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SCE hat „Riesensache“ vor

Die Ettmannsdorfer sind heiß auf die Restrückrunde. Sie wollen Platz drei in der Landesliga behaupten.

Der SC Ettmannsdorf will nach der Winterpause wieder so richtig loslegen.  Foto: Dominik Straub
Der SC Ettmannsdorf will nach der Winterpause wieder so richtig loslegen. Foto: Dominik Straub

Ettmannsdorf.Selten war für die Fußballer des SC Ettmannsdorf eine Winterpause so lang wie heuer. Ende November 2019 wurde das letzte Punktspiel absolviert, seitdem befanden sich die Spieler in der spielfreien Zeit – nur unterbrochen durch die zwei Hallenturniere in Maxhütte und Seligenporten.

Ab Donnerstag geht es wieder rund auf dem Trainingsplatz an der Naab, denn Trainer Mario Albert möchte sein gut durchdachtes Vorbereitungsprogramm präsentieren. Schließlich soll die Mannschaft am 21. März in einem Topzustand sein, wenn in Woffenbach die Restrückrunde beginnt.

Ettmannsdorf will Serie starten

Der SC Ettmannsdorf will den dritten Tabellenplatz bis zum Saisonende nicht mehr aus der Hand geben. Nicht nur das Trainerteam ist fokussiert auf dieses Ziel, auch die Spieler wollen zeigen, was in ihnen steckt. Dazu waren sie in den letzten Wochen keineswegs untätig. Jeder hatte ein spezielles Programm abzuarbeiten. Der Feinschliff erfolgt in den kommenden Trainingseinheiten und den Testspielen.

Geplante Testspiele

  • Auftakt:

    Schon am kommenden Wochenende sind der FC Wernberg und der TSV Stulln die ersten Vorbereitungsgegner für den SC Ettmannsdorf auf dem Kunstrasenplatz in Burglengenfeld. Dort finden alle geplanten Begegnungen statt.

  • Vorbereitung:

    Weitere Gegner sind der Bezirksliga-Spitzenreiter FC Amberg, der Bayernligist DJK Ammerthal und der SV Hahnbach aus der Bezirksliga Nord. Dazwischen liegt das einwöchige Trainingslager in der Türkei, an dem auch Spieler aus der zweiten Mannschaft und der Juniorenabteilung teilnehmen.

Bekanntlich hat der SC Ettmannsdorf in den vergangenen Jahren nach der Winterpause durch starke Leistungen immer den Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Auch in diesem Frühjahr hat sich die Mannschaft viel vorgenommen. Sofern sie von Verletzungen oder sonstigen Ausfällen verschont bleibt und die Verletzten wieder fit werden, will sie eine Serie starten. Personell hat sich in der Winterpause nicht viel verändert. Der Wechsel von Ersatzkeeper Oleksander Diadyk nach Schlicht wird durch Michael Lingauer kompensiert, der aus Regenstauf zum SCE kommt.

Nebenbei läuft die Kaderplanung für die Spielzeit 2020/21 auf Hochtouren. Trainer Mario Albert hat seinen Vertrag verlängert und hat somit weiterhin das Sagen bei der ersten Mannschaft. Der Spielerstamm soll durch einige Neuzugänge erweitert werden. Klar ist, dass der bisherige Kader bis auf wenige Ausnahmen zusammen bleibt.

Trainer sieht großes Potenzial

„Alle Spieler haben bereits zugesagt, lediglich Maximilian Schreyer und Damian Huf gönnen sich eine beruflich und schulisch bedingte Auszeit“, sagt der Coach. Aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Neuzugängen würden geführt und befänden sich in der entscheidenden Phase. Fest stehe, dass sich mit Wolfgang Hesl ein namhafter Torwart für den Wechsel von Stulln nach Ettmannsdorf entschieden habe, um die Lücke zu schließen, die Tim Ebner hinterlassen wird, der auf eigenen Wunsch seine Laufbahn beendet. „Wir sind noch nicht am Ende unseres Weges angekommen. In der Mannschaft steckt viel mehr, als sie bisher gezeigt hat. Wir haben noch viel vor“, ist Mario Albert überzeugt.

Zunächst aber freuen sich alle auf die Restrückrunde. Attraktiven Fußball wollen die Ettmannsdorfer zeigen. Der dritte Platz hinter den beiden Topclubs aus Neumarkt und Weiden wäre eine „Riesensache“. (sho)

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