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Schwandorf

Für die HSG ist ein Sieg Pflicht

Der BOL-Spitzenreiter empfängt den Tabellenachten aus Eckental. Oberviechtachs Damen sind gegen den HC Weiden Favorit.

Ksenija Beer und ihre Oberviechtacher Kolleginnen werden sicher auch beim Heimspiel gegen den HC Weiden voll gefordert werden.  Foto: Günter Uschold
Ksenija Beer und ihre Oberviechtacher Kolleginnen werden sicher auch beim Heimspiel gegen den HC Weiden voll gefordert werden. Foto: Günter Uschold

Schwandorf.Für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld ist am Samstag in der Bezirksoberliga endlich wieder Heimspielzeit. Sie empfangen um 17.15 Uhr im Sportpark in Schwarzenfeld die HG Eckental.

Die Gäste aus Franken stehen mit 10:12 Punkten momentan im Mittelfeld der Bezirksoberliga. Die bisherigen Ergebnisse lassen aber keine Aussagen über den kommenden Gegner zu. Sie verloren anfangs der Saison zwar einige Begegnungen, konnten sich aber im Verlauf immer mehr steigern. Sogar gegen der Mitstreiter der HSG-Damen, die SG Naabtal, die am Samstag ab 18 Uhr bei der SG Rohr/Pavelsbach gefordert ist, wurde bezwungen.

Die Franken meistern mit sehr guten und präzisen Rückraumakteuren die Runde recht gut. Auch die Abwehr kann sich sehen lassen, denn sehr viel Aggressivität machte den Oberpfälzerinnen schon im Hinspiel zu schaffen. Alle bisherigen Aufeinandertreffen verlangten hohen kämpferischen Aufwand, welche aber glücklicherweise immer von den HSG-Damen positiv zu Ende gebracht wurden.

Defensive ist gefordert

Hohe Konzentration und viel Laufbereitschaft heißt es von Anfang an für die Söllner-Truppe abzuliefern. Die HSG-Damen zeigten vergangenes Wochenende gegen den HC Weiden eine sehr gute Leistung, auf welche weiterhin aufgebaut werden sollte. Die Defensive muss noch kompakter stehen, da in der letzten Begegnung immer wieder leichte Abstimmungsprobleme herrschten. Und auch das schnelle Spiel nach vorne darf nicht vergessen werden. Trainer Karl Söllner: „Wir müssen die HG Eckental in der Defensive beschäftigen. Individualität sollte von allen Positionen ausgehen.“

Mit einem Sieg würden sich die HSG-Damen an der Tabellenspitze weiter etablieren. Es gibt zwar ein paar Ansatzpunkte, an denen noch gearbeitet werden muss, doch die bisherige Leistung ist sehr passabel. Man freut sich, wieder im Sportpark auflaufen zu können und auf eine hoffentlich rege und stimmungsvolle Kulisse.

Am Samstag um 16 Uhr empfängt die erste Damenmannschaft des Handballvereins Oberviechtach den HC Weiden in der Gymnasiumhalle. Die Gäste rangieren derzeit auf Platz neun in der Tabelle und haben im Gegensatz zum HV eine Partie weniger absolviert. Die Gäste konnten bisher vier Erfolge einfahren, unter anderem in der Vorrunde gegen die HVlerinnen mit 31:28.

In der Vergangenheit lieferten sich beide Teams immer wieder enge Auseinandersetzungen, die zu meist erst in der Schlussphase entschieden wurden. Vor allem aus dem Rückraum kann der HC sehr viel Druck erzeugen, strahlt aber auch von den anderen Positionen Torgefahr aus. Es werden also 60 Minuten Schwerstarbeit auf die Schützlinge von Trainer Martin Streit und Co-Trainerin Claudia Hauser zukommen.

Bei den bisherigen Auftritten im Jahr 2020 gab es schon sehr viele Lichtblicke bei den Aktionen der HV-Damen, aber es wurde jeweils die Anfangsphase verschlafen, so dass die Doktor-Eisenbarth-Städterinnen immer einen Rückstand hinterherjagen mussten. Dieser Umstand soll am Samstagnachmittag tunlichst vermieden werden, da der HC diesen Vorteil durchaus zu nutzen im Stande ist.

Mit zwei Siegen im Rücken

Zum dritten Heimspiel in Folge im Jahr 2020 tritt die erste Herrenmannschaft am Samstag um 18 Uhr gegen den ASV Cham II an. Beide Vertretungen gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in den Vergleich: Während die Fichtenstädter ihre Partie gegen den ATSV Kelheim und die TS Regensburg für sich entscheiden konnten, unterlagen die Regenstädter beim ESV 27 Regensburg II. Trotz dieser unterschiedlichen Resultate warnen die Verantwortlichen des HV ihre Mannen davor, den ASV zu unterschätzen.

Der Kader der Gastgeber bietet eine gesunde Mischung von erfahrenen und jungen Kräften, der dem HV sicher alles abverlangen wird. Deshalb gilt es für die Fichtenstädter, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Wie schon bei den Auftaktsiegen im Jahr 2020 wollen die „Rot-Schwarzen“ versuchen, von Beginn weg ein hohes Tempo im Aufbauspiel anzuschlagen, um zu leichten Treffern zu kommen. Da aber auch der ASV zu kontern versteht, ist am frühen Samstagabend auch ein gutes Rückzugsverhalten vonnöten. Im gebundenen Angriffsspiel wollen die sich HV-Herren variabel präsentieren.

Bezirksliga West

  • Heimspiel:

    Im Heimspiel wollen es seine Mannen besser machen. „Die gegnerische Abwehr hat durchaus ihre Schwächen, die wir mit Geduld, Köpfchen und Entschlossenheit ausnutzen müssen“, so Heiduk. Der enorm wichtige erste Heimsieg gegen die HSG Erlangen/Niederlindach hat die Ausgangssituation der Wackersdorfer im Kampf um den Klassenerhalt deutlich verbessert. Der aktuelle siebte Tabellenplatz ist allerdings kein Ruhekissen und der ein oder andere Sieg muss noch eingefahren werden.

  • Personal:

    Die ohnehin seit Monaten nicht einfache personelle Situation hat sich nicht verbessert, denn Kreisläufer Pascal Djuperovic fällt langfristig aus. „Das ist ein schwerer Schlag für uns, Pascal war auf einem guten Weg“, hadert Heiduk. Das verbliebene Aufgebot will noch enger zusammenrücken und mit der Unterstützung des Publikums Hemau/Beratzhausen einen harten Kampf liefern. Anwurf ist um 20 Uhr. (aro)

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