zeller nach fast vier Stunden Wettkampf.

18 Profis waren gesetzt

 Trotz der Strapazen finishte Tobi Zeller mit einem Lächeln nach 3.39.12 Stunden.
Trotz der Strapazen finishte Tobi Zeller mit einem Lächeln nach 3.39.12 Stunden. Foto: Franz Pretzl

Das neu eingeführte XTerra Short Track Race bietet zwei Runden mit je 200 Meter Schwimmen, fünf Runden mit jeweils 1,8 Kilometern Mountainbike und drei Runden mit jeweils 1,1 Kilometern Crosslauf. Michi Fuchs musste sich zunächst für das 25-köpfige A-Finale am Freitag qualifizieren, das bereits 18 gesetzte Profis umfasste. Im Minutentakt wurden die Amateure auf einen etwas einfachere Kurs geschickt. Fuchs pushte sich mit einem starken Auftritt auf den siebten Rang gegen die 31-köpfige Konkurrenz, damit gelang ihm der Sprung ins Finale.

Auch hier war der 17-Jährige mit Abstand der jüngste Teilnehmer und freute sich auf das Rennen gegen die berühmten XTerra Profis. Wie groß das Interesse war, zeigte dass es eine Liveübertragung im tschechischen Fernsehen und auf Facebook gab. Die Aufregung für den TV-Youngster war dann dementsprechend groß.

Harter Kurs

  • Große Schleife:

    Wenig zu lachen gab es beim Start von Tobi Zeller am Samstagmittag auf der großen Schleife von 1,5 km Schwimmen, 33 km Mountainbiken und 10,5 km Trailrun.

  • Erfolg:

    Nach den Strapazen finishte er nach 3.39.12 Stunden – das Ziel war eine Zeit unter vier Stunden. Der zwölfte Platz in seiner Altersklasse war diesmal Nebensache.

Doch nach dem Sprung ins kalte Wasser war das Bauchkribbeln weg. Als Sechster beim Landgang top platziert fiel er durch Schläge und einen Fußzieher etwas zurück und sprintete als 13. zum ersten Wechsel aus dem Wasser. Auf dem Mountainbike ist er zu Hause, das merkte man bei seinem Auftritt auf den sehr schlammigen technisch schwierigen Trails. Nur bei den Abfahrten büßte er gegen die hart attackierenden Gegner etwas Zeit ein.

Nach dem Wechsel in die Laufschuhe hieß es Vollgas, denn wenn auf der kurzen Distanz jemand eingeholt wurde, musste er ausscheiden. Fuchs gelang es auf den letzten Drücker der Sprung in die letzte Crosslauf Runde und freute sich schon unterwegs riesig, dass er sein Traumziel geschafft hatte. Schlussendlich rannte er als 16. der insgesamt 25 Starter glücklich und zufrieden ins Ziel. Dazu passte auch die idyllisch und schöne Umgebung um den Krištanovický See bei Prachatice , die die besten Voraussetzungen boten.

Ein exzellenter Sprinter

Auch der zweite TV Youngster Ezra Brunner machte seine Aufgabe beim Weidener Sprinttriathlon trotz holprigem Beginn exzellent. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rennrad und fünf Kilometer Laufen hatte die Ausdauerakademie Weiden ausgeschrieben, auch hier ohne Zuschauer und mit Auflagen. Er hatte zwar etwas verschlafen, aber stand Brunner dennoch rechtzeitig zur Vorbereitung am Start. Coronabedingt wurde in Startblöcken gestartet. Von den Herren war er der Letzte, der ins kalte Wasser hechtete – aber nicht der letzte, der das Wasser verließ.

So motiviert sprang er auf sein Rennrad und kurbelte gleich mit viel Druck los. Am Ende zeigte seinen Uhr einen 38er Schnitt an. Beflügelt von den flotten ersten zwei Disziplinen freute er sich auf die viermal zu laufende 1,25 km Runde. Auch hier sammelte er noch einige Gegner ein und stürmte als 14. in der Gesamtwertung aller 83 Finisher ins Ziel. Damit holte sich der 17-jährige Gymnasiast Rang zwei in der U 18.

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