MyMz

Ausdauersport

Mit gesenktem Kopf über die Ziellinie

Markus Gleissl vom TV Burglengenfeld trat beim Frankfurt Marathon an. Er blieb allerdings unter seinen erhofften Leistungen.
Von Franz Pretzl

Markus Gleissl vom TV Burglengenfeld lief in Frankfurt eine Zeit von 2.52.23 Stunden. Foto: Franz Pretzl
Markus Gleissl vom TV Burglengenfeld lief in Frankfurt eine Zeit von 2.52.23 Stunden. Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.Burglengenfeld„Es ging nicht so gut“ – das waren die Worte von Markus Gleissl von der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld, der beim Frankfurt Marathon mit mehr als 14 000 Teilnehmern an den Start ging. Die Vorbereitungen mit den Bestzeiten über 10 000 Meter liefen ausgezeichnet, doch ein Marathon schreibt immer wieder seine eigenen Gesetze.

Um 10 Uhr morgens stand Gleissl bei 13 Grad und grauem Wetter bei idealen Verhältnissen an der Startlinie. Nicht gerade vorbildlich war die Startaufstellung, bei der es fast zu Rangeleien im Startbereich kam, bevor es überhaupt losging. Nach dem Startschuss kam Markus Gleissl eigentlich erst nach drei Kilometern zum Laufen, da er bis dahin im „Stau“ stand und es nicht möglich war, das Rennen zu beginnen. Davon etwas genervt, lief es dann eigentlich überraschend gut für Gleissl. Mit 40.19 Minuten bei zehn Kilometern und 59.52 Minuten bei 15 Kilometern war er in seinem Fahrplan.

Ausdauersport

Die spätberufene Marathonläuferin

Ihre Leidenschaft entdeckte Edeltraud Auburger aus Bodenwöhr erst spät. Daheim tritt die 58-Jährige auch gegen Bulldogs an.

Die schnelle, flache Strecke durch die Frankfurter City mit ihrer beeindruckenden Skyline war für Gleissl bei Kilometer 20 dann nur noch Nebensache, denn er kämpfte mit Seitenstechen. Erst nach einigen Kilometern bekam er die Probleme in den Griff und so war er bei Kilometer 30 mit 2.00.24 Stunden gut vier Minuten hinter seinem Zeitplan. Seine Motivation war im Keller und er wollte nur noch finishen. Auch der berühmte „Hammer“ schlug bei ihm nach 37 Kilometern zu und es ging gar nichts mehr.

Markus Gleissl war letztlich sehr froh, überhaupt vernünftigen Schrittes ins Ziel einlaufen zu können. Mit etwas gesenktem Kopf, abgekämpft und ausgelaugt rannte er über den roten Teppich in der Frankfurter Festhalle ins Ziel. Zwar ist die Zeit von 2.52.23 Stunden für ihn noch akzeptabel, aber vom ursprünglichen Ziel doch ein Stück entfernt.

Weitere Nachrichten aus dem Lokalsport lesen Sie hier.

Aktuelles aus der Region und der Welt gibt es über den Facebook Messenger, Telegram und Notify direkt auf das Smartphone:

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht