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Basketball

Ideenlose TSV-Offensive

Schwandorfer verlieren in Nürnberg mit 41:66. Fischer-Team kassiert damit die 13. Niederlage in der laufenden Saison.
Johannes Pflamminger

Christopher Bias war mit 14 Punkten der einzige Lichtblick in der Offensive des TSV Schwandorf. Foto: Johannes Pflamminger
Christopher Bias war mit 14 Punkten der einzige Lichtblick in der Offensive des TSV Schwandorf. Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben in der Bayernliga die 13. Saisonniederlage kassiert. Beim Post SV Nürnberg unterlag das Team von Spielertrainer Sebastian Fischer mit 41:66 und bleibt in dieser Spielzeit auswärts weiter sieglos. In der Tabelle stehen die Schwandorfer weiter auf dem drittletzten Platz. Nächsten Samstag geht es zu Hause gegen Schrobenhausen weiter.

Für die Partie gegen den Post SV Nürnberg waren die Schwandorfer eigentlich zuversichtlich: Das Hinspiel gegen den damaligen Tabellenvierten hat der TSV überraschend gewonnen und zudem gab Topscorer Alwin Prainer nach dreiwöchiger Abwesenheit sein Comeback.

Doch dass Prainer nach der langen Pause noch nicht bei hundert Prozent war, sollten die Schwandorfer schnell merken. Trotzdem hatte Fischer Personalprobleme: Mit Felix Müller und Andreas Schindwolf fehlten zwei Stammkräfte, und so musste man auf der Centerposition ordentlich rotieren.

Der Post SV Nürnberg trat dagegen in Topbesetzung an: Zwölf Akteure wurden auf dem Spielbogen eingetragen, und es wurde schnell deutlich, dass sich die Nürnberger nach der Hinspielniederlage einiges vorgenommen hatten. Und so gingen die Hausherren auch in die Partie. Mit einer aggressiven Verteidigung ließen sie die Schwandorfer zu wenigen einfachen Punkten kommen.

Leicht ausrechenbar

Der TSV versuchte, über Prainer zu spielen und generell seine Centerspieler einzusetzen. Doch die waren für Nürnberg leicht ausrechenbar und somit einfach zu stoppen. Die Folge waren nur sieben Zähler, die die Gäste im ersten Viertel auf die Anzeigentafel brachten.

Nürnberg hatte so leichtes Spiel: Im geordneten Angriff konnten die Mittelfranken befreit und ohne Druck aufspielen, und da Schwandorf nur selten punktete, ergaben sich auch viele einfache Punkte aus Schnellangriffen.

So führten die Gastgeber nach den ersten zehn Minuten mit 20:7 und genauso ging es auch im weiteren Spielverlauf weiter. Zur Halbzeit stand es 40:20 für Nürnberg.

TSV Schwandorf

  • TSV-Spieler:

    Christopher Bias (14 Punkte), Vaidas Butkus (11), Sebastian Fischer (4), Stefan Beer, Johannes Pflamminger (je 3), Sebastian Erdelt, Leon Krampert, Alwin Prainer (je 2) und Stefan Münch

  • Vorschau:

    Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis in der Rückrunde gibt es für den TSV am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Schrobenhausen.

Die einzige gute Phase hatten die Schwandorfer nach dem Seitenwechsel, doch auch daraus ließ sich kein Kapital schlagen. Zwar wurde die Offensive des Post SV über mehrere Minuten gut unterbunden, aber die TSV-Spieler verpassten es erneut, dies im Angriff zu Punkten zu nutzen. So wurde der Rückstand nicht erheblich reduziert. Mit 54:30 ging es in den Schlussabschnitt und die Partie war quasi entschieden. Am Ende machte Nürnberg den verdienten 66:41-Erfolg perfekt. Die Mittelfranken bleiben in der Tabelle auf dem fünften Platz, Schwandorf ist weiterhin Zehnter.

Enttäuschter Spieler

Vor allem die Offensive ist gerade das große Problem der Schwandorfer: „Wir spielen statisch, bewegen uns zu wenig und unser System kennt jeder Gegner nach drei Minuten“, zeigt sich TSV-Kapitän Johannes Pflamminger nach der Partie enttäuscht.

„Außerdem beziehen wir nicht alle Spieler mit ein und dadurch steigt auch der Frust in der Mannschaft. Wir müssen es jetzt schaffen, das wieder zu ändern.“ (stc)

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