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Handball

Spannendes Finale der Damen

Neunburg und Oberviechtach treffen sich im Kellerduell. HSG Nabburg/Schwarzenfeld hat noch theoretische Titelchancen.

Kräftig zupacken will die Defensive des HV Oberviechtach – hier in Amberg – beim Derby in Neunburg. Foto: Andreas Brückmann
Kräftig zupacken will die Defensive des HV Oberviechtach – hier in Amberg – beim Derby in Neunburg. Foto: Andreas Brückmann

SCHWANDORF.Spannendes Saisonfinale in der Bezirksoberliga der Handballerinnen: Unter den Mannschaften des Landkreises Schwandorf geht es nur für die SG Naabtal am letzten Spieltag miorgen um 16 Uhr um die „goldene Ananas“. Die Mädels von Christian Deml treten in Erlangen/Bruck an. In der Vorrunde konnte man einen souveränen Sieg verbuchen und den spielstarken Fränkinnen die bisher höchste Niederlage beibringen. Erlangen/Bruck wird sicher Fünfter; der Tabellendritte SG Naabtal könnte nur auf den vierten Platz abrutschen. Da die Verantwortlichen vor der Saison eher mit einer Platzierung im unteren Mittelfeld gerechnet haben, ist das aber jetzt schon ein Riesenerfolg. Weil die Personaldecke notorisch klein ist, wird der letztmals auf der Bank sitzende Trainer Christian Deml wenig Probleme haben, jeder Spielerin genügend Einsatzzeiten zu geben; aber daran hat man sich mittlerweile gewöhnt.

Die Damen der HSG Nabburg/ Schwarzenfeld erwarten in der Gymnasiumhalle Nabburg die SG Regensburg an. Nach einer langen Saison mit vielen Höhen und Tiefen, zahlreichen Verletzungen und unglücklichen Punktverluste konnte das Team von Larl Söllner bis vergangene Woche in Meisterschaftsträumen schwelgen.

Eine kleine Hoffnung bleibt

Ein winziger Hoffnungsschimmer besteht ja noch, denn sollte der HC Forchheim an diesem letzten Spieltag die Punkte liegen lassen und die HSG-Damen gewinnen, hätte man das Ziel trotzdem erreicht. Im Hinspiel zeigten die HSG-Damen ihre ganze Stärke gegen die Domstädterinnen. Mit 20:26 gewannen sie die auf sehr hohem Niveau gespielte Auswärtsbegegnung. Sehr gute Rückraumakteure und sehr viel Schnelligkeit zeichnet die Mannschaft aus Regensburg aus. Deswegen muss sich die Abwehr am Samstag als das Aushängeschild für die HSG-Damen präsentieren. Dazu Karl Söllner: „Durch den vermeidbaren Patzer letzte Woche herrscht großer Frust in der Mannschaft. Wir haben alles gegeben und am Ende hat es trotzdem nicht gereicht. Aber wir haben die Qualität, um oben mitzuspielen. Das wollen wir am letzten Spieltag in heimischer Halle beweisen.“

Hochspannung ist für die Damen und die weibliche A-Jugend des Handballvereins Oberviechtach 2002 an diesem Samstag angesagt. Die Damen I fahren zum Lokalderby nach Neunburg vorm Wald, die weibliche A-Jugend tritt bei der bayerischen Landesligameisterschaft in Altenkunstadt an. Mit nur einem Punkt aus den bisherigen Spielen der Rückrunde belegen die Fichtenstädterinnen Platz neun. Zum Saisonende wartet der Lokalrivale FC Neunburg vorm Wald auf die HV-Aktiven. Die Gastgeberinnen, die von Georg Wittmann betreut werden, absolvierten genauso wie der HV bisher 19 Partien. Mit 317:448 Toren und 5:33 Punkten liegen die Pfalzgrafenstädterinnen auf Platz elf. Zuletzt kreuzten sich die Wege der beiden Vertretungen beim 20:17-Erfolg der Doktor-Eisenbarth-Städterinnen in der Vorrunde.

SG Rohr/Pavelsbach überholen

Die Oberviechtacher Damen verweilen derzeit auf dem 9. Platz, der im Augenblick noch den Klassenerhalt bedeuten würde. Aber bei erhöhtem Abstieg aus der Bayern- und Landesliga könnte dieser Platz auch den Weg in die Bezirksliga bedeuten. Deshalb wollen die HV-lerinnen beim Saisonfinale in Neunburg nochmals alles abrufen, um nicht nur einen erfolgreichen Saisonausklang zu feiern, sondern um mit einem Erfolg die SG Rohr/Pavelsbach noch in der Tabelle zu überholen.

Bereits am heutigen Freitag um 19.30 Uhr empfangen die Damen II aus Oberviechtach die HG Hemau/Beratzhausen II in der Bundeswehrsporthalle.

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