MyMz

Triathlon

Helena Pretzl gewinnt in der Klasse W25

In Erding zeigen die TV-Sportler aufsteigende Form: Im Vorfeld der WM kämpft sich Michael Schaller auf Platz zwei in der M20.

Das TV-Trio in Erding Foto: Pretzl
Das TV-Trio in Erding Foto: Pretzl

Burglengenfeld.Ein letzter harter Test vor den Weltmeisterschaften stand für zwei Triathleten des TV Burglengenfeld beim Erdinger Stadttriathlon auf dem Programm. Helena Pretzl stürmte auf Rang eins in der W25 und Michael Schaller auf Platz zwei in der M20. Zufrieden zeigten sich Tobias Zeller in Erding und auch Martin Frey auf der olympischen Distanz in Erlangen.

Gut 400 m Schwimmen, 20 km Rennradfahren und ein 5,2-km-Lauf absolvierten Pretzl, Schaller und Zeller beim 25. Stadttriathlon in Erding. Helena Pretzl und Michael Schaller sind noch etwas im Trainingsrückstand, denn beide mussten sich beruflichen Prüfungen unterziehen. Beim Sprung in den Kronthaler Weiher zeigte sich Schaller gleich an der Spitze des Feldes und spurtete nach 7.54 Schwimmminuten in die Wechselzone. Auf der flachen Radpendelstrecke gab er mächtig Gas und düste bereits nach 33.01 min in die Wechselzone. Doch er war etwas im Hintertreffen, da er in der Spitzengruppe als einziger ohne Zeitfahrrad unterwegs war. In der letzten Disziplin ließ seinem Frust freien Lauf. Mit dem viertbesten Laufsplit in 18.11 Minuten finishte er auf Rang zwei in der M20 und Platz zehn im Gesamtfeld.

Als Elfte nach 7.36 Minuten stürmte Helena Pretzl aus dem Wasser und schwang sich auf ihr Rennrad. Mit starkem Pedaldruck überholte sie fünf Gegnerinnen und wechselte auf Rang sechs zum Laufpart. Mit der zweitbesten Laufzeit auf Gesamtrang vier ins Ziel, was Gold in der W25 bedeutete.

Noch nicht ganz auf dem Damm ist Tobias Zeller nach seiner Krankheit, doch es geht aufwärts. Alle drei Disziplinen absolvierte er gleichmäßig und finishte auf Rang 13 in der M25.

Erlangen hieß das Ziel von Martin Frey auf der olympischen Distanz. Trotz mehrerer Startwellen war es am Anfang ziemlich ein Getümmel und er kam erst nach zehn Minuten in seinen Rhythmus. Auf dem Rad hätte er sich ein bisschen mehr erwartet; war er anfangs noch mit 36 km/h unterwegs, merkte er aber bald den Wind. Im letzten Drittel lief er locker an und konnte noch etwas zulegen. (bpf)

Mehr vom Sport aus der Region Schwandorf lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht