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HSG ist haushoher Favorit

Spitzenreiter will sich in Amberg keine Blöße geben. Die SG Naabtal erwartet die SG Regensburg zum Verfolgerduell.

Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld (in Schwarz) spielt beim BOL-Schlusslicht HG Amberg voll auf Sieg.  Foto: Dietmar Zwick
Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld (in Schwarz) spielt beim BOL-Schlusslicht HG Amberg voll auf Sieg. Foto: Dietmar Zwick

Schwandorf.Der Tabellenletzte der Bezirksoberliga Ostbayern ist am Samstag der nächste Gegner für die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Anpfiff ist um 17 Uhr bei der HG Amberg.

An der Tabellensituation hat sich für die Vilsstädterinnen seit dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften nichts geändert. Mit nur sechs Punkten wird es für die Amberger schwer werden, die Bezirksoberliga zu erhalten. Selbst wenn die fünf letzten Partien halbwegs positiv verlaufen, dürfte es für sie nicht mehr reichen. Schon in der Vorrunde kamen die Ambergerinnen mit dem schnellen Spiel der HSG-Damen nicht klar. Mit 33:22 siegte die Söllner-Truppe zwar klar, jedoch wurden durch individuelle Fehler eigentlich zu viele Gegentore zugelassen.

Zwar gestaltet sich das Angriffsspiel der Vilsstädterinnen sehr flüssig und schnell, im Abwehrverhalten aber sind sie meist einen Tick zu langsam.

Wenn die HSG-Damen weiterhin ihre weiße Weste behalten wollen, muss die Defensive am Samstag wieder sehr kompakt stehen. Nicht so viele Gegentore wie im Hinspiel zulassen, sollte die Devise sein.

Souveräne Vorstellung

Schon vergangenes Wochenende zeigten sie sich, obwohl man gegen die SG Rohr sehr dezimiert war, sehr souverän. Man hat sich von der Spielweise des Gegners nicht beeinflussen lassen. Interessant dürfte an diesem Wochenende auch die Begegnung zwischen der SG Naabtal und der SG Regensburg sein, denn bei einem Sieg des Tabellendritten würden sich die HSG-Damen an der Tabellenspitze etwas absetzen.

Trainer Karl Söllner: „Wir sind in der klaren Favoritenrolle. Das sollte aber nicht heißen, dass wir nicht alles geben müssen. Unser Kader wird wieder nicht komplett sein, der Rest der Mannschaft dürfte aber trotzdem motiviert genug sein.“

BOL-Damen

  • Tabellensituation:

    Die SG Naabtal belegt fünf Spieltage vor Saisonende mit 27:7 Punkten den zweiten Platz hinter der HSG Nabburg/Schwarzenfeld (29:5) und vor der SG Regensburg (25:9).

  • Ausblick:

    Am Samstag um 19 Uhr kommt es in der Halle des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld zum Spitzenspiel mit der SG Regensburg.

Am Sonntag um 17 Uhr gastieren die Damen I des HV Oberviechtach 2002 beim Tabellenzehnten der Bezirksoberliga, der SG Rohr/Pavelsbach. Das Hinspiel konnten die Fichtenstädterinnen mit 34:25 für sich entscheiden. Die Gastgeberinnen aus dem Landkreis Neumarkt belegen derzeit den zehnten Rang, stehen damit drei Plätze hinter dem HV Oberviechtach und konnten bisher sechs Zähler weniger auf der Habenseite verbuchen als die HV-Akteure. Die SG spielt bisher eine Saison mit Höhen und Tiefen und ist auf jeden Punkt, gerade in heimischer Umgebung angewiesen. Es wird also eine heiß umkämpfte Begegnung in der Schulsporthalle Postbauer-Heng für die Oberviechtacher geben.

Die HV-Damen sollten versuchen, das letzte Spiel gegen die SG Naabtal mit all seinen widrigen Umständen aus den Köpfen zu bringen, um wieder befreit aufspielen zu können. „Wir wissen, was uns bei der SG erwartet und werden darauf vorbereitet sein“, so die Verantwortlichen des HV. Die Oberviechtacher Spielerinnen wollen wieder aus einer soliden Abwehrarbeit ins Spiel finden, um dann ihr flexibles Angriffsspiel aufziehen zu können.

Hohe Auswärtshürde für HVO

Ebenfalls am Sonntag ist die erste Herrenmannschaft des HV gefordert. Um 16.30 Uhr gastieren die Schützlinge von Jan Vetrovec und Mario Baier beim TB 03 Roding. In der Hinrunde konnten die Rot-Schwarzen dem TB beim 32:32 einen Punkt abluchsen. Die Regenstädter verfügen über einen sehr ausgeglichenen Kader, der in der Offensive von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Aber auch die Abwehr der Gäste zählt zu den Stärksten in der Bezirksliga. Nach den beiden verlorenen Heimspielen gegen Neunburg und Regensburg wartet also noch mal eine Steigerung im Schwierigkeitsgrad auf die HV-Aktiven.

In den bisherigen Begegnungen der Spielzeit 2019/2020 wechselten sich innerhalb kürzester Zeit Licht und Schatten in den Aktionen der HV-Herren ab. Diesen Umstand sollte man nach Möglichkeit beim vorletzten Auftritt in der Spielzeit 2019/2020 vermeiden.

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