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Finswimming

Top-Plätze beim Sprintpokal

In Leipzig behaupten sich Emily Rödl und Nina Kohler gegen die internationale Konkurrenz. Sie stellten vier neue Rekorde auf.

Emily Rödl und Nina Kohler waren in Leipzig am Start. Foto: Klaus Scholz
Emily Rödl und Nina Kohler waren in Leipzig am Start. Foto: Klaus Scholz

Schwandorf.Die Flossenschwimmerinnen des TSC-Schwandorf, Emily Rödl (Jahrgang 2007) und Nina Kohler (2004) stellten ihr Können beim 20. Internationalen Sprintpokal in Leipzig unter Beweis. Der Wettkampf bildet das letzte Highlight des Jahreskalenders. Im Leipziger Universitätsbad boten über 300 Teilnehmer mit 950 Einzelstarts und 40 Staffeln einen Wettbewerb auf Top-Niveau. Für die Finswimmerinnen des TSC Schwandorf bot er nochmals Gelegenheit zu einer aktuellen Leistungsorientierung zum Ausklang 2019 und zum Einstieg in die Wettkampfsaison 2020.

Beim Sprintpokal werden nur die Strecken 50 und 100 m über und unter Wasser sowie 200 m Streckentauchen angeboten. Deshalb können sich vor allem die Sprinter profilieren. Die Schwandorfer Sportlerinnen waren bestens von ihrem Trainer Klaus Scholz vorbereitet und präsentierten sich in hervorragender Verfassung. Sie boten einen engagierten Wettkampf mit überragenden Leistungen.

Eine gute Bilanz

  • Rekorde:

    Die Finswimmerinnen des Tauchsportclubs Schwandorf waren mit ihrem Saisonabschluss vollauf zufrieden, da viele neue Bestzeiten geschwommen wurden.

  • Zuversicht:

    Beide Mädels erreichten beim Wettkampf insgesamt fünfmal Platz eins, drei neue bayerische Jugendrekorde und einmal einen deutschen Jahrgangsrekord. Auf diesem Leistungsstand können sie zuversichtlich in die neue Saison 2020 blicken.

Emily Rödl als Youngster der Schwandorfer Gruppe erkämpfte sich über 50 m Flossenschwimmen (FS) in der Kategorie D (Jahrgänge 2006/07) mit 24,75 Sekunden den achten Platz. Anschließend trat sie zu den 50 m „Bi Fin“ an; das ist ein Wettkampf, der mit zwei kleinen Gummiflossen ausgetragen wird. Die Flossen müssen aber homologiert sein; das heißt, sie müssen zu den Wettkämpfen zugelassen sein. Rödl siegte in 26,32 Sekunden. Bei ihrer letzten Disziplin, den 100 m FS, kam Emily Rödl in 53,31 Sekunden auf den fünften Platz.

Nina Kohler startete in der Kategorie C (Jahrgänge 2004/05). Sie präsentierte sich in absoluter Höchstform, war in ihrer Kategorie nicht zu schlagen und ging als Gesamtzweite aus dem Wettkampf. Zunächst sicherte sie sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 19,66 Sekunden den ersten Platz und stellte damit einen neuen bayerischen Jugendrekord auf. Darauf folgte die Entscheidung bei den 100 m Streckentauchen (ST). Nina Kohler verbesserte erneut ihre persönliche Bestleistung und siegte in 44,06 Sekunden.

Danach die 100 m Flossenschwimmen: Auch hier wieder eine neue pers. Bestzeit und ein weiterer bayerischer Jugendrekord. 45,17 Sekunden bedeuteten ein weiteres Mal Platz eins. Zum Abschluss die 50 m Streckentauchen in Apnoe (ohne Atemgerät): Nina Kohler glänzte ebenfalls mit neuer persönlicher Bestzeit von 17,83 Sekunden und stand damit ganz oben auf dem Siegertreppchen. Gleichzeitig errang sie mit dieser Zeit den dritten bayerischen Jugendrekord und verbesserte sie den deutschen Jahrgangsrekord von 2017, der bei 18,13 Sekunden stand.

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