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Kegeln

Gefühlter Sieg für ASV-Damen

Fronbergerinnen erreichen in Lauterbach ein 4:4. Gastgeber bekommt aufgrund der besseren Holzzahl noch zum Unentschieden.

Beate Karl holte den ersten Mannschaftspunkt für die Fronberger Damen.  Foto: Manfred Peter
Beate Karl holte den ersten Mannschaftspunkt für die Fronberger Damen. Foto: Manfred Peter

Schwandorf.Im zweiten Auswärtsspiel mussten die Kegeldamen des ASV Fronberg in der 2. Bundesliga zum HKSV Blau-Weiß Lauterbach nach Thüringen. Zum bislang ungeschlagenen Tabellenzweiten fuhr man nicht mit allzu großen Erwartungen, zumal man sich mit völlig unbekannten Spielerinnen auseinandersetzen musste.

Gleich die erste Paarung hatte es in sich. Beate Karl konnte sich gegen Jessica Thoß mit 3:1 Sätzen und 543 Holz gut in Szene setzen und holte den ersten Mannschaftspunkt für den ASV. Wenig Glück hatte ihre Partnerin Marion Huber. Sie traf auf Gabriele Muhl, die an diesem Tag ihre persönliche Bestleistung von 624 Holz erzielte. Trotz einer tollen Leistung und einem aufopferungsvollen Kampf mit 568 Holz ging dieser Punkt bei 1:3 Sätzen an die Heimmannschaft.

Nun lag es an der Mittelpaarung, den Rückstand von 26 Holz nicht größer werden zu lassen. Es gab auch hier wieder hart umkämpfte Einzelsätze. So konnte zwar Irmgard Zapf mit 3:1 Sätzen einen Punkt gegen Sabine Smollich ergattern, musste aber bei 516:536 Holz zusätzliche 20 Holz abgeben. Einen weiteren wichtigen Mannschaftspunkt konnte dann Mareike Lindner in einem Match auf Augenhöhe gegen Diana Arnold erobern, als sie sich bei einem Gleichstand von 504:504 Holz mit 2,5:1,5 Sätzen durchsetzte. Vor der letzten Paarung führten die ASV-Damen zwar mit 3:1 Punkten und 9,5:6,5 Sätzen, hatten aber einen Rückstand von 46 Holz, was zwei Pluspunkte für die Heimmannschaft bedeutet hätte. Es lag nun an Anna-Lisa Lippert und Natascha Wunderlin, zumindest ein Spiel zu gewinnen, um ein Unentschieden zu erreichen.

2. Bundesliga

  • Resultat:

    Bei Blau-Weiß Lauterbach kamen die Fronberger Keglerinnen bei 3301:3249 Holz zu einem 4:4.

  • Ausblick:

    Die ASV-Damen wollen sich auch bei Viktoria Bamberg II gut aus der Affäre ziehen und dem Favoriten zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Spielbeginn ist am Sonntag erst um 15.30 Uhr und wird auf sechs Bahnen gespielt.

Bei 2:2 Sätzen und 567:577 Holz gelang dies auch Anna-Lisa Lippert gegen Annett Kobel und damit war sie auch Tagesbeste auf Fronberger Seite. Auch Natascha Wunderlin kämpfte gegen Jule Schiemann um jedes Holz, musste aber ihrer Gegnerin bei 1:3 Sätzen und 541:557 Holz den Punkt überlassen.

Das Endergebnis von 4:4-Unentschieden bei 12,5:11,5 Sätzen spiegelt die Leistung der ASV-Damen nicht wirklich wider, da die Heimmannschaft bei 3301:3249 Holz zwei Punkte gutgeschrieben bekam. Trotzdem fühlt sich dieses Remis wie ein Sieg an und zeigt, dass die Mannschaft als Aufsteiger mit den etablierten Vereinen durchaus mithalten kann. Der dritte Tabellenplatz nach dem 4. Spieltag bei 5:3 Punkten ist weitaus mehr, als man vor der Saison erwarten konnte.

Am Wochenende geht zu einem weiteren Auswärtsspiel. Die Fronberger ASV-Damen müssen am Sonntag nach Bamberg. Es wartet auf die Fronberger Damen die 2. Mannschaft des 21-maligen deutschen Meisters, achtmaligen Weltpokalsiegers und neunmaligen Champions-League-Siegers Viktoria Bamberg. Die Reserve des Bundesligisten war selbst elf Mal Sieger in der 2. Bundesliga und zweimaliger deutscher Vizepokalsieger, kann aber wegen den Regularien selbst nicht aufsteigen.

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