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Laufen

Simon Caspers knackt Norm für Bayerische

Die Athleten des TV Burglengenfeld trotzten bei Veranstaltungen in Augsburg, Moosburg und Cham den hohen Temperaturen.
Von Franz Pretzl

Simon Caspers verbesserte in Augsburg seine alte Bestzeit um satte drei Sekunden. Foto: Franz Pretzl
Simon Caspers verbesserte in Augsburg seine alte Bestzeit um satte drei Sekunden. Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.Mit Bestzeiten ist bei den derzeitigen Temperaturen nicht zu rechnen, doch die beiden Langstreckenläufer Markus Gleissl und Philipp Filchner vom TV Burglengenfeld trotzten bei vergangenen Veranstaltungen der Hitze mit Platz drei und fünf im Gesamtfeld. Die Norm für die Bayerischen Meisterschaften knackte wiederum Simon Caspers über die 800 Meter Mittelstrecke.

Nicht gerade ideal waren die Voraussetzungen für den Start von Caspers beim Augsburger Meeting über die zwei Stadionrunden. Sein Ziel war es, seine alte Bestzeit zu verbessern. Im Rosenaustadion traf er auf ein für ihn gutes Starterfeld. Nach einer idealen 59er Runde düste er als Gesamtfünfter und erster der U 20 im neuen Hausrekord von 2.05.86 Minuten ins Ziel. Als Lohn verbesserte er seine alte Bestzeit um satte drei Sekunden und knackte die Norm für die Bayerische.

9,6 Kilometer standen wiederum für Markus Gleissl beim 3. Rosenlauf in Moosburg auf dem Programm. Nach seiner Verletzung nutzte er die Gelegenheit, um zu testen, ob die lädierte Wade den Belastungen standhält. So hielt er sich nach dem Start etwas zurück und beobachtete erst einmal das Renngeschehen, denn die Meute stürmte sehr forsch den ersten Kilometer an. Erst auf der zweiten Schleife, nachdem er ein gutes Gefühl hatte, gab er Gas und arbeitete sich Platz um Platz nach vorne. So kämpfte er am Schluss um den zweiten Platz im Gesamtfeld. Nach der kräftezehrenden Aufholjagd finishte er knapp geschlagen auf Rang drei. Der Sieg in seiner Altersklasse mit 35.03 Minuten freute ihn aber genauso.

Der Start von Philipp Filchner beim Chamer Halbmarathon war zwar schon um 9.20 Uhr, doch die Hitze am Sonntag machte sich schon deutlich bemerkbar. Um die Belastungen der 21,1 Kilometer zu überstehen, hielt er sich von Anfang an an seine Tempovorgaben und lief sein eigenes Rennen. Auch viel Trinken war angesagt, und so stürmte er vom Chamer ASV-Stadion aus in die Flussauen der Chamb. Der Schweiß floss bei ihm in Strömen, doch es gelang ihm, das Tempo von circa 4.13 Minuten pro Kilometer zu halten. Wegen der schlechten Beschilderung kurz vor dem Ziel drehte er leider noch eine 400 Meter Zusatzschleife. Abgekämpft und völlig durchnässt finishte er dann nach harten 1.31.31 Stunden und freute sich dennoch über Rang fünf im Gesamtfeld und dem Sieg in seiner Altersklasse.

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