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Landesliga

SCE steht auf dem Prüfstand

Im Gastspiel beim VfB Straubing soll mindestens ein Remis her. Der Ettmannsdorfer Kader ist mittlerweile wieder fast komplett.

Patrick Eberl (links) spielte schon selbst für Straubing. Nun trifft er mit dem SC Ettmannsdorf auf seinen ehemaligen Verein. Foto: Simon Tschannerl
Patrick Eberl (links) spielte schon selbst für Straubing. Nun trifft er mit dem SC Ettmannsdorf auf seinen ehemaligen Verein. Foto: Simon Tschannerl

Ettmannsdorf.Dem SC Ettmannsdorf steht am neunten Spieltag der Fußball-Landesliga Mitte eine brisante Begegnung bevor: An diesem Samstag (16 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Mario Albert zum Verfolgerduell beim Aufsteiger VfB Straubing.

Beide Mannschaften haben in den bisherigen Partien der neuen Saison bereits bewiesen, dass durchaus mit ihnen zu rechnen ist. Der Sieger aus dem Duell des Tabellenfünften und dem Tabellendritten kann sich an die Spitzenplätze herankämpfen, der Verlierer hingegen droht ins Mittelfeld des Tableaus abzudriften.

Am vergangenen Wochenende machten die Gastgeber aus Straubing mit einem klaren Sieg über Aiglsbach auf sich aufmerksam, dem SCE gelang indes nur ein 1:1 gegen Woffenbach.

Dass sich der VfB und Ettmannsdorf zu einem Spitzenspiel treffen, war vor dem Saisonbeginn so nicht unbedingt zu erwarten. Nichtsdestotrotz schlugen sich beide Teams aber bislang souverän. Als Aufsteiger entwickelte sich der VfB zu einer der Top-Mannschaften der Liga. Zudem verfügen die Straubinger mit dem Ex-Ettmannsdorfer Ludwig Hofer über einen gefährlichen und technisch versierten Mittelfeldregisseur. Doch nicht nur er wird auf das Aufeinandertreffen brennen, auch Mario Alberts Team ist dementsprechend vorbereitet. „Wir fürchten uns nicht vor dem Gegner, wenngleich wir wissen, dass uns eine ganz schwere Aufgabe erwartet“, sagt der Ettmannsdorfer Coach.

Der Trainer ist guter Dinge

Für ihn zähle der VfB zu den besten Teams der Liga. Vor allem in der Offensive sei Straubing sehr gut besetzt. Dennoch ist Albert guter Dinge, dass es für seine Ettmannsdorfer in Niederbayern zumindest für einen Punkt reichen wird. Dabei verweist er auf die vergangenen Wochen, als sich der SCE aufgrund des personellen Engpasses wegen Urlaubsaufenthalten und Verletzungen einiger Spieler über Wasser halten musste. „Diese schwierigen Wochen haben wir gut überbrückt. Jetzt sind wir wieder komplett und werden sehen, wie es nun weitergeht.“

Ettmannsdorf stehen auch nach dem Spiel gegen Straubing Partien gegen hochklassige Gegner bevor, der Fokus richtet sich aber vorerst in erster Linie auf das Duell mit dem Aufsteiger. „Unsere volle Konzentration gilt dem Spiel gegen den VfB. Wir wollen in Straubing punkten“, sagt Albert.

Der Optimismus der Ettmannsdorfer ist dabei nicht unbegründet. Schließlich steht bis auf den noch verletzten Maximilian Schreyer und Leon Brandl, der am Mittwoch erstmals wieder in der zweiten Mannschaft mitwirkte, der gesamte Kader zur Verfügung.

Schmidt ist zurück im Team

Hinter dem Einsatz von Patrick Eberl steht allerdings noch ein kleines Fragezeichen, doch auch er will nach Möglichkeit gegen seinen ehemaligen Verein antreten. Mit Jeremy Schmidt kehrt zudem eine wichtige Offensivkraft zurück in den Kader. An den VfB Straubing hat Alberts Mannschaft sehr positive Erinnerungen. In der Relegation am Ende der Saison 2017/18 gab es zwei Siege für die Ettmannsdorfer. Allerdings zeigte Straubing schon seinerzeit seine Klasse. In erster Linie wird es im erneuten Duell auf die Defensive des SCE ankommen. Gegen die schnellen Angreifer des VfB sollten Nachlässigkeiten vermieden werden. „Wir stehen vor einem entscheidenden Wochenende. Wenn wir vorne mitspielen wollen, müssen wir in Straubing etwas holen“, sagt Albert. (sho)

Ettmannsdorfs

  • Auswärts:

    Anschließend gastiert Mario Alberts Mannschaft am 15. September beim SV Neukirchen beim Heiligen Blut.

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