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NITTENAU

Nittenauerin feiert ein kleines Jubiläum

Sehr viele Läuferinnen und Läufer starten jedes Wochenende bei einer Laufveranstaltung über 5, 10 oder 15 Kilometer.

Klaus Thalmeier, Silvia Thalmeier-Parzefall und Lutz Wieden (v.l.) beim Jungfrau-Marathon Foto: Fritz Lanzl
Klaus Thalmeier, Silvia Thalmeier-Parzefall und Lutz Wieden (v.l.) beim Jungfrau-Marathon Foto: Fritz Lanzl

NITTENAU.Für viele dieser Läufer stellt da ein Halbmarathon schon eine richtige Herausforderung dar. Einer immer größer werdenden Gruppe von Laufsportlern reichen aber diese 21 Kilometer auch nicht mehr aus, diese stellen sich dann der ultimativen Herausforderung eines Marathons. Die vielen ausgebuchten Marathonläufe beweisen das.

Die meisten Strecken führen in den großen Städten an den jeweiligen Sehenswürdigkeiten vorbei oder verlaufen durch reizvolle Landschaften. Durch eine besonders schöne Landschaft führt alljährlich im Spätsommer der Jungfrau-Marathon bei Interlaken im schweizerischen Kanton Bern. Dieser außergewöhnliche Marathon führt vom Start in Interlaken über kleine Dörfer wie Wilderswil und Zweilütschinen über Lauterbrunnen und Wengen bis hinauf ins Ziel zur kleinen Scheidegg.

Dabei ist nicht nur die Standard-Marathondistanz von 42 Kilometern, sondern auch ein Gesamthöhenunterschied von 1840 Höhenmetern zu bewältigen. Die Sportler werden für ihren großen Anstrengungen allerdings mit der spektakuläre Berglandschaft und im Ziel mit dem grandiosen Blick auf die Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau entschädigt.

Die Nittenauerin Silvia Thalmeier-Parzefall konnte in diesem Jahr beim Jungfrau-Marathon ein besonderes Jubiläum feiern. Sie meisterte diese sehr anspruchsvolle Strecke bereits zum zehnten Mal. Seit 2010 geht sie Jahr für Jahr wieder in Interlaken an den Start. Dabei ging es ihr nie um vordere Plätze oder Spitzenzeiten, sondern in erster Linie um das besondere Gefühl im Ziel, es wieder geschafft zu haben. Dieses Jahr allerdings war Silvia Thalmeier-Parzefall sehr gut in Form und erreichte in ihrer Altersklasse einen hervorragenden 30. Platz. Immer an ihrer Seite war in allen Jahren ihr Ehemann Klaus Thalmeier, der heuer bereits zum 13. Mal teilgenommen hat. Und immer noch haben beide nicht genug vom Jungfrau-Marathon, denn beide sagten bereits jetzt ihre Teilnahme für nächstes Jahr fest zu. (tla)

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