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Handball

Ein hart erkämpfter Punkt

Damen des HV Oberviechtach trennen sich 19:19 von der SG Regensburg. HSG Nabburg gewinnt beim HC Weiden mit 36:18.

Tina Lottner erzielte gegen die SG Regensburg den 19:19-Ausgleichstreffer für den HV Oberviechtach. Foto: Günter Uschold
Tina Lottner erzielte gegen die SG Regensburg den 19:19-Ausgleichstreffer für den HV Oberviechtach. Foto: Günter Uschold

Schwandorf.Das erste Damenteam des Handballvereins Oberviechtach 2002 erkämpfte sich zum Auftakt in die Handball-Bezirksoberliga ein 19:19 (8:9) gegen die SG Regensburg.

Zunächst lag das Hauptaugenmerk der Schützlinge von Martin Streit auf der kompakten Abwehrarbeit. Dies gelang zunächst sehr gut. Die Gastgeberinnen gestatteten der SG in den ersten zwölf Minuten nur zwei Treffer und konnten sich so auf drei Treffer absetzen (5:2). Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs stand die Defensive des HV besser, aber im Angriff schlichen sich immer mehr Ungenauigkeiten ein. Die Gäste verstanden dies zu nutzen, so dass es zur Halbzeit nur mehr 9:8 für Oberviechtach stand.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung weiter offen (10:11, 12:12). Der HV hatte im weiteren Verlauf der Partie mehrmals die Möglichkeit, sich die Führung zurückzuholen, agierte aber teilweise zu hektisch, so dass sich die Gäste leicht absetzen konnten (14:16). Fünf Minuten vor dem Spielende beim Stand von 16:19 schien die Entscheidung zuungunsten der Oberviechtacherinnen gefallen zu sein, doch die Streit-Schützlinge verkürzten nochmals auf 18:19.

In der Schlussminute wurde in der eigenen Abwehr nochmals der Ball erobert, und Tina Lottner gelang sieben Sekunden vor dem Spielende der umjubelte Ausgleich zum 19:19-Endstand, da der letzte Wurf der Gäste nach dem Ablauf der 60 Minuten erfolgte.

Trainer Martin Streit zeigte sich im Anschluss zufrieden mit dem Auftakt seines Teams, das vor allem in der Abwehr und kämpferisch überzeugen konnte, aber in der Offensive noch Luft nach oben hat.

HSG Nabburg

Gleich in den ersten Spielminuten zeigte der Gastgeber, wie man sich in den vergangenen Wochen und Monaten vorbereitet hat. Innerhalb von vier Minuten stand es 5:0 für die HSG, und der Gästetrainer sah sich gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Das Aushängeschild an diesem Tag war die überragende Schnelligkeit der Heimmannschaft. Nach der Auszeit fing sich der HC Weiden etwas, wobei die Heimmannschaft in der Abwehr schwächelte.

HV Oberviechtach

  • 1. Halbzeit:

    Die Herren I des HV waren zum Bezirksliga-Auftakt bei der Regensburger Turnerschaft zu Gast und setzten sich am Ende mit 33:23 durch. Die Schützlinge von Jan Vetrovec und Mario Baier kamen gut in die Begegnung (4:2) und bauten ihre Vorsprung bis zur Pause auf 15:8 aus.

  • 2. Halbzeit:

    Auch nach dem Seitenwechsel lieb der Vorsprung des HV konstant bestehen (21:14, 40. Minute). In den letzten 20 Minuten agierten die Doktor-Eisenbarth-Städter weiter überlegen und bauten ihre Führung nochmals aus (26:16). Nach Ablauf der 60 Minuten hieß es 33:23 für die HVler.

Nach einer Viertelstunde war der immense Vorsprung fast egalisiert, und beim Spielstand von 8:6 witterten die Gäste Morgenluft. In der Defensive hatten die Gäste Probleme mit der Schnelligkeit und Taktik der HSGlerinnen. Meist endete ein Angriff mit einem Foul, welches durch eine sehr sichere Anna Stubenvoll souverän mit einem Siebenmeter verwandelt wurde. Auch Anja Hirschmann, der Neuling in der HSG-Mannschaft fügte sich sehr gut ein, und glänzte ein um das andere mal. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung wieder etwas ausgebaut werden, so dass es beim Wechsel 17:12 stand.

Nach der Pause zeigten die HSG-Damen dann 30 Minuten ihre volle Stärke. Die Abwehr agierte im kompletten Verbund und die daraus resultierenden Konter wurden durch eine sehr schnelle Carina Czichon sicher verwandelt. Der HC Weiden wurde förmlich überrannt und konnte fast keine Gegenwehr mehr aufbringen. Nach vierzig Spielminuten stand es 23:15, und von diesem Zeitpunkt an wurde es schwer für die Gäste, den Ball in das gegnerische Tor zu bringen.

15 Minuten ohne Torerfolg

15 Minuten erzielten die Weidenerinnen kein Tor. Selbst eine erneute Auszeit der Gastmannschaft konnte den Spielfluss der HSG-Damen nicht stoppen. Der Aufsteiger konnte dem schnellen Tempospiel des Gastgebers nichts entgegensetzen, so dass es fünfzehn Minuten vor Spielende 28:16 stand. Es war eine gelungene Auftaktbegegnung für die HSG-Damen, welche dann mit 36:18 endete.

Trainer Söllner: „Es gibt nicht viel auszusetzen. Der Auftakt war trotz ein paar kleinerer Fehler gelungen. Das Ergebnis sagt alles aus. Wir müssen zwar noch etwas an unserem Positionsspiel arbeiten, ansonsten bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft überaus zufrieden.“

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