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Burglengenfeld

Sebastian Gleissl ist bayerischer Staffelmeister

Beim Ludwig-Jall-Sportfest in München sprinten U-20-Mann Simon Caspers auf der 400-m-Distanz und Sebastian Gleissl über die 100-m- und 400-m-Distanz zu neuen Bestzeiten.
Franz Pretzl

Auf den kurzen Strecken läuft es für Simon Caspers, Sebastian Gleissl und Andriy Griny (v.l.). Foto: Pretzl
Auf den kurzen Strecken läuft es für Simon Caspers, Sebastian Gleissl und Andriy Griny (v.l.). Foto: Pretzl

Burglengenfeld.Mit der 3 x 1000-m-Staffel durfte Gleissl sich die Goldmedaille bei den bayerischen Staffelmeisterschaften umhängen. Eine harte Zeit durchleben derzeit die Mittelstreckler des TV Burglengenfeld, denn trotz guter Trainingszeiten klappt es beim Wettkampf über die 800 m nicht so recht. Auf den kürzeren Strecken läuft es dagegen top. Bei den hoch karätigen Meetings in Ingolstadt und München stellten sie sich der Konkurrenz über die Mittelstrecke von 800 m und der langen Sprintdistanz von 400 m.

In Ingolstadt war das Feld über die 800 m top besetzt. Sebastian Gleissl, der dieses Jahr für die LG Stadtwerke München startet, und Andriy Griny sowie Simon Caspers waren mit dem Ziel angereist, Bestzeiten zu laufen. Im A-Rennen durften Griny und Gleissl antreten. Ziel für Griny war neben einer schnellen Zeit noch, einen Konkurrenten aus derselben Altersklasse zu besiegen.

Nach flottem Beginn kam er gut zur 600-m-Marke und zeigte hier seinen großen Kampfgeist. Am Ende stürmte nach 1.57.84 Minuten ins Ziel. Damit hatte er seinen direkten Konkurrenten niedergerungen, verpasste aber um eine Sekunde seine Bestmarke.

Nachdem Sebastian Gleissl das Tempo auf den ersten 400 m machte, war dann schon fast seine Kraft aufgebraucht. Zwar bemühte er sich noch, doch mit 1.57.44 Minuten lag er weit hinter seinem Ziel, die Norm für die deutschen U-23-Meisterschaften zu knacken. Auch für Simon Caspers lief es im B-Rennen nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Er war schon bei der 400-m-Durchgangszeit mit 64 sec hinter der Vorgabe. Trotz 64 sec auch auf der zweiten Runde blieben die Uhren in 2.08.28 min und damit 27 Hundertstel hinter seiner Bestzeit stehen.

Beim Sportfest in München lief es auf der Unterdistanzstrecke etwas besser und lässt so Hoffnung aufkeimen. So sprintete Sebastian Gleissl über die 100 m mit 11.58 sec drei Sekunden schneller als seine Bestzeit aus 2018. Auch auf der langen 400-m-Sprintdistanz machte er eine gute Figur. Er lief die ersten 200 Meter in 23.07 Sekunden. Dies rächte sich jedoch ein wenig, denn hinten raus wurden seine Beine doch arg schwer. Dennoch freute er sich über seine 49.69 sec, denn damit verbesserte er sich um eine Hundertstelsekunde gegenüber seiner alten Bestmarke. Auch Simon Caspers 400-m-Lauf lässt Hoffnung aufkeimen, denn der frischgebackene Abiturient erreichte mit 55.26 sec eine um vier Zehntel schnelleren Bestmarke.

Auch bei den bayerischen Staffelmeisterschaften über die 3 x 1000 m ließ Sebastian Gleissl seine Beine fliegen. Als Startläufer nahm er den Kampf gegen die Konkurrenz sehr ernst und blieb mit einer Durchgangszeit von 2.00 min auf den 800 m den Gegnern auf den Fersen. Am Ende übergab er den Staffelstab nach sehr guten 2.30 min an seine Vereinskameraden. Diese ließen sich nicht lumpen, und so stürmte der Schlussläufer nach 7.33.12 min als neuer bayerischer Staffelmeister der U 23 ins Ziel. (bpf)

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