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Tischtennis

Fronberg punktet im Topspiel

Der ASV holt in der Bezirksoberliga ein Remis gegen Waldershof. Auch in den anderen Ligen boten enge Partien Hochspannung.
Von Josef Grabinger

Bei seinem ersten Saisoneinsatz überzeugte Dominik Milchert (TSV Nittenau) mit zwei Einzel- und einem Doppelsieg mit Paulus.  Foto: Josef Grabinger
Bei seinem ersten Saisoneinsatz überzeugte Dominik Milchert (TSV Nittenau) mit zwei Einzel- und einem Doppelsieg mit Paulus. Foto: Josef Grabinger

Schwandorf.Der ASV Fronberg lässt einen Punkt im Topspiel der Bezirksoberliga Herren gegen den Tabellenzweiten TSV Waldershof liegen. Es gab aber auch Spiele mit Kellerderbycharakter. In der Verbandsliga Nordost Herren konnte der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf auch gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn DJK Sparta Noris Nürnberg II nicht gewinnen. Mit einem 9:5-Sieg nahmen die Nürnberger die Punkte mit nach Hause. Sieg und Niederlage verzeichneten die Damen des ASV Burglengenfeld bei ihrem Heimdoppelstart. Gegen die SpVgg Hausen verlor das Team knapp mit 8:6, gegen den ATS Kulmbach 1861 kam die Crew zu einem 8:5 Sieg.

Eine 9:5 Heimniederlage musste der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf in der Verbandsliga Nordost Herren gegen die DJK Sparta Noris Nürnberg II hinnehmen. Der Gastgeber musste in diesem Kellerduell auf drei seiner Stammspieler verzichten. Die Ersatzspieler hatten nicht das Potenzial, um sich gegen ihre Kontrahenten zu behaupten. Das Dilemma stellte sich schon nach den Doppelbegegnungen ein, die der Gast alle für sich entscheiden konnte. Da nützte es auch nichts, dass Jonas Dinter, Eric Stopfer und Marcel Havlicek im ersten Abschnitt ihre Einzel gewannen und so den Spielstand ausgleichen konnten. Die Spiele der Ersatzspieler gingen ohne Probleme an den Gast, der damit den alten Vorsprung wieder herstellte. Erneut konnten Dinter und Stopfer die Spiele im ersten Paarkreuz gewinnen, doch damit hatte der Gastgeber sein Pulver verschossen. Die nachfolgenden Spiele gingen alle wieder an die Nürnberger.

Das Spiel der Woche

  • Souverän:

    Sicher gewann der TSV Nittenau sein Heimspiel gegen den TSV Detag Wernberg mit 9:2. Das Ergebnis entsprach auch der gezeigten Leistung, denn die Heimmannschaft hatte insgesamt mehr zu bieten als der Gast. Sehr positiv wirkte sich beim Gastgeber der Einsatz von Dominik Milchert aus.

  • Aufbäumen:

    Nittenau begann aggressiv und führte nach den ersten fünf Begegnungen mit 5:0. Sowohl die Doppelbegegnungen als auch die Spiele im Paarkreuz eins endeten mit ungefährdeten Siegen. Bei diesem Spielstand kam ein Aufbäumen der Wernberger. Graber gegen Lamprecht mit 3:0 und Braun gegen Staimer mit 3:2 punkteten für den Gast. Doch Nittenau besann sich seiner kämpferischen Qualitäten und punkteten vier Mal in Folge.

  • Punkte:

    Schwarzfischer/Staimer (1), Milchert/Paulus (1)und Lamprecht/Wagner (1) punkteten für Nittenau im Doppel, Milchert (2), Schwarzfischer (2), Paulus (1) und Wagner (1) im Einzel.

  • Tabelle:

    Mit dem Sieg schob sich der Gastgeber auf den vierten Tabellenplatz, während Wernberg in Abstiegsgefahr geraten ist. (sgr).

Auf vier Punkte hatten die Damen des ASV Burglengenfeld bei ihrem Doppelheimstart im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nordost gehofft. Eine knappe 8:6-Heimniederlage kassierte der ASV gegen die SpVgg Hausen. Die Gäste aus Hausen legten wie die Feuerwehr los und gingen mit 2:0 nach den Eingangsdoppeln in Führung. Susanne Schirmer und Marion Merl hielten mit ihren Siegen den Gastgeber im Spiel (2:3), nachdem der Gast die Führung auf 3:1 ausgebaut hatte. Mit drei Siegen in Folge erhöhte die SpVgg den Vorsprung auf 6:2, wobei zwei sehr knappe Siege dabei waren. Trotz des Rückstandes steckte die Crew nicht auf und konnte vor der letzten Begegnung auf 6:7 verkürzen. Alle Hoffnungen des ASV lagen nun auf Andrea Schmalzl im letzten Spiel der Auseinandersetzung gegen die Nummer zwei des Gastes, Katrin Müller. Nach einer 11:13 Niederlage im ersten Satz waren die Hoffnungen noch groß, die Begegnung doch noch zu kippen. Mit zunehmender Spieldauer wurde jedoch Müller immer sicherer und gewann die Sätze zwei und drei mit jeweils 11:5, so dass der ASV mit leeren Händen da stand.

