MyMz

Handball

SG Naabtal ist klarer Favorit

Gegen das Schlusslicht will sich der Tabellenzweite keine Blöße geben. HSG-Damen wollen Wiedergutmachung betreiben.

Schon im Hinspiel feierten die Damen der SG Naabtal (in Grau) über die HG Amberg einen deutlichen Sieg.  Archiv-Foto: Andreas Brückmann
Schon im Hinspiel feierten die Damen der SG Naabtal (in Grau) über die HG Amberg einen deutlichen Sieg. Archiv-Foto: Andreas Brückmann

Schwandorf.In der Handball-Bezirksoberliga empfangen am Samstag die Damen der SG Naabtal das Schlusslicht aus Amberg. Die Gäste aus Amberg haben die letzten Spiele nur knapp verloren oder sogar unentschieden gespielt. Im Kampf gegen den Abstieg brauchen sie aktuell jeden Punkt und werden daher an den Spielen der vergangenen Wochen anknüpfen wollen. Die zwei Punkte würden die Vilsstädterinnen wieder an die knapp vor ihnen liegenden Damen aus Rohr/Pavelsbach und Pyrbaum/Seligenporten heranbringen und wären daher gerade jetzt enorm wichtig. Doch die Damen aus Schwandorf/Städtedreieck werden versuchen, dies zu verhindern, da für sie im Kampf um die ersten Plätze noch nichts entschieden ist.

Im Hinspiel konnte die SG Naabtal nicht wirklich überzeugen. Zu viele Fehler und verschenkte Chancen machten es den Naabtalerinnen nicht leicht. Am Ende gingen sie trotzdem mit einem deutlichen 33:27-Sieg vom Platz. Doch die Ansage war klar: 33 Tore werfen ist super, aber 27 Gegentore sind definitiv zu viel.

Am Samstag will man nun die gewohnt starke Abwehr zeigen und mit einem schnellen Spiel und mit wenig Fehlern überzeugen. Zudem möchten die Naabtalerinnen mit einem Sieg ihre weiße Weste in heimischer Halle behalten. Anpfiff ist um 19 Uhr in Burglengenfeld. Direkt vor den Damen, um 17 Uhr, empfangen die Herren der SG Naabtal die HG Amberg II.

Auf Wiedergutmachung aus

Am Sonntag heißt das Gebot für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld Wiedergutmachung. Sie treten um 16.30 Uhr bei der SG Mintraching/Neutraubling an.

Im Hinspiel war es die erste Niederlage in dieser Saison für die HSG-Damen. Nach komplett verkorksten 60 Spielminuten musste man sich damals den Gästen mit 16:17 geschlagen geben. Die SG Mintraching hatte als Aufsteiger am Anfang der Saison auch einen enormen Lauf. Viele Begegnungen konnten positiv entschieden werden. Mittlerweile mussten sie allerdings etwas Federn lassen und befinden sich nun auf dem 5. Tabellenplatz. Die junge Mannschaft schlägt sich ganz gut in dieser Bezirksoberliga. Vor allem aus dem Positionsspiel können sehr schöne Tore erzielt werden. Beim Hinspiel scheiterten die HSG-Damen auch immer wieder an einer sehr hochmotivierten Torfrau, welche der Bayernligareserve enormen Rückhalt gibt.

Die Oberviechtacher Damen müssen nach Eckental.  Foto: Günter Uschold
Die Oberviechtacher Damen müssen nach Eckental. Foto: Günter Uschold

Genau dieser Punkt ist im Moment das Hauptproblem der HSG-Damen. Aus dem Spiel heraus werden schöne Aktionen geboten, der Abschluss ist aber meist unbefriedigend. Wie auch in der vergangenen Partie gegen die HG Eckental wurden in vielen anderen Begegnungen einfache Torchancen nicht genutzt. Das macht das Spiel nur anstrengend und meist unnötig spannend. Auch die Abwehr ist nicht konstant genug. Immer wieder agiert die Söllner-Truppe zu leichtherzig.

Man ist in der Tabelle nur zwei Punkte vor der SG Naabtal und einen Zähler vor der SG Regensburg. Ein Punktverlust würde schon an der Situation einiges ändern, was die HSG-Damen aber auf jeden Fall verhindern wollen. Es dürfte am Sonntag sicher interessant werden, da die SG Mintraching/Neutraubling seit einigen Spieltagen ohne Sieg ist, und das mit hoher Wahrscheinlichkeit ändern will.

