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Fussball

SCE nimmt erste Pokalhürde

Ettmannsdorf und der TSV Kareth-Lappersdorf lieferten sich beim Blitzturnier zum Verbandspokal ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Von Achim Hoffmann

Hart umkämpft war das Spiel zwischen dem ASV Burglengenfeld (links) und dem SC Ettmannsdorf. Foto: Dominik Straub
Hart umkämpft war das Spiel zwischen dem ASV Burglengenfeld (links) und dem SC Ettmannsdorf. Foto: Dominik Straub

Ettmannsdorf.Ein erstes Erfolgserlebnis für die neue Saison feierte der SC Ettmannsdorf am vergangenen Samstag. Er gewann das von ihm ausgerichtete Blitzturnier zum Erreichen der 1. BFV-Totopokal-Hauptrunde und steht damit in der nächsten Runde.

Die vier Mannschaften, die sich auch im Verlauf der am kommenden Wochenende beginnenden Landesligasaison gegenüberstehen werden, zeigten den nur wenigen Zuschauern teilweise flotten Angriffsfußball und schöne Spielzüge. So mancher Trainer nutzte dieses Turnier trotz einer verkürzten Spielzeit von jeweils 30 Minuten, um taktische Varianten auszuprobieren oder Spieler auf verschiedenen Positionen zu testen. Den insgesamt besten Eindruck hinterließen dabei der TSV Kareth-Lappersdorf und der SC Ettmannsdorf, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Turniersieg lieferten, das schließlich im direkten Aufeinandertreffen entschieden wurde.

Bei sommerlichen Temperaturen eröffneten der ASV Burglengenfeld und der TSV Kareth-Lappersdorf das Turnier. Pikanterweise steht bei den Regensburgern mit Matthias Bösl der langjährige Trainer des ASV an der Seitenlinie. Kareth verzeichnete spielerische Vorteile, besaß mehr Torchancen als der Gegner, traf Latte und Pfosten, doch etwas Zählbares ergab sich nicht, so dass die Begegnung torlos endete.

Gelegenheiten nicht genutzt

Es folgte das Aufeinandertreffen des SC Ettmannsdorf und der SpVgg Pfreimd. Hier wollten die Gastgeber eine schnelle Vorentscheidung. Durch zwei Tore von Tobias Wiesner und der optischen Überlegenheit schien alles den erhofften Verlauf zu nehmen. Doch die Pfreimder kamen gegen Ende der Partie immer besser ins Spiel, verkürzten durch Nicolas Schmid auf 2:1 und drängten auf den Ausgleich. Die sich daraus ergebenen Kontergelegenheiten für den SCE blieben ungenutzt. Schließlich gewann der Favorit nicht unverdient mit 2:1.

Danach blieb der ASV Burglengenfeld erneut ohne Torerfolg. Im hartumkämpften Duell mit dem SC Ettmannsdorf wollte keines der beiden Teams zu viel riskieren, wobei die Platzherren etwas mehr Entschlossenheit an den Tag legten und durch Tobias Wiesner auch die beste Gelegenheit besaßen. Torwart Marco Epifani auf Burglengenfelder Seite reagierte jedoch hervorragend, als er den Ball aus kurzer Entfernung abwehren konnte. So blieb es beim torlosen Unentschieden der zwei Nachbarrivalen.

Schwerer als erwartet hatte es der TSV Kareth-Lappersdorf, um sich gegen die SpVgg Pfreimd durchzusetzen. Die spielerische Überlegenheit der Bösl-Truppe machte der Gegner durch kämpferischen Einsatz wett. Insgesamt ließ die SpVgg nur wenig Möglichkeiten der Lappersdorfer zu. Am Ende siegte der TSV durch die Tore von Markus Scherübl und Andreas Martin mit 2:0. Das bedeutete, dass im folgenden Spiel gegen den SC Ettmannsdorf die Entscheidung über den Gruppensieg fallen musste.

Und so kam es. Eine Viertelstunde lang war es ein Treffen auf Augenhöhe. Während Kareth aufgrund des Torverhältnisses ein Unentschieden gereicht hätte, musste Ettmannsdorf gewinnen. Bei einem Freistoß von Jeremy Schmidt jubelten die Gastgeber bereits, doch der Ball sprang von der Unterkante der Latte ins Feld zurück. Erst fünf Minuten vor dem Abpfiff stocherte Damian Huf das Leder zum 1:0 über die gegnerische Torlinie und sicherte seiner Elf zunächst den knappen 1:0-Sieg und schließlich das Weiterkommen.

Im letzten Spiel trennten sich die SpVgg Pfreimd und der ASV Burglengenfeld mit 1:1, was auch dem Spielverlauf entsprach. Torchancen gab es auf beiden Seiten. Durch ein Elfmetertor durch Nicolas Schmid ging Pfreimd in Führung, der Ausgleich für Burglengenfeld fiel in der vorletzten Minute durch Christoph Ostermeier.

„Sind verdient weitergekommen“

Wenig Probleme hatten die Schiris Jonas Kohn (Germania Amberg) und Michael Bäumel (SV Breitenbrunn) mit der Spielweise der Teams. Der SCE, der wie alle Gegner auf einige Spieler verzichten musste, steht nun in der nächsten Runde des Verbandspokals. Trainer Albert sagte: „Es war eine ungewohnte Spieldauer, doch hat meine Mannschaft die Vorgaben weitestgehend umgesetzt. Wir wollten den Gruppensieg, haben uns gut präsentiert und sind verdient weitergekommen.“

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