MyMz

TSV gewinnt das Kellerduell

Schwandorfern gelingt die Revanche gegen Jahn Freising. Fischer-Team muss am nächsten Spieltag gegen Amberg nachlegen.

Andreas Schindwolf war mit 18 Punkten bester TSV-Scorer und glänzte zudem in der Defensive. Foto: Johannes Pflamminger
Andreas Schindwolf war mit 18 Punkten bester TSV-Scorer und glänzte zudem in der Defensive. Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben endlich den ersten Sieg in der Rückrunde eingefahren. Im Kellerduell gegen den Vorletzten Freising setzte sich die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer mit 77:60 durch. Damit nimmt der TSV zudem Revanche für die knappe 67:69-Niederlage im Hinspiel. In zwei Wochen kommt es dann zum nächsten Abstiegskrimi gegen Amberg, die jetzt Vorletzter in der Bayernliga Mitte sind.

Die Partie gegen den TSV Jahn Freising hatte für die Schwandorfer richtungsweisenden Charakter: Denn in den letzten drei Saisonspielen treffen die Oberpfälzer nur auf Teams aus dem hinteren Tabellendrittel.

Im Spiel gegen Freising musste Spielertrainer Fischer auf Stefan Beer, Sebastian Erdelt und Stefan Münch verzichten. Die Schwandorfer erwischten dennoch den besseren Start in das Kellerduell. Durch eine starke Defensivleistung ließen die Gastgeber in den ersten fünf Minuten nur sechs Punkte zu. Das machte den Angriff auch einfacher und so hatten die Schwandorfer die erste Führung (12:6).

Dann fanden die Freisinger aber besser ins Spiel und es entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Fouls. Nach dem ersten Viertel war der Vorsprung auf zwei Punkte (19:17) geschmolzen.

Treffsicher aus der Distanz

Doch im zweiten Abschnitt zeigte sich Schwandorf dann besonders treffsicher aus der Distanz: Vaidas Butkus, Andreas Schindwolf und Johannes Pflamminger erzielten jeweils einen Dreier. Zudem stand die Defensive der Schwandorfer wieder besser, was zur ersten zweistelligen Führung (33:22) für den TSV führte. Mit einem 37:28 für die Hausherren ging es am Ende in die Pause.

Bayernliga Mitte

  • Tabellensituation:

    Nach dem Sieg über Jahn Freising steht der TSV Schwandorf zwei Spieltage vor Saisonende mit acht Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Der TV Amberg, gegen den die Schwandorfer am nächsten Spieltag antreten müssen, hat mit drei Zählern weniger auf dem Punktekonto den elften Platz inne, allerdings noch ein Spiel mehr auszutragen.

  • Vorschau:

    Der TSV Schwandorf ist am 21. März in Amberg zu Gast.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer in der Oberpfalzhalle ein ähnliches Bild wie vor der Halbzeitpause: Beide Mannschaften zeigten großen Einsatz, Schwandorf hatte aber leichte Vorteile und baute die Führung so weiter leicht aus.

Mit einem 53:41 ging es ins letzte Viertel. Und dort zeigten die Schwandorfer gleich zu Beginn, dass sie diese Partie nicht mehr abgeben wollen. Erneut war die Defensive die Grundlage und dadurch konnte die Oberpfälzer im Angriff befreit aufspielen. Die Folge war ein 18:8-Lauf und die komfortable 71:49-Führung bei weniger als drei Minuten Spielzeit.

Freising probierte zwar noch mal alles und erhöhte den Druck auf die Gastgeber. Doch die Schwandorfer machten am Ende den verdienten 77:60-Erfolg perfekt und feierten damit den ersten Sieg in der Rückrunde.

„Das war heute ein hartes Stück Arbeit und es lief nicht alles super. Aber wir haben gekämpft und gerade die schwierigen Phasen heute gut überstanden“, zeigte sich Fischer nach der Partie zufrieden.

Durch die Niederlage und den Sieg des TV Amberg rutschte der TSV Jahn Freising jetzt auf den letzten Tabellenplatz ab. Die Schwandorfer stehen mit vier Siegen weiterhin auf dem zehnten Rang. In zwei Wochen geht es für Schwandorf in der Bayernliga gegen den TV Amberg weiter, der jetzt direkter Tabellennachbar ist.

TSV muss nachlegen

„Wir haben den ersten Schritt gegen Freising gemacht. Das war wichtig, aber jetzt müssen wir sofort den Fokus auf die Partie gegen Amberg richten“, so Fischer. „Das wird ein ähnlich intensives Spiel und auswärts noch schwieriger.“

Für den TSV Schwandorf spielten gegen Freising: Andreas Schindwolf (18 Punkte), Alwin Prainer (17), Vaidas Butkus (13), Johannes Pflamminger (11), Leon Krampert (7), Felix Müller (5), Sebastian Fischer, Christopher Bias und Max Bunkowski (je 2). (stc)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht