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Ausdauersport

Im Elitefeld unter den Besten

Mike Weber belegte beim Hindernisrennen in Wiener Neustadt den fünften Platz und qualifiziert sich damit für die WM.

Mike Weber qualifizierte sich mit seinem fünften Platz für die Spartan-Race-WM in Kalifornien. Foto: bpf
Mike Weber qualifizierte sich mit seinem fünften Platz für die Spartan-Race-WM in Kalifornien. Foto: bpf

Burglengenfeld.Mike Weber von der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld schwimmt dieses Jahr auf einer Erfolgswelle. Bei seinem zweiten Start in der dreiteiligen Spartan-Race-Serie stürmt er auf den tollen fünften Platz unter den 2500 Startern und erreicht damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Lake Tahoe (Kalifornien).

Bei perfektem Wetter bei 17 Grad und leichter Bewölkung stand Mike Weber um 9 Uhr im Elitefeld am Start über die Langdistanz von 13 Kilometer mit 30 Hindernissen. In Wiener Neustadt hatte man das komplett flache Gelände der militärischen Akademie mit seinem militärischen Gelände zum Wettkampfparcours umgebaut. Schützengräben überwinden, Flussüberquerung und Munitionskistenschleppen gehörten somit zum harten Programm.

Das Elitefeld schlug ein hohes Tempo an und Weber ging mit. Nach etwa einem Kilometer und den ersten Hindernissen fand er sich hinter dem Favoriten plötzlich auf Rang zwei. Das Führungsduo mit Weber verlor nach dem sehr anstrengenden Bucket-Brigade-Hindernis – tragen eines mit Kies gefüllten einen Eimers – dann kurzeitig die Führung.

Nach dem anschließenden Laufpart war Weber wieder vorne dabei, diesmal aber in einem Führungsquartett. Erneut passierte ihm – wie im ersten Rennen – ein Missgeschick bei der Slacklineüberquerung. Er fiel runter, musste als Strafe 30 Liegestütze mit Strecksprung machen und verlor so gut zwei Minuten sowie die Führung. Hier heißt es bis zum dritten Start kräftig üben, dann springt vermutlich auch ein Podestplatz heraus.

Die restlichen Hindernisse bewältigte der Burglengenfelder ohne Strafen und preschte als Sechster in den Zielbereich, in dem noch auf 300 Metern fünf Hindernisse auf ihn warteten. Nach einem guten Speerwurf gab er noch mal Gas und holte noch einen Kontrahenten ein. Völlig fertig und außer Atem stürzte er nach 55.34 Minuten ins Ziel. Damit hatte er sich den ausgezeichneten fünften Platz im Elitefeld erkämpft. Zum zweiten Mal erfüllte er somit die Norm für die Spartan-Race-Weltmeisterschaft in Kalifornien (Lake Tahoe) und er beschloss, dort auch zu starten. So darf man gespannt sein, wie er sich im Oktober dort schlägt.

Einen Monat zuvor nimmt er in Oberndorf (Tirol) den schwersten Spartan-Race-Wettkampf in Angriff, den Spartan Beast mit 24 Kilometer Länge und 35 Hindernissen. Sein nächster Fokus zielt jedoch wieder auf seine alte Sportart ab: Im Juli nimmt Weber die Crossduathlon-Europameisterschaften in Transsilvanien in Angriff. (bpf)

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