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Leichtathletik

Gleissl löst Ticket für die Jugend-DM

Beim Rolf-Watter-Sportfest und beim Regensburger Marathon zeigen die Burglengenfelder Athleten ihre Klasse.

  • Sebastian Gleissl erkämpfte sich die Qualifikation für die deutschen Jugend-Meisterschaften über die 800 Meter. Foto: bpf
  • Mike Weber trotzte der Hitze und stürmte auf Rang drei in Regensburg. Foto: bpf

Burglengenfeld.Ein Gewitter stand schon am Himmel, doch es blieb für die drei Athleten des TV Burglengenfeld beim ersten richtigen Saisonauftakt auf der Bahn trocken. Mit ihren guten Zeiten über die 800 m aus dem Vorjahr durften Andriy Griny und Sebastian Gleissl im schnellsten Lauf über die zwei Bahnrunden antreten.

Auf Bahn zwei stürmte Sebastian Gleissl gleich auf Position drei, und Andriy Griny wurde im zwölfköpfigen Läuferfeld auf Bahn drei etwas eingekeilt. Nach den ersten schnellen 200 Metern in rund 27 Sekunden verlor auch Gleissl den Kontakt zur Spitze, und beide durchquerten im hinteren Feld die 400-Meter-Marke. Erst auf den letzten 100 Metern zeigte U20-Junior Gleissl mit einem starken Finish, dass er gut im Winter trainiert hat. So stellte er mit 1.56.66 Minuten fast seine Bestzeit ein, holte sich Rang eins in der U20 und qualifizierte sich gleich für sein großes Ziel in diesem Jahr, die deutschen Jugendmeisterschaften.

Zufrieden mit seiner Zeit

Nicht mehr ganz nach vorne kam Griny, der nach 1.58.16 Minuten dennoch zufrieden mit der Zeit war. Mit seinen 36 Jahren war er zudem ältester Starter und erfüllte auch die Norm für die deutschen Seniorenmeisterschaften, an denen er aber nicht teilnehmen darf.

Auch Abteilungsleiter Kilian Marek testete seine Form über die 200 Meter. Mit seiner drittbesten 200-Meter-Zeit von 25.43 Sekunden stürmte er ebenfalls glücklich ins Ziel.

Etwas zu heiß war es am Sonntag beim Regensburger Marathon, dennoch haben die Läufer des TV Burglengenfeld tolle Ergebnisse hingelegt. Am härtesten musste Mike Weber kämpfen, der den schnellen Kurs mit 1,2 Kilometer Kopfsteinpflaster in Angriff nahm. Er trat bewusst auf die Bremse für die ersten zehn Kilometer in 40.24 Minuten, denn die Hitze war programmiert und er wollte hier nur einen Trainingslauf für seinen Ultratraillauf im Juni machen. So durchlief er die Halbmarathondistanz in 1.23.28 Stunden und war noch frisch für die restlichen zehn Kilometer. So finishte er auf dem tollen dritten Gesamtrang aller 180 Finisher und freute sich zudem über Gold in der M40.

Kampfgeist gezeigt

Auch Phillip Filchner zeigte Kampfgeist, denn sein Start war erst um 11.30 Uhr und da war es schon sehr heiß. Er ließ es ebenfalls ruhiger angehen und forcierte zum Schluss hin das Tempo. Sein Resümee nach Rang elf lautete: „Hot scho bast.“

Bereits am Tag zuvor testete der vierfache Weltmeister Thomas Kerner mit Freundin Natalie Karl beim 3.8-Kilometer-Trachtenlauf, ob seine Wadenverletzung ausgeheilt ist. Mit einem 3.24er-Schnitt und Rang zwei freute er sich über den gelungenen Test, so dass er nun endlich wieder auch im Laufbereich voll trainieren kann. (bpf)

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