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Ausdauersport

Erfreulicher Jahresabschluss

Burglengenfelder holen sechs Siege beim Seubersdorfer Silvesterlauf. TV-Athleten sind mit der Ausbeute sehr zufrieden.
Von Franz Pretzl

Sichtlich erfreut war Trainer Franz Pretzl (links, stehend) über die starken Leistungen sowie die zwölf Podestplätze seiner 15-köpfigen TV-Truppe beim 39. Seubersdorfer Silvesterlauf.  Foto: Franz Pretzl
Sichtlich erfreut war Trainer Franz Pretzl (links, stehend) über die starken Leistungen sowie die zwölf Podestplätze seiner 15-köpfigen TV-Truppe beim 39. Seubersdorfer Silvesterlauf. Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.Nachdem es im Vorfeld wegen einiger krankheitsbedingter Absagen für die Leichtathleten des TV Burglengenfeld nicht so rosig ausgesehen hatte, waren die Erfolge der 15-köpfigen TV-Truppe umso erfreulicher. Mit insgesamt zwölf Podestplätzen durch sechs Siege, vier zweite und zwei dritte Plätze war die Ausbeute beim 39. Seubersdorfer Silvesterlauf enorm. Und Simon Caspers finishte beim internationalen Silvesterlauf in Trier nach starken 17.42 Minuten über die fünf Kilometer.

Einen starken Eindruck hinterließen die Schüler auf der 2,6 Kilometer-Schleife. Michael Schoyerer und Ludwig Siegl stürmten sofort mit der Spitzengruppe auf den leicht welligen Parcours. Mit einem starken Finish standen sie so als Gesamtzweiter bzw. -dritter im Ziel. Auch die erst zehnjährige Emma Leupold präsentierte sich im Mädchenfeld als Gesamtfünfte und Zweite der W 12 in toller Form.

Als Gesamtdritter stürmten Ludwig Siegl (vorne) und als Gesamtzweiter des Schülerlaufs, Michael Schoyerer, ins Ziel (dahinter, mit roter TV-Mütze)  Foto: Franz Pretzl
Als Gesamtdritter stürmten Ludwig Siegl (vorne) und als Gesamtzweiter des Schülerlaufs, Michael Schoyerer, ins Ziel (dahinter, mit roter TV-Mütze) Foto: Franz Pretzl

Auf dem 5,6 Kilometer langen Kurs mit einem 500 Meter langen und bis zu 18 Prozent steilen Schluss-Anstieg behauptete sich der 37-jährige Andriy Griny als Gesamtdritter und Sieger der M 35 gegenüber der jungen Konkurrenz. Für ein Glanzlicht sorgten die drei TV-Jugendlichen, denn sowohl Hannes Lell als auch Paula Leupold dominierten die U-18-Jugendkonkurrenz mit dem Tagessieg. Zudem stürmte noch Ezra Brunner als Zweiter der U 18 ins Ziel.

Pech hatten die TV-Mädels, die im Vorfeld durch eine kurzfristige Erkrankung keine Mannschaft mehr zusammen bekamen. Die übrigen vier Ladys bewiesen eine tolle Teamleistung im 115-köpfigen Frauenfeld mit der Gesamtvierten und zugleich Zweiten der Frauenklasse. Julia Hantsch, der Gesamtdreizehnten, Mimi Klenk , der W-30-Siegerin Natalie Kerner sowie der bereits erwähnten Paula Leupold als Gesamtachte.

Silvesterlauf

  • Jugend, 2,6 km:

    2. M 16 Michael Schoyerer 8.58 min, 3. M 16 Ludwig Siegl 9.23, 2. W 12 Emma Leupold;

  • 5,6 km:

    1. M 35 Andriy Griny 19.33, 1. M 18 Lell Hannes 21.26, 2. M 18 Brunner Ezra 22.30, 2. Frauen Hantsch Julia 25.26, 1. W 18 Paula Leupold 27.16, 5. Frauen Miriam Klenk 28.04, 1. W 30 Natalie Kerner 29.35

  • 9.6 km:

    1. M 45 Markus Gleissl 36.14, 1. M 30 Martin Reinstein 37.44, 6. Männer Sascha Kellner 38.10, 10. Männer Tobias Zeller 40.55, 22. Männer Kilian Marek 45.58; 3. Männerteam 9.6 km 3.19.04 Std Gleissl, Reinstein, Kellner, Zeller, Marek

Um lausige zwei Sekunden verfehlte zwar das TV-Herrenteam den Silberplatz, dennoch war der mitgereiste Coach Franz Pretzl sehr glücklich, dass nach zwei Absagen überhaupt eine fünfköpfige TV-Mannschaft am Start war und aufs Podium rannte. Als Gesamtneunter und Erster der M 45 hinterließ der mit einer Magenverstimmung angereiste Markus Gleissl einen starken Eindruck.

Auch M-30-Sieger und Neumitglied der TV-Triathleten Martin Reinstein behauptete sich als Fünfzehnter der 140 Starter über die 9,6 Kilometer beachtenswert. Eine schöne Überraschung boten die kurzfristig angetretenen Sascha Kellner und Tobi Zeller. Ersterer erfreute das Team nach einjähriger Wettkampfpause mit seinen starken 38.10 Minuten und Zeller überlief die Ziellinie nach hart umkämpften 40.55 Minuten. Der Team-Podiumsplatz war aber dem Abteilungsleiter und Mehrkämpfer Kilian Marek zu verdanken, der sich kurzfristig auf die lange Distanz ummelden ließ und die für ihn überlange Distanz meisterte.

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