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Freudiges Aufatmen bei den Vereinen

Die Damen I des VC Amberg erhalten ein Aufstiegsrecht zur Landesliga. In dieser Klasse kann auch der SV Hahnbach II bleiben.
von Gerd Spies

Die Damen 1 des VC Amberg mit Trainer Andrzej Smolis (rechts) steigen in die Landesliga auf. Foto: Carolin Merkl
Die Damen 1 des VC Amberg mit Trainer Andrzej Smolis (rechts) steigen in die Landesliga auf. Foto: Carolin Merkl

Amberg.Die Zeit des Wartens und der Ungewissheit ist für viele Volleyball-Vereine vorbei! Vier Tage, nachdem der Deutsche Volleyballverband die Wertung der Saison 2019/20 nach ihrem vorzeitigen Abbruch für die höheren Ligen bekanntgab, zog der Bayerische Volleyballverband nach. Fast alle Vereine aus der Region können mit der Regelung gut leben.

Diejenigen Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs eindeutig sportlich nicht mehr änderbar als Tabellenerster feststehen, sind Meister der jeweiligen Liga. Diese Entscheidung des DVV und BVV sorgt dafür, dass zumindest bei zwei Vereinen aus dem nordbayerischen Raum noch einmal die Sektkorken knallen. Die Befürchtung des souveränen Regionalliga-Meisters VGF Marktredwitz, die Saison 2019/20 und damit die errungene Meisterschaft könnten annulliert werden, trat also nicht ein. Jan Liebscher & Co. spielen in der kommenden Saison in der 3. Liga.

Lösung zugunsten der Vereine

Noch souveräner wurden die Herren I des VC Schwandorf in der Bezirksliga Meister. Sie verloren kein einziges Spiel. Auch für sie wurden damit die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga bestätigt. Matthias Brückl & Co. können sich also auf die Landesliga-Saison vorbereiten.

Mit großer Spannung wurde erwartet, wie die Fälle geregelt werden, in denen der Aufstieg oder Abstieg in einer Liga noch nicht feststand, als durch den Coronavirus die Saison abgebrochen werden musste. Hier hat der Verband für alle Betroffenen eine salomonische Lösung zugunsten der Vereine getroffen.

Denn nicht nur Mannschaften, die zwar zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf einem Aufstiegsplatz standen, aber noch überholt werden konnten, erhalten jetzt das Aufstiegsrecht, sondern auch die Vereine, die rechnerisch noch einen Aufstiegsplatz hätten erreichen können. In der Landesliga kann dadurch nicht nur der Tabellenführer SV Hahnbach II, sondern auch der Tabellenzweite, die Damen der VGF Marktredwitz, aufsteigen. Ob dies allerdings der SV Hahnbach II tun wird, ist noch nicht klar, sagt zumindest Trainerin Lisa Lederer. Es hängt davon ab, wie viele Spielerinnen von der „Zweiten“ für die Regionalliga-Mannschaft gebraucht werden.

Jubel auch bei den Damen 1 des VC Amberg: Das Team von Trainer Andrzej Smolis, dem ehemaligen Spieler der Regionalliga-Herren des VC, wurde für seine Aufholjagd in der Bezirksliga- Saison belohnt. Gleich vier Mannschaften hätten hier rein rechnerisch noch Erster oder Zweiter werden können und erhalten damit Aufstiegsrecht, darunter auch die Smolis-Mädels.

Entscheidung bis 30. April

Die Erfolgswelle der Männer beim Amberger Volleyballclub schwappt jetzt mit dem Landesliga-Aufstieg auch auf den weiblichen Bereich über. Auch die Damen III des VC Amberg konnte ja schon den Meistertitel feiern. Der Erfolg beider Mannschaften ist in erster Linie auch das Ergebnis der Arbeit von Trainer Andrzej Smolis, dem ehemaligen polnischen Volleyball-Profi.

Auch der TB Weiden profitiert von der Regelung des BVV. Als Tabellenvorletzter in der Landesliga hätten die Landesliga-Mädels von Trainer Alois Breinbauer eigentlich die Abstiegsrelegation spielen müssen. Doch es gibt in diesem Jahr keine Relegation, Weiden kann in der Landesliga bleiben. Aber laut Breinbauer tut der Verein dies nur, wenn es gelingt, ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Für diese Entscheidung bleibt dem TB Weiden aber noch Zeit. Erst bis zum 30. April müssen alle Vereine entschieden haben, ob sie das Spielrecht für die höhere Liga tatsächlich auch wahrnehmen oder darauf verzichten.

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