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Ausdauersport

Großes Finale für Burglengenfelder

Kellner, Schaller, Zeller und Helena Pretzl starten bei der „Deutschen“, Kerner bei der Weltmeisterschaft.

Eine große Herausforderung wartet auf die Burglengenfelder Triathleten bei der Deutschen Meisterschaft in Zittau und der Weltmeisterschaft in Kanada: Michael Schaller, Tobias Zeller, Trainer Franz Pretzl, Sascha Kellner, Thomas Kerner und Helena Pretzl (von links) Foto: bpf
Eine große Herausforderung wartet auf die Burglengenfelder Triathleten bei der Deutschen Meisterschaft in Zittau und der Weltmeisterschaft in Kanada: Michael Schaller, Tobias Zeller, Trainer Franz Pretzl, Sascha Kellner, Thomas Kerner und Helena Pretzl (von links) Foto: bpf

Burglengenfeld.Der zweite Saisonhöhepunkt wartet am heutigen Samstag in Zittau im Dreiländereck Tschechien/Deutschland/Polen und am kommenden Mittwoch in Penticton in Kanada auf die Triathleten des TV Burglengenfeld. Natürlich hoffen die Ausdauerkämpfer auf ein erfolgreiches Abschneiden, ähnlich wie vor drei Wochen bei den Europameisterschaften im Crossduathlon und Crosstriathlon in Rumänien, bei denen sie zweimal Gold und einmal Bronze mit nach Hause brachten.

Herausfordernde Strecke

In Zittau wartet auf die Burglengenfelder nicht nur ein starkes internationales Teilnehmerfeld auf sie, sondern auch eine sehr herausfordernde Strecke. Der Wettergott hat nichts Gutes für die Deutschen Meisterschaften in Aussicht gestellt, so sollen die Temperaturen auf unter 20 Grad zurückgehen und Regen wird den Wettkampf auf der Radstrecke zu einer Schlammschlacht werden lassen.

Gut trainiert haben die Athleten alle, und so hoffen sie, dass sie ohne Malheur die fordernden Strecken bewältigen können. Angesichts des Regens wird zwar das 1500 Meter lange Schwimmen im Olberndorfer See ohne Probleme vonstatten gehen, doch der Mountainbike-Kurs mit 36,73 Kilometer und 976 Höhenmetern sowie die Trailrunstrecke mit 9,639 Kilometer und 120 Höhenmetern wird den Burglengenfeldern alles abverlangen.

Für Michael Schaller, der derzeit in Hochform ist, wird es erst ab der zweiten Distanz so richtig spannend, denn das nasse Element ist nicht gerade der beste Freund des frisch gebackenen Duathloneuropameisters. Dennoch hofft er auf einen Platz unter den ersten Fünf.

Sowohl für Sascha Kellner als auch für die Newcomerin Helena Pretzl sind dies die ersten deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon. Für sie geht es in erster Linie darum, gut über die Runden zu kommen und zu finishen, wobei Pretzl mit einem guten Tag durchaus in Medaillennähe kommen kann. Tobias Zeller startet auf der etwas verkürzten Strecke „Reduced Trail“, für ihn gilt es ebenfalls gut durch zu kommen.

Seit zwei Jahren Profi

So richtig hart wird es für Thomas Kerner, der ja seit zwei Jahren als Profi in Sachen Crosstriathlon in der Welt unterwegs ist. Die Konkurrenz ist für Kerner in diesem Metier sehr groß und für den 27-jährigen Vollblutsportler eine mächtige Herausforderung.

So ist es für den Vollzeit arbeitenden Thomas Kerner schwierig, auf dem hohen Niveau bestehen zu können, denn die Konkurrenz arbeitet zum Teil gar nicht oder dann oft nur halbtags.

Doch mit viel Fleiß und gutem Zeitmanagement schafft er zum Teil das aufwendige Training und hat schon oft mit Top-Ten-Plätzen den Sprung unter die Besten der Welt gemacht.

Bei der Weltmeisterschaft in Penticton (Kanada) ist die Konkurrenz ebenfalls stark, doch der Dietldorfer Ausdauerdreikämpfer nimmt gerne die Herausforderung an. Sein Ziel ist ein Top-Ten-Platz und vor allem das Ziel zu erreichen, denn die Reise nach Kanada ist nicht gerade billig.

Der für den TV Burglengenfeld startende Kerner ist zwar Profi, doch die Ausgaben für die Wettkämpfe (Startgelder, Reisekosten) muss er aus eigener Tasche bezahlen. Sein Dank gilt daher an einige Sponsoren, die ihm dabei etwas unter die Arme greifen und die sechsstelligen Jahresausgaben etwas abfedern. Nicht ohne sind auch die Strecken am Okanagan Lake mit 1500 Meter Schwimmen, 31 Kilometer Biken und 8 Kilometer Crosslauf. Je anspruchsvoller es wird, desto besser gefällt es ihm aber, und so hofft er, dass es in Kanada eine weltmeisterliche Streckenführung gibt. (bpf)

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