HSG-Trainer Karl Söllner: „Das Hinspiel war eines der schlechtesten in dieser Saison. Ich hoffe, dass wir am Sonntag genau das Gegenteil aufzeigen. In uns steckt so viel Potenzial, welches teilweise nur nicht abgerufen wird. Wir wollen aber auf jeden Fall Wiedergutmachung betreiben.“

Wackersdorfer vor hoher Auswärtshürde

  • Bezirksliga West:

    Auf die Bezirksliga-Handballer des TV Wackersdorf wartet am Sonntagabend ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten HG Eckental. Die Mittelfranken, die schon in den vergangenen Jahren um den Aufstieg in die Bezirksoberliga mitspielten, haben in dieser Runde noch mal einen Leistungssprung gemacht. Eckental (20:2 Punkte) ist auch nach elf Partien noch unbesiegt und liegt nur einen Zähler hinter Spitzenreiter und Topfavorit TS Herzogenaurach (21:1). Damit besetzt die HG den Relegationsplatz und hat vier Punkte Vorsprung auf den härtesten Verfolger SG Auerbach/Pegnitz II.

  • Erfolgsgeheimnis:

    Die Eckentaler besitzen eine bärenstarke Offensive: Markus Heubeck, Kevin Westphal und Ralf Schneider belegen die Plätze eins, zwei und vier der Torschützenliste. Ohne Topscorer Heubeck hatte die HG am Wochenende bei der HSG Erlangen/Niederlindach II aber arg zu kämpfen und entkam hauchdünn mit einem 25:24-Erfolg. Die personelle Situation ist beim TV angespannt, Coach Christof Heiduk hofft jedoch, dass sich das verbliebene Häufchen Aufrechter möglichst teuer verkaufen und Selbstvertrauen für die Duelle um den Ligaverbleib holen kann. Anwurf ist um 18.15 Uhr. (aro)

Ihren zweiten Auswärtsauftritt im Jahr 2020 absolviert die erste Damenmannschaft des HV Oberviechtach am Sonntag um 16.15 Uhr bei der HG Eckental. Im letzten Heimspiel gegen den HC Weiden konnten die Akteure von Martin Streit und Claudia Hauser zwei Punkte ergattern und wollen nun versuchen, bei den Mittelfranken nachzulegen. Die Gastgeber der HG Eckental haben sich vergangene Woche nur knapp mit 20:21 dem Meisterschaftsfavoriten HSG Nabburg/Schwarzenfeld beugen müssen. Aus der erfolgreich in der Hinrunde bestrittenen Partie (24:18 für Oberviechtach) ist bekannt, dass die Eckentalerinnen über einen starken Rückraum verfügen und eine stabile Abwehr der Offensive der Doktor-Eisenbarth-Städterinnen entgegenstellen werden.

In den ersten drei Partien im Jahr 2020 zeigten die Streit-/Hauser-Aktiven aber, dass sie sich auf jeden Kontrahenten durchaus gut einstellen können. Sowohl gegen Erlangen-Bruck, Regensburg und zuletzt Weiden wurden Rückstände aufgeholt, gegen Erlangen-Bruck und Weiden belohnten sich die HVlerinnen für diese Aufholjagd mit jeweils zwei Punkten dafür. Die beiden Verantwortlichen der Damen I hoffen, dass sich ihr Team wieder als homogene Einheit präsentiert, die für die Eckentalerinnen schwer auszurechnen sein wird.

Auswärtsdebüt in der Rückrunde

Nach 5:1 Punkten aus drei Heimspielen im Jahr 2020 feiern die Herren I am Sonntag um 19 Uhr ihr Auswärtsdebüt in der Rückrunde der laufenden Spielzeit. Zu Gast sind die Schützlinge von Jan Vetrovec und Mario Baier beim Bezirksoberligaabsteiger HC Weiden.

Nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga hat sich der HC neu aufgestellt. Mit Niklas Deml, Christoph Harrieder und Lubos Pivonka haben die Max-Reger-Städter bereits vor der Saison drei gute Spieler hinzugewonnen. Zudem steht mit Jannis Prelle und Florian Breinbauer ein erfahrenes Trainerduo an der Seitenlinie des HC, das seine langjährigen Erfahrungen als Spieler sicherlich gewinnbringend weitergeben wird.

Die Oberviechtacher werden sich also auf einen Kontrahenten einstellen müssen, der mit Selbstvertrauen aufläuft. Aber auch die Fichtenstädter sind trotz des unnötigen Unentschiedens gegen den ASV Cham II zuletzt auf einer kleinen Erfolgswelle. Nicht nur, dass man zur Zeit den dritten Tabellenplatz in Bezirksliga innehat, sondern die Mannen von Jan Vetrovec und Mario Baier bieten durchaus attraktiven und schnellen Handballballsport, waren aber in der Vorwoche in der eigenen Abwehr vor allem in Hälfte zwei teilweise zu passiv und sorglos. Dieser Aspekt sollte am Sonntagabend tunlichst vermieden werden. Desweiteren hoffen die Verantwortlichen der Herren I, dass sich die Anzahl an technischen Fehler noch verringern lässt und somit der Grundstein für eine erfolgreiche Revanche für die Hinspielniederlage gelegt werden kann.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht