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SC Ettmannsdorf rüstet für die Zukunft

Der Landesligist treibt die Kaderplanungen für die nächste Saison voran. Keeper Ebner geht, dafür kommen Hesl und Lingauer.

Torwart Tim Ebner (links) wird den Verein am Ende der Saison verlassen. Ersatz ist schon gefunden: Trainer Mario Albert (2. von rechts) präsentiert Wolfgang Hesl (rechts) und Michael Lingauer.  Foto: Achim Hoffmann
Torwart Tim Ebner (links) wird den Verein am Ende der Saison verlassen. Ersatz ist schon gefunden: Trainer Mario Albert (2. von rechts) präsentiert Wolfgang Hesl (rechts) und Michael Lingauer. Foto: Achim Hoffmann

Ettmannsdorf.Auch wenn aufgrund der derzeitigen Situation rund um den Corona-Virus der Spielbetrieb ruht – die Verantwortlichen des SC Ettmannsdorf blicken schon voraus auf die kommende Spielzeit. Die Kaderplanung 2020/2021 wurde vor einigen Wochen begonnen und steht jetzt fast vor dem Abschluss. Beim Trainingslager im Februar haben die Verantwortlichen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der ersten Mannschaft in der Fußball-Landesliga gestellt.

Der erste Eckpunkt war die Zusage von Mario Albert, ein weiteres Jahr als Trainer beim Verein zu bleiben. Für den erfolgreichen und ehrgeizigen Coach gab es nach eigenen Aussagen keinen Grund, zu wechseln. „Das war für mich schon länger klar, dass ich weiter mache. Schließlich haben die Spieler und ich noch viel vor. Wir sind noch nicht am Ende angelangt“, sagt Mario Albert.

Außerdem habe er von Seiten der Abteilungsleitung viel Zustimmung und Unterstützung erfahren. Auch sein bewährtes Trainerteam wird ihm zur Seite stehen. Einen großen Umbruch wird es im Kader der ersten Mannschaft nicht geben, wenngleich das freiwillige Ausscheiden von Torwart Tim Ebner einen gravierenden Einschnitt bedeuten wird, schließlich ist der Keeper seit Jahren eine feste Größe in Ettmannsdorf. Er gilt als einer der besten und beständigsten Torleute in der Landesliga. Aus privaten Gründen wird Tim Ebner am Saisonende seinen Platz räumen. Einen Nachfolger gibt es mit Wolfgang Hesl aus Stulln bereits. Schon in der Winterpause wurde mit Michael Lingauer aus Regenstauf eine neue Nummer zwei geholt, nachdem Oleksandr Diadyk den Verein verlassen hat.

Nach nur einem Jahr beim SCE wird Matthias Graf seine Zelte in Ettmannsdorf abbrechen. Der aus Vilzing gekommene Teublitzer hat seinen Abschied ebenfalls aus privaten und persönlichen Gründen angekündigt. Ein neuer Verein ist derzeit noch nicht bekannt. Beruflich bedingt werden in der neuen Saison Damian Huf und Maximilian Schreyer nicht zum Landesligakader zählen. Beide werden den Verein allerdings nicht verlassen. Alle übrigen Spieler haben für ein weiteres Jahr zugesagt.

Aufgrund der entstehenden Lücken sahen die Verantwortlichen Handlungsbedarf. Aus dem Nachwuchsbereich rücken Felix Fiedler und Leon Brandl fest nach, sie kamen bereits heuer gelegentlich zum Einsatz.

Als neuer Abwehrspieler stößt Vincent Stemp aus Ammerthal zum SC Ettmannsdorf. Der 21-jährige Spieler erfüllt nach Meinung von Albert in allen Belangen das Anforderungsprofil und gilt als großes Talent. Für die Offensive ist Sebastian Hummel von der DJK Ensdorf eingeplant. Sechs Jahre spielte der 24-Jährige beim Nord-Bezirksligisten, er ist torgefährlich und erfolgshungrig. Beide Neuzugänge erfüllen die Voraussetzungen, um sich einen Stammplatz in der Mannschaft zu sichern. Der SCE setzt damit sein Vorhaben fort, junge Akteure aus der Region zu fördern.

„Das Gerüst für die neue Saison steht, wir gehen frohen Mutes an die Aufgaben heran.“ Derzeit steht der Fußball-Landesligist auf dem dritten Tabellenplatz, der Klassenerhalt ist perfekt, unabhängig davon wie es mit dem Spielbetrieb im Amateurfußball weiter gehen wird. (sho)

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