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Guter Dinge in die neue Saison

Nach einer intensiven Vorbereitung geht es für den SC Ettmannsdorf wieder ums Ganze. Albert sieht sein Team gut gerüstet.

Matthias Graf (rechts) stellt für den SC Ettmannsdorf eine echte Verstärkung dar. Foto: Dominik Straub/Archiv
Matthias Graf (rechts) stellt für den SC Ettmannsdorf eine echte Verstärkung dar. Foto: Dominik Straub/Archiv

Ettmannsdorf.Die Saison 2019/20 ist für den SC Ettmannsdorf die mittlerweile siebte Spielzeit in der Fußball-Landesliga Mitte. Nach einer mehrwöchigen und intensiven Vorbereitungszeit startet die Mannschaft von Trainer Mario Albert am kommenden Wochenende bestens gerüstet und durchaus positiv gestimmt in die neue Saison.

Viel getan hat sich bei den Ettmannsdorfern während der Sommerpause nicht. Im Transfergeschäft hielt sich der letztjährige Tabellenachte weitgehend zurück. Nichtsdestotrotz verfügt Albert auch in dieser Saison über eine gewachsene Landesliga-Mannschaft, die gegenüber der Vorsaison nicht gravierend verändert wurde. Durch den Wechsel von Kapitän Erkan Kara zur DJK Dürnsricht und durch die von ihm selbst verordnete Pause von Sebastian Ellert entstanden zwar Lücken in der Defensive, doch diese sollen durch verschiedene Varianten wieder geschlossen werden.

Mit Akteuren aus dem eigenen Nachwuchsbereich wie beispielsweise Felix Fiedler oder Basel Kasem sind ebenso Optionen wie Bakhtiyar Masimaliyev aus der zweiten Mannschaft. Als echte Verstärkung für den SCE hat sich zudem Matthias Graf, der vom Bayernligisten aus Vilzing nach Ettmannsdorf wechselte, erwiesen. Grafs Qualitäten sind in Ettmannsdorf durchaus gefragt. Doch etwas Zeit benötigt dagegen der zweite Neuzugang: Leon Brandl soll langsam an den Seniorenbereich herangeführt werden. Insgesamt will der Verein weiter den Weg gehen, auf junge Talente aus der Umgebung zu bauen.

Coach lobt Leistung des Teams

Die Saisonvorbereitung der Ettmannsdorfer war in diesem Sommer kurz und knackig. Albert zeigt sich mit deren Verlauf und der Trainingsbeteiligung sehr zufrieden: „Die Spieler sind immer voll dabei, absolvieren das komplette Programm und wollen sich natürlich einen Platz im Team erkämpfen.“ Seine Mannschaft sei in einer sehr guten körperlichen Verfassung. Außerdem habe es glücklicherweise bislang auch keine schwerwiegenden Verletzungen gegeben.

Das Teilnehmerfeld in der Landesliga Mitte hat sich im Vergleich zur letzten Saison stark verändert. Mit dem SV Donaustauf und dem ASV Cham haben sich zwei Teams in die Bayernliga verabschiedet. Die Bayerwaldklubs FC Sturm Hauzenberg, TSV Waldkirchen und der FC Passau wurden in die Landesliga Südost umgesiedelt. Der SV Etzenricht, der VfB Bach und der SV Hutthurm mussten dagegen den Gang hinunter in die Bezirksliga antreten. „Inwieweit die Liga dadurch an Qualität verloren hat, bleibt abzuwarten“, sagt Ettmannsdorfs Coach. Allerdings werden mit dem Bayernliga-Absteiger ASV Neumarkt und dem Rückkehrer TSV Bogen auch zwei Teams im Tableau vertreten sein, die ihre Qualität definitiv unter Beweis stellen werden. Eines stellt Albert dabei aber gleich klar: „Wir wollen nicht auf die Gegner schauen, sondern einzig und allein auf uns. Schon in der vergangenen Saison war es für einige Vereine nicht leicht, gegen uns zu spielen. Auch heuer wollen wir wieder für alle ein unangenehmer Gegner sein.“

Ein ausgeglichener Kader

Eine klare Zielsetzung ist beim SC Ettmannsdorf weder vom Trainer noch von der Vereinsführung klar definiert. Es soll „eine bessere Platzierung als im Vorjahr“ herausspringen – und das ist angesichts der Qualität im Kader des Sportclubs nicht unwahrscheinlich. Albert verfügt zwar über einen vergleichsweise kleinen, aber völlig ausgeglichenen Kader, der sich aus einer gesunden Mischung aus erfahrenen und jungen Akteuren zusammensetzt. Das vordergründige Ziel lautet deshalb wieder, Spieler weiterzuentwickeln und den eigenen Anhängern attraktiven Fußball zu bieten. Dabei soll es aber vermieden werden, unnötig Druck aufzubauen. Sollte Ettmannsdorf von langfristigen verletzungsbedingten Ausfällen verschont bleiben, ist dem SC eine gute Tabellenplatzierung zuzutrauen. Was noch fehlt, sei die Unterstützung durch mehr Zuschauer. Trotz teils sehr starker Auftritte des SCE waren die Besucherzahlen im letzten Jahr oft mager. Beim SCE wünsche man sich deshalb etwas mehr Andrang. (sho)

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