Im zweiten Spiel erwies sich der ATS Kulmbach 1861 als der erwartet schwere Gegner. Die Begegnung wurde zu einem offenen Schlagabtausch. An den Positionen eins und zwei war der ASV chancenlos gegen Katharina Hegel und Julia Dressel. Den 8:5 Sieg erkämpfte sich die Mannschaft durch ihre Dominanz in den Doppelbegegnungen (Gawinowski/Merl und Schirmer/Schmalzl) und an den Positionen drei und vier (Marion Merl und Sonja Scheuerer). Für den ASV punkteten Schirmer/Schmalzl (1), Gawinowski/Merl (1), Schirmer (1), Gawinowski (1), Merl (2) und Scheuerer (2).

Drei Doppelsiege zu Beginn

Zum Verfolgerduell hinter dem Tabellenführer DJK Neustadt/Waldnaab erwartete der ASV Fronberg den TSV Waldershof. Beide Teams trennen ein Punkt (TSV Waldershof) beziehungsweise zwei Punkte (ASV Fronberg) von Platz eins. Zu diesem Topspiel konnten beide Teams in Bestbesetzung antreten. Vor einer großen Zuschauerkulisse lieferten sich beide Mannschaften einen kampfbetonten Schlagabtausch.

Mit drei Doppelsiegen zu Beginn der Begegnung erwischte der ASV einen Bilderbuchstart. Mit dem 4:0 von Gerber gegen Jost setzte der ASV ein weiteres Ausrufezeichen. Wer erwartet hatte, der ASV würde von Sieg zu Sieg eilen, der wurde enttäuscht. Immer besser kam jetzt der Gast ins Spiel. Bis zum Ende des ersten Abschnittes kamen die Waldhofer auf 5:4 heran. Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich die Begegnung zu einem offenen Schlagabtausch. Vor den letzten beiden Begegnungen lag der Gast mit 8:6 in Front. Im Spiel hielt den ASV Peter Reindl, der sich gegen Zangmeister 3:1 behaupten konnte. Um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen, standen Gerber/Allert gegen Vavrinek/Geiser unter Zugzwang im Schlussdoppel. Mit einer kämpferischen Leistung behielten die ASVler mit 3:0 die Oberhand und sicherten so ihrem Team noch ein Remis.

Tabellenführer DJK Neustadt/Waldnaab nahm mit einem 9:5 Sieg gegen die DJK Steinberg die Punkte mit nach Hause. Ausschlaggebend für die Steinberger Niederlage war der 3:0-Rückstand nach den Eingangsdoppeln. Den Rückstand konnte die Mannschaft im Verlauf der Begegnung nicht mehr wettmachen. Für die DJK Steinberg punkteten R. Kiendl (1), Meier (1), Rester (1), Kammerl (1) und Drexler (1). Nach der erneuten Niederlage bleibt die DJK auf einem Abstiegsplatz.

In der Bezirksliga hatten der TV „Glück-Auf“ Wackersdorf II und der TSV Detag Wernberg einen Doppelstart zu bestreiten. Beim Tabellenführer TuS Rosenberg musste Wackersdorf eine deutliche 9:0 Niederlage hinnehmen. Das Satzverhältnis von 27:3 verdeutlicht die Überlegenheit des Tabellenführers. Im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten, TTC Luitpoldhütte Amberg, kam die Mannschaft zu einem 9:4 Heimsieg. Der TV „Glück-Auf“ nutzte die Chance, um den Anschluss an die vor ihm platzierten Mannschaften herzustellen. Mit einer 4:0 Führung legte die Mannschaft den Grundstock für den Heimsieg. Für Wackersdorf punkteten T. Stopfer/ Hügel (1), G. Stopfer/Hetzenecker (1), Kapol/Zilch (1), Hetzenecker (2), Hügel (2), G. Stopfer (1) und Zilch (1).

Burglengenfeld behält Oberhand

Zu einem knappen, aber verdienten Heimsieg kam der TTC Neunburg gegen den TSV Detag Wernberg. Lange Zeit sah es nach einem Gästesieg aus. Nach dem ersten Durchgang führte Wernberg mit 6:3. Mit dem zweiten Spielabschnitt wurde der Gastgeber stärker, ging aggressiver in die Begegnungen und drängte auf den Ausgleich. Mit einem 3:1 Sieg von Winkler gegen Jenke gelang den Neunburgern zwei Spiele vor Ende der Partie dann der Ausgleich. Wallitschek brachte gegen Buchner mit einem 3:1 den TTC auf die Siegerstraße. Mit dem 3:1 Schlussdoppelsieg von Hauser/Scorpaniti gegen Daniel/Jenke stellten die Neunburger den 9:7 Endstand her.

In der Bezirksklasse A fuhr der Tabellenführer SV Neusorg beim TSV Klardorf II einen 8:2 Sieg und beim TSV Klardorf I einen 6:4 Sieg ein. Gegen den TSV II hatte der Gast wenig Mühe, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Eine knappe Heimniederlage kassierte der TSV I. Dabei hatte der SV das Glück auf seiner Seite. Zwei 3-Satz-Niederlagen von Klardorf ließen die Begegnung zugunsten von Neusorg kippen. Für Klardorf punkteten Lisa Kühner (2), Grabinger (1) und Lena Kühner (1).

Der ASV Burglengenfeld II behielt nach einer kampfbetonten Begegnung gegen den SC Eschenbach mit 6:4 die Oberhand. In der Begegnung fiel die Entscheidung zugunsten der Burglengenfelder in den letzten beiden Einzelbegegnungen. Bis zum Stande von 4:4 konnte sich kein Team einen spielentscheidenden Vorsprung erkämpfen.

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