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Motorsport

Neue Chance für Felix Pöhler

Der Maxhütter Nachwuchspilot fiebert dem Saisonauftakt entgegen. Am 1. Juni geht Pöhler im „Minibike-Cup“ an den Start.
Von Werner Artmann

  • Felix Pöhler nimmt am 1. Juni auf seiner Maschine die neue Saison in Angriff. Fotos: Steffen Pöhler

Maxhütte-Haidhof.Mit Spannung wartet der inzwischen zwölfjährige Maxhütter und für den AC Nittenau startende Minibike-Motorradfahrer Felix Pöhler auf den Startschuss in die neue Motorradsaison. Am 1. Juni wird es ernst und beim „Minibike-Cup“ trifft man sich in Faßberg zu den ersten beiden Wertungsläufen der diesjährigen Saison.

Die Vorbereitungen für die Rennsaison sind abgeschlossen und die verschiedenen Trainingsläufe absolviert. So trainierte Felix in den Osterferien zwei Wochen auf der Motorradstrecke in Dlha in der Slowakei und absolvierte auch den Einführungslehrgang des ADAC in Oschersleben erfolgreich. Dort erhielt er auch wieder ein Sponsern-Paket mit Pflege-Produkten und Motorenöl für die Saison 2019.

Als neunjähriger, junger Pilot stieg Felix Pöhler im Jahr 2017 in ein Racing-Team aus Thüringen ein und musste erfahren, dass es nicht einfach war, in dieser Motorradsportart permanent gute Platzierungen zu erreichen. Die Auflösung seines damaligen Vertrags mit einem Motorsport-Team war nach Meinung seines Vaters und jetzigen Managers Steffen Pöhler die vernünftigste Lösung für beide Seiten. Die sportliche Entwicklung von Felix Pöhler ging nun mit einem eigenen Management unter Leitung seines Vaters weiter.

Aufstieg deutete sich an

Schon mit neun Jahren deutete sich für den Maxhütter Felix Pöhler ein karrierehafter Aufstieg als junger Pilot im Motorrad-Rennzirkus an. Denn bereits mit sechs Jahren hatte er mit einem Mini-Bike bei den ADAC-Schnupperkursen, bei Trainingseinheiten in Spanien und Ungarn sowie auf verschiedensten Kartbahnen Erfahrungen in dieser Sportart gesammelt.

So war es auch nicht verwunderlich, dass Experten auf das Talent von Felix Pöhler aufmerksam wurden und ein Team ihn verpflichtete. In den beiden vergangenen Jahren wartete nun Felix Pöhler mit unterschiedlichen Erfolgen auf.

Felix Pöhler belegte im Vorjahr den achten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im ADAC. In der „Simson GP Pitbike Junior Klasse“ holte er sich den zweiten Platz in der Jahreswertung. Beim „Minibike-Cup“ des ADAC kam er auf den 17. Platz von immerhin 27 Teilnehmern. Allerdings verfolgte ihn 2018 das Pech ab dem dritten Rennen. Einige Stürze und Kollisionen bremsten Felix ziemlich aus. Der Tiefpunkt war ein schwerer Sturz bei einem Rennen, Felix musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus in Widgenborn geflogen werden. Felix kam dabei mit einer Beckenprellung und Abschürfungen relativ gut weg und konnte einen Tag später das Krankenhaus auch schon wieder verlassen. Schon eine Woche später saß er wieder auf dem Motorrad, sichert sich den zweiten Platz in der Simson GP. Allerdings fuhr das Sturzerlebnis in den restlichen Rennen immer mit und Felix kam über einen Mittelplatz nicht hinaus.

Drittes Jahr im Minibike-Cup

Der junge Motorradrennfahrer Felix Pöhler startet jetzt das dritte Jahr im „Minibike -Cup“ des ADAC. Nach dem Pech im vergangenen Jahr, so erzählte uns sein Vater und Manager, habe man ein paar Veränderungen vorgenommen. So wurde beispielsweise die Farbe der Motorräder und der Kombi geändert. Dass der Sport ohne Sponsoren nicht machbar ist, ist auch klar. Deshalb möchten sich Felix und sein Vater bei den Sponsoren bedanken, die Felix bei seinem Sport auch 2019 unterstützen. Sein Verein ist der AC Nittenau und auch der AC Regensburg stellt im Winter Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. All diese Umstände trugen dazu bei, dass Felix seine Leistungen beim Training gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert habe.

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