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MZ-Aktion

Susanne Kernl an der „Wall of Fame“

Die ehemalige Basketballerin aus Schwandorf erhielt einen Platz an der Ehrenwand. Auch Helena Pretzl gratulierte.

Die Mitglieder der Wall of Fame beim Jahrestreffen in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse im Landkreis Schwandorf Foto: Andreas Allacher
Die Mitglieder der Wall of Fame beim Jahrestreffen in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse im Landkreis Schwandorf Foto: Andreas Allacher

Schwandorf.Susanne Kernl ist das neueste Mitglied der „Wall of Fame“: Bereits seit 2007 würdigen die Mittelbayerische und die Sparkasse im Landkreis Schwandorf mit dieser Aktion ehemalige Sportgrößen aus der Region. Als mittlerweile 54. Mitglied wurde in den Räumen der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse die ehemalige Profi-Basketballerin aufgenommen.

Porträt

Eine Schwandorferin erobert Schweden

Susanne Kernl lief vier Jahre lang für die „Visby Ladies“ auf Gotland auf. Den Schritt hatte die Basketballerin nie geplant.

Den Stellenwert der Aktion betonte Tobias Eckl, stellvertretender Gebietsdirektor der Sparkasse, bereits in seiner Begrüßungsrede. Sein Dank galt insbesondere MZ-Redakteur Andreas Allacher, der die „Wall of Fame“ 2007 gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Ferdinand ins Leben gerufen hatte.

Als Ehrengast fungierte in diesem Jahr Helena Pretzl, deren Vater Franz ebenfalls bereits Mitglied der „Wall of Fame“ ist. Die Triathlon-Weltmeisterin gab Einblicke in ihren sportlichen Alltag und berichtete von ihren jüngsten Erfolgen sowie von ihrem bisher größten Wettkampf: der Xterra-Weltmeisterschaft auf Hawaii, bei der die junge Lehrerin am Ende auf dem fünften Platz ihrer Altersklasse landete. Zudem Stand Pretzl den Gästen und Mitgliedern der „Wall of Fame“ Rede und Antwort.

Kernl, die schwedische Meisterin

Im Anschluss überreichten Tobias Eckl, MZ-Sportredakteur Alex Huber und Helena Pretzl dem neuesten Mitglied der Schwandorfer Ehrenwand ihre Urkunde.

Susanne Kernl startete ihre Basketballkarriere beim TSV Schwandorf, mit dem sie schon bei den Junioren den Bayerischen Meistertitel in die Große Kreisstadt holte. Später wechselte Kernl über den TS Regensburg, der zum damaligen Zeitpunkt in der Regionalliga spielte, zur KuSG Leimen – einem Zweitligisten. Die Schwandorferin wurde schon damals zu Lehrgängen der Nationalmannschaft eingeladen und bei einem dieser zum Best-Defensive-Player ausgezeichnet.

Ehrengast Helena Pretzl (links), Tobias Eckl von der Sparkasse (2.v.r.) und MZ-Sportredakteur Alex Huber überreichten Susanne Kernl Urkunde und Karikatur. Foto: Andreas Allacher
Ehrengast Helena Pretzl (links), Tobias Eckl von der Sparkasse (2.v.r.) und MZ-Sportredakteur Alex Huber überreichten Susanne Kernl Urkunde und Karikatur. Foto: Andreas Allacher

Als sich Kernls Studium dem Ende entgegen neigte, wechselte sie durch den Einfluss einer Freundin aus Schweden zu den „Visby Ladies“ nach Gotland. Insgesamt verbrachte sie vier Jahre beim Erstligisten und sicherte sich mit ihrem Team als völliger Underdog in ihrer Debütsaison die Schwedische Meisterschaft, was den größten Karriereerfolg für Kernl darstellt.

Nach drei weiteren Jahren auf Gotland sowie einem kurzen Intermezzo bei einem Münchner Zweitligisten beendete Kernl schließlich ihre Karriere, auch deshalb, weil sie immer wieder Verletzungen plagten.

Als 54. Mitglied ausgezeichnet

Für die sportlichen Erfolge, die Kernl bei ihren Stationen in Schwandorf, Regensburg, Leimen, München und vor allem in Schweden landete, wurde die ehemalige Basketball-Profi-Spielerin als 54. Mitglied der Schwandorfer „Wall of Fame“ ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Reden von Sparkassen-Gebietsdirektor Tobias Eckl, MZ-Redakteur Alex Huber und dem Interview mit Ehrengast Helena Pretzl waren alle Mitglieder der „Wall of Fame“ mit ihren Begleitungen noch zu Kaffee und Kuchen im Coffeino geladen, wo sich die ehemaligen Sportgrößen über ihre früheren Erfolge unterhielten und sich untereinander austauschten.

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