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Handball

HSG hält Verfolger auf Distanz

Nabburgerinnen trennen sich 22:22 vom HC Forchheim. Naabtal-Damen gewinnen sicher. Naabtal-Herren sind chancenlos.

Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld haben ihre Spitzenstellung gegen Forchheim verteidigt. Foto: Josef Fichtner
Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld haben ihre Spitzenstellung gegen Forchheim verteidigt. Foto: Josef Fichtner

Schwandorf.Die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld bleiben Spitzenreiter in der Bezirksoberliga. Ein 22:22-Unentschieden gegen den HC Forchheim reichte, um die Tabellenführung zu behaupten.

Die HSG-Damen waren von Anfang an sehr diszipliniert und konnten gleich mit 2:0 in Führung gehen. Doch die Gäste aus Forchheim konterten mit sehr schnell gespielten Angriffen und einer sehr konsequenten Defensive. Bis zur 15. Spielminute entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Die Abwehr des Gastgebers zeigte jedoch an diesem Tag die gewohnte Stärke, so dass es für die Gäste schwer wurde, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Beim Stand von 8:5 war ein leichter Abstand geschafft, und die Kombination aus Defensive und Torfrau funktionierte erstklassig. Aber durch leichte Unkonzentriertheiten und kleineren Abspielfehlern wurde die Aufholjagd für die Franken immer leichter. Sie schafften den Ausgleich und gingen sogar mit einem Tor mehr zum 12:11 in die Pause.

Die leichte Schwächephase der HSG-Damen hielt auch nach dem Seitenwechsel an. Der momentane Zweitplatzierte spielte seine Stärken weiter souverän aus. Immer wieder gelangen ihnen durch schöne Kreisanspiele Treffer. Binnen kürzester Zeit hatten sich die Franken einen Drei-Tore-Vorsprung erspielt, doch bei der Heimmannschaft war von Aufgeben keine Spur. Selbst als man in Unterzahl agieren musste, schafften die HSG-Damen durch sehr viel Disziplin den Ausgleich und konnten sogar wieder die Führung übernehmen.

Das schnelle Spiel nach vorne war wieder ihre stärkste Waffe. Ein ständiges Auf und Ab mit vielen Siebenmetern auf beiden Seiten hielt die Spannung im Spiel hoch. Keine der beiden Mannschaften schenkte der anderen etwas, und als die Oberpfälzerinnen in der 50. Minute wieder in Unterzahl auf dem Platz standen, drehte der HC Forchheim wieder die Partie. Bis zur 55. Spielminute führten immer die Gäste aus Franken, doch die Söllner-Truppe erzielte den Ausgleich und eroberte noch einmal den Ball, scheiterte dann allerdings an der gegnerischen Torfrau. Am Ende stand ein 22:22 zu Buche.

Trainer Karl Söllner: „Ich bin sehr stolz und vollkommen zufrieden mit dem Punktgewinn. Das war bisher das stärkste Spiel, aber auch der stärkste Gegner, der uns alles abverlangt hat. Wir rangieren immer noch auf dem ersten Platz und haben noch immer keine Begegnung verloren. Eine herausragende Leistung meiner Mannschaft. Das Unentschieden ist auch ein gerechtes Ergebnis.“

SG Naabtal gelingt Revanche

Nach dem Anpfiff suchte der TV Altdorf gegen die Damen der SG Naabtal sofort den Abschluss, allerdings waren die Städtedreieck/Schwandorferinnen von Beginn an hellwach und antworteten postwendend mit schnellem Umschaltspiel. Nach zehn gespielten Minuten stand ein deutliches 6:1 für die SGN an der Anzeigetafel.

Nach der genommenen Auszeit der Gäste kamen diese dann aber besser ins Spiel, warfen über ihre Abschlussspielerinnen drei Treffer in Folge und verkürzten in den nächsten Minuten auf 6:4. Es dauerte einige Angriffe, bis man sich auf die Auslösehandlung im Angriff der Fränkinnen eingestellt hatte, doch dann hatte man die Werferinnen wieder größtenteils im Griff und verleitete diese immer wieder zu Würfen aus risikoreichen Positionen. Selbst kam man im Angriff, durch schnelle Kombinationen und Wechselspiel immer wieder frei zum Torabschluss, doch immer wieder scheiterte man unbedrängt an der guten Gästetorfrau. Dennoch setzte man sich bis zum Pausentee verdient auf 11:7 ab.

Bezirksklasse Mitte

  • TV Wackersdorf:

    Ein so klares Ergebnis konnte die Wackersdorfer Herrenmannschaft auswärts schon lange nicht mehr erzielen. Mit 25:39 trennte man sich nach einem kampfbetonten Spiel von der HG Amberg II. Nach einer fulminanten Anfangsphase der Wackersdorfer (2:5, 6. Spielminute), kam durch Unaufmerksamkeiten auch der Gegner besser ins Spiel und konnte immer wieder verkürzen (10:12, 18. Spielminute). Auch wenn der Pausenstand 12:15 für Wackersdorf lautete, war in der zweiten Halbzeit für beide Mannschaften noch alles möglich. Doch die Wackersdorfer Mannschaft baute den Vorsprung kontinuierlich aus (14:21, 38. Spielminute) und gewann am Ende verdient mit 25:39. Am Sonntag um 16 Uhr haben die Wackersdorfer nun die DJK Weiden zu Gast.

