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Handball

Dreikampf um den Meistertitel

SG Regensburg ist nach dem Sieg über Nabburg an den Top-Teams dran. SG Naabtal zieht mit dem Spitzenreiter gleich.

Aus dem Zweikampf zwischen Nabburg/Schwarzenfeld und der SG Naabtal wird durch den Sieg der Regensburgerinnen ein Dreikampf. Foto: Dominik Straub
Aus dem Zweikampf zwischen Nabburg/Schwarzenfeld und der SG Naabtal wird durch den Sieg der Regensburgerinnen ein Dreikampf. Foto: Dominik Straub

Schwandorf.In der Handball-Bezirksoberliga gewannen die Damen der SG Naabtal am Samstag mit 28:25 bei der HSG Pyrbaum/Seligenporten und zogen damit zum Spitzenreiter HSG Nabburg/Schwarzenfeld, der in Regensburger verlor, nach Pluspunkten gleich.

Bei wechselnden Treffern sowie durch Fehler auf beiden Seiten konnte sich bis zur 12. Minute (6:7) weder die SG Naabtal noch Pyrbaum/Seligenporten absetzen. In einer starken Phase der Gäste führte eine Sieben-Tore-Serie zu einem klaren Vorsprung für Naabtal (6:14). Bis zur Halbzeit konnten sich die Gastgeberinnen aus Pyrbaum allerdings noch auf fünf Tore herankämpfen, und so ging man mit einem Halbzeitstand von 13:18 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann für die SG-Damen denkbar schlecht, als es nach 21 Sekunden die erste Zwei-Minuten-Strafe gab. Pyrbaum nutzte diese Möglichkeit und verkürzte auf 15:18. Doch Naabtal blieb unbeeindruckt. In der 35. Minute, beim Stand von 17:20, schien das Spiel spannender zu werden, doch die Gäste konnten ihren Abstand über 18:24 bis zum 22:28 erneut gut ausbauen. Die letzten fünf Minuten mussten die SG-Damen aufgrund von zwei Zeitstrafen hintereinander fast komplett in Unterzahl bestreiten, und so konnte die HSG Ergebniskosmetik betreiben. Das Spiel endete schließlich mit 28:25 für die SG.

Atemberaubende 60 Minuten

Eine bittere Niederlage für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Man verlor nach atemberaubenden 60 Spielminuten mit 21:24 bei der SG Regensburg.

Bis zum Spielstand von 3:3 gestaltete sich die Partie noch offen, dann jedoch schlichen sich bei den Gästen immer mehr Fehler ein. Man scheiterte viel zu oft an der gegnerischen Torfrau, was der Heimmannschaft immer mehr Aufwind verschaffte. Die guten Rückraumschützen der Regensburgerinnen zeigten sich im Abschluss sehr sicher, so dass die HSG-Damen nach 20 Minuten mit 7:11 das Nachsehen hatten. Zur Halbzeit stand es dann 14:11 für den Gastgeber.

Die Stimmung der HSG-Damen war nach dem Seitenwechsel etwas gedeckt, aber der Kampfgeist war wieder da. Man nahm eine Rückraumakteurin in kurze Manndeckung und unterband so den Spielfluss der Heimmannschaft. Der Vorsprung der Regensburgerinnen wurde immer mehr kleiner, und nach bereits zehn Spielminuten in der zweiten Hälfte war der Ausgleich zum 16:16 geschafft.

Herren, Bezirksliga

  • HSG Nabburg/Schwarzenfeld:

    Zu Beginn hatte der Tabellenführer aus Nabburg Probleme mit dem ESV Regensburg. Aber den Gästen gelang erst nach rund neun Minuten der Ausgleich. Die HSG ging dann wieder in Führung und verteidigte diese konsequent bis zum Schluss, wenngleich der 23:21-Erfolg nicht überzeugend war.

  • HV Oberviechtach:

    Die Herren I betrieben beim 41:27 (17:14)-Erfolg gegen den ATSV Kelheim Wiedergutmachung für die im Hinspiel erlittene 29:34-Niederlage. Nach einem gelungenen Start führten die HV-Herren zur Halbzeit mit 17:14. Im zweiten Durchgang wuchs der Vorsprung stetig und so stand am Ende ein deutlicher Sieg (41:27) zu Buche.

Die HSG-Damen kämpften unerbittlich weiter und gingen dann sogar mit zwei Toren in Front. Doch die Heimmannschaft stellte die Abwehrformation auf 6:0 um, und überraschte so die Gastmannschaft. Selbst in Überzahl gelang es den HSG-Damen nicht, den Sack zuzumachen und sich dementsprechend abzusetzen. Immer wieder musste man den Ausgleich hinnehmen und acht Minuten vor Spielende letztendlich die Führung wieder abgeben. Von diesem Zeitpunkt an hatte man das Nachsehen, und es gab keine Aussicht mehr auf einen Erfolg. Am Ende stand eine bittere 21:24-Niederlage für die HSG-Damen zu Buche.

HSG-Trainer Karl Söllner: „Der Punkteverlust ist leider sehr schade. Hätten wir unsere Torchancen konsequenter genutzt, wäre es mit Sicherheit anders verlaufen. Jetzt dürfen wir aber den Kopf nicht hängen lassen, denn immerhin sind wir immer noch Tabellenführer.“

Die Damen des HV Oberviechtach kamen gegen den TV 1861 Erlangen-Bruck in den ersten Minuten nicht ins Geschehen. Während die Mittelfranken ihre Torgelegenheiten nutzten, vergaben die Gastgeberinnen ihre teilweise überhastest. So konnten sich die Gäste früh absetzen (0:4; 3:7). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fanden die HVlerinnen ihren Rhythmus besser, doch Erlangen kam vor allem über das Zusammenspiel vom Rückraum zum Kreis zu einfachen Treffern. Bis zum Seitenwechsel wurde der Rückstand auf vier Treffer verkürzt (9:13).

Tore auf beiden Seiten

Zu Beginn der zweiten Hälfte funktionierte die Offensive nun besser, da aber auch Erlangen zu diesem Zeitpunkt im Angriffsspiel Akzente setzte, sahen die Zuschauer eine kurzweilige Partie mit Toren auf beiden Seiten (14:16; 16:18). Eine Viertelstunde vor dem Spielende wurden die Oberviechtacherinnen mit dem Treffer zum 19:19 für ihren Einsatz belohnt. Und in der hektischen Schlussphase hatten die Hausherrinnen den längeren Atem und sicherten sich mit 26:24 beide Punkte.

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