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Ausdauersport

Herausforderungen auf Ibiza und Mauii

Burglengenfelder Triathleten starten bei den Crosstriathlon-Europameisterschaften und derXTERRA-WM im Crosstriathlon an.
Von Franz Pretzl

Michael Schaller hat sich für die Crosstriathloneuropameisterschaften auf Ibiza viel vorgenommenFoto: bpf.
Michael Schaller hat sich für die Crosstriathloneuropameisterschaften auf Ibiza viel vorgenommenFoto: bpf.

Burglengenfeld.Nicht ganz einfach war die Saisonplanung mit vielen Höhepunkten während des Jahres für die Burglengenfelder Triathleten unter der Obhut der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld. Für Triathlonprofi Thomas Kerner, die amtierende Weltmeisterin Helena Pretzl, den letztjährigen Europameister Michael Schaller sowie Sascha Kellner geht es nächste Woche um die ganz großen Titel. Der ebenfalls qualifizierte Philipp Filchner muss nach einem Arbeitsunfall zuschauen. Trainer Franz Pretzl wird auch vor Ort in Ibiza sein und die Athleten betreuen.

Während das Gros der TV-Triathlontrainingsgruppe nach Ibiza zu den ETU Multisport European Championships fliegt, reist Sascha Kellner nach Hawaii zu den XTERRA-Weltmeisterschaften im Crosstriathlon. Keine leichte Aufgabe für Trainer Franz Pretzl und die Athleten, sich für dieses späte Event nochmals in Hochform zu bringen. Die großen Zeitabstände zwischen den Meisterschaften und Verletzungen forderten ein großen Spagat, um alles unter einen Hut zu bringen. Bei den Europameisterschaften auf Ibiza dreht sich eine Woche alles nur um Triathlon. Als erster startet am kommenden Dienstag der Jüngste aus der TV-Truppe, Michael Schaller, im Crossduathlon. Er nahm bereits im vergangenen Jahr sehr erfolgreich an der Crossduathlon-EM teil und will dieses Jahr wieder aufs Podium.

EM auf Ibiza als großes Ziel

Sein Saisonziel war vor allem dieser Wettkampf auf Ibiza. Bei der deutschen Meisterschaft vor drei Wochen hat Michael Schaller mit einer starken Leistung schon ein Zeichen gesetzt. Acht Kilometer Trailrun, 25 Kilometer Mountainbiken und nochmals vier Kilometer Trailrun werden den 22-jährigen Dietldorfer bei starker Konkurrenz sehr fordern.

Sascha Kellner, Thomas Kerner, Philipp Filchner, Helena Pretzl und Trainer Franz Pretzl (v. li.) reisen voller Tatendrang zur WM und EM.
Sascha Kellner, Thomas Kerner, Philipp Filchner, Helena Pretzl und Trainer Franz Pretzl (v. li.) reisen voller Tatendrang zur WM und EM.

Für Triathlonprofi Thomas Kerner und für Helena Pretzl wird der Crosstriathlon am nächsten Freitag eine große Herausforderung. Nach einer schwierigen, verletzungsbedingt nicht gerade erfolgreichen Saison, hofft Thomas Kerner auf einen versöhnlichen Abschluss. Die Verletzung ist fast ausgeheilt und die Formkurve steigt von Woche zu Woche an. So hofft der Routinier, dass er gegen die starke Elitekonkurrenz gut mithalten kann und peilt als Ziel einen Top-Ten Platz an.

Für die Prembergerin Helena Pretzl ist die EM nur noch eine Dreingabe nach ihren überraschenden Erfolg bei WM in Dänemark. Sie kann gelassen die 1000 Meter Schwimmen, 25 Kilometer Mountainbiken und die sechs bis zehn Kilometer Laufen angehen. Ihre Form ist nach der Sommerpause ebenfalls wieder ansteigend, und der 3. Rang bei der deutschen Duathlonmeisterschaft nährt die Hoffnung auf einen starken Wettkampf bei der EM auf Ibiza.

Vorfahrt für die Gesundheit

Überaus Pech hat Philipp Filchner, der sein Saisonziel EM auf Ibiza mit starken Trainingsleistungen und Wettkampfergebnissen begeistert in Angriff nahm. „Nach einem Arbeitsunfall kann er leider nicht mit nach Ibiza fahren. Es gilt Vorfahrt für die Gesundheit und damit weitere gute Jahre im Ausdauersport“, sagt Trainer Pretzl.

Während vor zwei Wochen der Ironman auf Big Iland für Furore sorgte, dreht sich am nächsten Sonntag alles um die XTERRA World Championships auf Mauii. Die Teilnehmer müssen bei diesem Wettbewerb 1,5 Kilometer im Meer schwimmen, 32 Kilometer mit ca. 1000 Höhenmetern mit dem Mountainbike zurücklegen und einen harten Trailrun über 10,5 Kilometer absolvieren. Sascha Kellner hatte sich auf Zypern für diesen Wettkampf qualifiziert und nimmt die Gelegenheit auch wahr, denn der Weg dorthin ist nicht leicht. Auf Mauii geht es für den trainingsfleißigen Dietldorfer allein ums Finishen, denn ihn plagt seit Wochen eine hartnäckige Rückenverletzung, die ihn am Training hinderte und eine große Belastung nicht zu lässt.

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