  • HV Oberviechtach II:

    Die Herren II waren bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld II gefordert. Vom Anpfiff weg hielten die HVler die Partie nicht nur offen, sondern lagen sogar in Führung (Halbzeitstand 13:10). In der zweiten Halbzeit wurde die Führung zeitweise auf sechs Treffer vergrößert (21:15). In den letzten zehn Minuten ließen die Kräfte beim HV doch nach, doch mit Einsatz und guter Abwehrarbeit brachten die Aktiven um Spielertrainer Daniel Reil den 22:21-Erfolg unter Dach und Fach.

Nach Wiederbeginn war man erneut hellwach und aggressiv in der Abwehr, was zur Folge hatte, dass man im gegnerischen Angriff Fehler provozierte und über Gegenstöße und schnell vorgetragene Angriffswellen enormen Tordrang entwickelte. Nach sieben gespielten Minuten im zweiten Abschnitt war man bereits mit sieben Toren enteilt (16:9).

Eine Zeitstrafe für die Mittespielerin Julia Graf brachte das Team von Trainer Christian Deml etwas aus dem Konzept und ermöglichte den Fränkinnen ein Aufschließen auf 16:12. Das genommene Time-Out für die Naabtalerinnen brachte anschließend wieder etwas Ruhe in die Partie. Man fing sich wieder und konnte durch sehenswerte Treffer einen Fünf-Tore-Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit erzielen. Die nie aufsteckenden Altdorferinnen warfen nun alles in die Waagschale und agierten gar mit siebter Feldspielerin. Dies zeigte Wirkung und man musste hinnehmen, dass die Gäste auf drei Treffer bedrohlich nahe kamen. Doch man konnte den Abstand halten und am Ende auch mit 24:18 gewinnen.

„Wenn wir in der ersten Hälfte nicht so verschwenderisch mit unseren Chancen umgegangen wären, wäre der Sack schon früh zu gewesen, so mussten wir bis zur 55. Minute kämpfen“, so SGN-Trainer Christian Deml. Nächste Woche müssen die Naabtalerinnen wieder auswärts ran. Im Landkreisderby beim Tabellenletzten FC Neunburg vorm Wald hofft man darauf, wieder Zählbares mitzunehmen und weitere Punkte zu sammeln.

Die Herren der SG Naabtal hatten sich gegen den TV Altdorf viel vorgenommen, allerdings zeigte sich bereits in den ersten fünf Minuten, dass die Franken dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Bis zum 5:6 war das Spiel dennoch ausgeglichen. Innerhalb von sechs Minuten entschieden aber die Franken das Spiel für sich. Während die SG Naabtal gut herausgespielte Möglichkeiten nicht verwerten konnte, nutzte der TV Altdorf jede sich bietende Chance und zog zum 6:12 und 14:20-Pausenstand davon.

Trotz des hohen Rückstandes gab sich die Heimsieben auch in der zweiten Spielhälfte nicht geschlagen. Beim Stand von 23:26 keimte ein wenig Hoffnung auf, da vor allem die jungen Naabtaler spielerisch glänzten. Allerdings ließen sich Altdorfer davon nicht beeindrucken, bauten ihren Vorsprung wieder aus und gewannen mit 39:33. Am Samstag tritt das Team von Trainer Matthias Frankerl beim Tabellennachbarn SG Regensburg II an.

Oberviechtach geht in Führung

Nach Weiden führte der Weg die erste Oberviechtacher Herrenmannschaft am letzten Samstag. Dort trafen die Schützlinge von Jan Vetrovec auf die zweite Mannschaft des HC Weiden. In den ersten zehn Minuten starteten die HVler vielversprechend. Im weiteren Verlauf kamen die Gastgeber besser ins Spiel, doch in den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel gelang es den HVlern, bis auf fünf Tore von Weiden zu entfernen (17:12).

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit schwankte der Vorsprung des HV zwischen drei und fünf Toren, ehe ein 7:1-Lauf die Führung auf 28:19 vorentscheidend anwachsen ließ. In den letzten 15 Minuten wuchs der Vorsprung und beim Abpfiff hieß es 37:24 für Oberviechtach.

Trainer Jan Vetrovec zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannen in Weiden sehr zufrieden, gelang es doch, als mannschaftliches Kollektiv aufzutreten. Die gezeigte Leistung gilt es am Samstag zu bestätigen, wenn um 18 Uhr der Tabellennachbar aus Sulzbach seine Visitenkarte in der Gymnasiumhalle abgibt.

Ebenfalls auswärts musste die Damen-II-Mannschaft am Sonntagabend antreten. Die Fahrt ging zur SG Schierling/Langquaid II. Die Oberviechtacherinnen lagen vom Anpfiff weg in Führung (6:3; 11:6). Beim Seitenwechsel betrug der Vorsprung beruhigende sieben Tore (14:7). In den zweiten 30 Minuten kamen die Hausherrinnen zwar besser ins Spiel, doch das zweite Damenteam verteidigte den Vorsprung bis zum 27:20-Endstand.

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