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Handball

HSG-Damen verpassen Titelgewinn

Sieg über die SG Regensburg reicht nicht zur Meisterschaft.

So sehr sich die HSG-Damen auch mühten, der Sieg über die SG Regensburg reichte nicht zum Titelgewinn.  Foto: Carina Allacher
So sehr sich die HSG-Damen auch mühten, der Sieg über die SG Regensburg reichte nicht zum Titelgewinn. Foto: Carina Allacher

Nabburg.Enttäuschender Saisonabschluss für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Die Bezirksoberliga-Handballerinnen gewannen zwar erneut ihr Spiel gegen die SG Regensburg nach einer auf hohem Niveau geführten Partie mit 30:28, doch sie müssen sich trotz allem mit dem zweiten Tabellenplatz abfinden.

Nachdem man in der ganzen Saison praktisch nur eine Partie verloren hat, schmerzt es für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld noch mehr, sich mit dem zweiten Rang abfinden zu müssen. Man stand zu 80 Prozent in dieser BOL-Runde immer auf dem ersten Tabellenplatz und muss nun dem HC Forchheim durch das verlorene Spiel gegen die SG Naabtal den Titel überlassen.

Die Begegnung begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Die HSG-Defensive war zu Beginn noch etwas unkonzentriert und musste dadurch immer wieder einfache Spielzüge der Regensburgerinnen hinnehmen. Doch auch auf der Gegenseite haderten die Gäste mit dem Angriffsverhalten der Heimmannschaft. Beide Mannschaften zeigten sehr viel Härte, und die Zuschauer bekamen zu sehen, dass bei dieser Begegnung zwei gute und gleichwertige Mannschaften um die Punkte kämpften. Die Partie war für die Zuschauer in einer sehr gut gefüllten Gymnasiumhalle in Nabburg hochinteressant. Kein Team konnte sich bis zur Halbzeit entscheidend absetzen. Mit einem Tor voraus (15:14) ging man in die Pause und die Stimmung in den HSG-Reihen war sehr gut.

Nach dem Seitenwechsel absolvierten beide Mannschaften die Spielzeit oft in Unterzahl. Viel Härte in der Abwehr auf beiden Seiten zeichnete den Verlauf. Bis zur 45. Spielminute war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Parteien. Es stand 22:22 und die Spannung stieg von Minute zu Minute. Doch die Souveränität der HSG-Damen kam zurück. Zunehmend baute man den Vorsprung aus. Drei Minuten vor Spielende lag man mit vier Toren in Front, und nur durch Leichtsinnigkeit stand es am Ende nur noch 30:28. Letztendlich krönte dieser Sieg eine fast vollkommene Saison, nichtsdestotrotz geht man aber mit einem weinenden Auge in die Sommerpause.

Trainer Söllner: „Heute hat man gesehen, was die Mannschaft drauf hat. Ich kann ihr nur ein großes Lob aussprechen. Hätten wir letzte Woche unsere Nervosität im Griff gehabt, hätte es auch gereicht. Das war eigentlich das einzige Spiel, in dem wir nicht überzeugt haben. So müssen wir uns jetzt wegen der am grünen Tisch gewerteten Begegnung gegen Forchheim mit dem zweiten Platz abfinden.“

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