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Qualifikation für die Deutsche

Jonas Lell knackte die Norm für die deutsche Meisterschaft; drei Athleten dürfen ihn zur Bayerischen begleiten.
Von Franz Pretzl

Mit tollen Ergebnisse ließ der Nachwuchs der TV-Leichtathletikabteilung beim Mehrkampfmeeting in Regensburg aufhorchen.
Mit tollen Ergebnisse ließ der Nachwuchs der TV-Leichtathletikabteilung beim Mehrkampfmeeting in Regensburg aufhorchen. Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.15 TV-Leichtathleten stellten sich der Herausforderung im Vier- und Siebenkampf, Fünf- und Zehnkampf sowie Vier- und Neunkampf in Regensburg. Dabei mussten Simon Röhrl, Janis Gardner und Jakob Wein verletzt beim Fünfkampf aufgeben. Der Rest der TV-Truppe hat sich durchgebissen in der Königsdisziplin der Leichtathleten, was die vielen persönlichen Bestleistungen beweisen.

Stefan Dobler, der Jüngste im TV- Feld, zelebrierte einen tollen Wettkampf bei der U 16 mit fünf persönlichen Bestleistungen, wobei der Hochsprung mit 1.60 m und die 11.69 sec über die 80 m Hürden herausragen. Platz zwei im Vierkampf und Rang eins im Neunkampf beweisen seine Vielseitigkeit.

Gleich zwei Doppelsiege verbuchte der TV in der U 18 mit Jonas Lell und Moritz Kleber. Trainer Viktor Strasser freute sich ganz besonders über Lell, der die Qualifikation für die deutschen 10 Kampfmeisterschaften knackte. Beeindruckend war sein Stabhochsprung mit 3,20 m. Nach seinem letzten Versuch wurde er von den zuschauenden Athleten mit viel Applaus verabschiedet. Auch sonst war er in allen Disziplinen auf höchstem Niveau und hat die Oberpfalz gegenüber sehr starken Gästen aus anderen Bezirken und Bundesländern würdig vertreten. Das beweisen auch seine noch fünf Qualifikationen für die bayerischen Meisterschaften. Moritz Kleber war der Mann des zweiten Tages. Bis auf die Hürden hat er ihn richtig gerockt. Positiv setzte er sich im Speerwurf mit 35.22 m und im Stabhochsprung mit 2.40 m in Szene.

Neue Bestleistungen

In der U 20 bestätigte Markus Strasser seine aufsteigende Form, da er wegen des Abiturs etwas kürzertreten musste. Auch wenn der Speerwurf und der Stabhochsprung nicht wie erwartet gelaufen sind, so hat er dennoch in Stab mit 2,30 m eine neue Bestleistung gebracht und konnte sich auch bei seiner Angstdisziplin 1500 m steigern.

Bei den Männern zeigte Abteilungsleiter Killian Marek viel Kampfgeist; er war wie immer ein Fels in der Brandung – stabil, robust und nervenstark. Trotz eines Stabhochsprungs, der ihm diesmal gar nicht gelingen wollte und einen herben Punkteverlust bescherte, hat er den Zehnkampf mit Stolz zu Ende gebraacht. Viel zu tun hatten auch die Trainer Sabine Birk mit Vater Werner Buckley und Lisa Zeller, die von Station eilten, um allen Athleten die richtige Unterstützung zu geben.

In der U 18 hatte Nina Birk beim Siebenkampf einen tollen ersten Tag mit einem guten Weitsprung und einer Bestleistung in Kugelstoßen. Der zweite Tag hat erstmal nicht den persönlichen Erwartungen entsprochen bis zum 800 m Lauf, bei sie mit einer klugen Laufeinteilung persönliche Bestzeit lief, ihr Punktekonto nach oben geschraubt und zudem die bayerische B-Quali erreichte.

Stabile Leistungen zeigte Julia Niedermeier durch ihr gewohnt starkes Auftreten in allen Disziplinen. Vor allem die 12.89 sec über die 80 m Hürden und die 2.42 min über die 800 m stachen heraus. So freute sie sich sehr über die bayerische A-Qualifikation.

In der U 16 ist Maria Frieser sehr konzentriert an jede Aufgabe des Siebenkampfes herangegangen. Auch wenn es nicht in jeder Disziplin zu einem Top Ergebnis geführt hat, kämpfte sie sich immer mehr in den Wettkampf rein und konnte mit einem herausragenden 800-m-Lauf diesem Siebenkampf die Krone aufsetzen. Dabei hat sie das gesamte Feld mit großem Abstand hin sich gelassen und ist unter großem Applaus der zuschauenden Athleten ins Ziel gelaufen.

Als Chiara Baumer dieses Jahr nach einer doch recht langen Pause wieder ins Training einstieg, machten sich die Trainer ein wenig Sorgen, dass sie ihr ausgeprägtes Technikverständnis eingebüßt hat. Zur Überraschung hat sie ihr Können in fast allen Disziplinen voll abrufen können, nur beim Speerwurf tat sie sich schwer.

Gelungenes Debüt

Bei den Vierkämpferinnen bestritt Hannah Pfang ihren allerersten Mehrkampf und war entsprechend nervös. Sie hat aber schnell gemerkt, dass sie durchaus mithalten kann. Sie hat von Disziplin zu Disziplin immer mehr Selbstvertrauen entwickelt und damit ihre Leistungen gesteigert. Ihr persönlicher Höhepunkt waren die 200m zum Abschluss, wo sie mit langen Schritten zwei Verfolgerinnen auf Abstand hielt. Dass Sandra Reisinger einen starken Willen hat, wussten die Trainer schon vor dem Wettkampf. Sie hat diesen im Vierkampf erneut unter Beweis gestellt, auch wenn nicht alles perfekt funktioniert hat. Anna Preissl sammelte fleißig Punkte und erkämpfte sich so den sechsten Rang.

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