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Ausdauersport

Markus Gleissl verpasst Wunschzeit knapp

Der Burglengenfelder TV-Athlet läuft seinen ersten Marathon in 2.49.40 Stunden und gewinnt damit in der M40-Klasse.
Franz Pretzl

Markus Gleissl lief beim „Fränkischen Schweiz Marathon auf Rang sieben. Foto: bpf
Markus Gleissl lief beim „Fränkischen Schweiz Marathon auf Rang sieben. Foto: bpf

Burglengenfeld.Die Voraussetzungen für seinen ersten großen „Langen“ waren für den Langstreckenläufer Markus Gleissl von der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld ideal. Mit 2.49. 40 Stunden beendete er fast in Wunschzeit die 42,195 Kilometer und gewann klar seine Altersklasse M40.

Lange hatte Markus Gleissl den Tag herbeigesehnt, denn die Vorbereitungen waren das ganze Jahr auf seinen ersten Marathon beim „Fränkischen Schweiz Marathon“ ausgerichtet. Mit vielen Trainingskilometern und Vorbereitungswettkämpfen stand er dann voller Zuversicht am Start in Ebermannstadt. Die relativ flache Pendelstrecke bot gute Voraussetzungen für eine schnelle Zeit. Und nachdem die Vorbereitung nach Plan verlaufen war, spielte am Wettkampftag auch das Wetter mit 14 Grad mit.

Vom Start weg lief Gleissl eher locker die geplanten 3:55 Minuten pro Kilometer, merkte dann aber nach dem ersten Wendepunkt, dass er dabei ganz schön starken Rückenwind gehabt hat. Auf dem Rückweg – jetzt mit Gegenwind – kostete es ihn deutlich mehr Kraft, den Schnitt zu halten.

Mit 19.58 Minuten für die ersten fünf Kilometer und 40.09 Minuten bei der Zehn-Kilometer-Marke war er jedoch voll im Zeitplan. Ab Kilometer zwölf war er dann alleine unterwegs und fand ganz gut seinen Rhythmus. Beim zweiten Wendepunkte stellte er fest, dass hinter ihm eine Lücke von einem halben Kilometer entstanden war. Er versucht dann, zum Läufer vor sich aufzulaufen, was aber nicht gelang. Nach 21 Kilometer (1.22.11 Stunden) und 32 Kilometer (2.05.01 Stunden) lag er aber noch in seinem Zeitplan von 2.48 Stunden.

Wie es vielen Marathonis ergeht, bekam auch Markus Gleissl zu spüren, denn nach 35 Kilometern schlug auch bei ihm der „Hammer“ zu. Seine Beine wurden schwer und sein Ziel rückte etwas in die Ferne. Die letzten zwei Kilometer waren dann eine Quälerei für ihn. Zum Schluss bekam Gleissl auch noch Krämpfe, so dass er nicht mal mehr einen Endspurt wagen konnte.

Am Ende zog der Burglengenfelder dennoch ein positives Fazit mit seiner Zeit von 2.49.40 Stunden. Das diese Zeit nicht schlecht war, zeigte sein siebter Platz im Gesamtfeld aller 200 Starter. Zudem durfte er sich über den Sieg in seiner Altersklasse freuen.

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