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Basketball

TSV hofft auf perfekten Tag

Die Schwandorfer rechnen sich beim ASV Cham nur eine kleine Chance aus. Aggressive Defensive soll zielführend sein.

Mit einer guten Dreier-Quote haben die Schwandorfer – hier Vaidas Butkus – auch in Cham eine Chance.  Foto: Johannes Pflamminger
Mit einer guten Dreier-Quote haben die Schwandorfer – hier Vaidas Butkus – auch in Cham eine Chance. Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Für die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf steht das Gastspiel und Derby in Cham an. Die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer reist dabei als klarer Außenseiten zum ungeschlagenen Tabellenführer. Trotzdem hoffen die Schwandorfer auf einen „perfekten Tag“ und eine kleine Chance. Spielbeginn ist um 15 Uhr in der Zweifachturnhalle beim Hallenbad.

Der bisherige Saisonverlauf von Schwandorf und Cham kann unterschiedlicher nicht sein: Der TSV Schwandorf hat bisher nur eine seiner sieben Partien gewonnen und steht im Tabellenkeller. Der ASV Cham hingegen ging aus jedem Spiel als Sieger hervor und führt damit die Bayernligatabelle an.

Zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr war es noch genau umgekehrt. Die Chamer konnten nach den ersten sieben Spielen nur zwei Siege vorweisen, während Schwandorf mit einer Bilanz von 6:1 startete.

„Uns haben leider Verletzungen hart getroffen, und das merken wir jede Woche“, weiß auch TSV-Coach Fischer. „Und Cham hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt und jetzt stehen sie zurecht dort oben.“

Vom Pech verfolgt

In den vergangenen Wochen war beim TSV aber auch viel Pech dabei: Von den letzten drei Partien wurde eine gewonnen und bei den beiden anderen führte Schwandorf kurz vor Schluss und musste sich erst in den letzten zwei Sekunden geschlagen geben. Ein Faktor war sicherlich auch der kleine Kader und die fehlende Kraft am Ende des Spiels.

Für das Derby hoffen die Schwandorfer auf eine Rückkehr von Flügelspieler Andreas Schindwolf in den Kader. Die letzten beiden Partien verpasste der 29-Jährige aufgrund einer Oberschenkelverletzung, und gerade seine Präsenz in der Defensive hat der TSV arg vermisst.

Hohe Hürde für TSV

  • Ausblick:

    Spielbeginn für das Oberpfalzderby des TSV Schwandorf beim ASV Cham ist am Sonntag um 15 Uhr in der Chamer Zweifachturnhalle beim Hallenbad.

  • Kader:

    Stefan Beer, Vaidas Butkus, Sebastian Erdelt, Philipp Feldbauer, Johannes Pflamminger, Stefan Münch, Alwin Prainer und Corey Williams

Weiterhin fehlen werden dagegen Christopher Bias und Leon Krampert, die beide ihr Comeback erst 2020 geben könnten.

Der ASV Cham geht wohl mit einem vollständigen Kader in das Derby. Vor allem auf den Tschechen Karel Ausprunk müssen die Schwandorfer achten: Er ist der beste Punktesammler der Liga und erzielt im Schnitt 24,9 Zähler. Mit Simon Zierl (19,1) erzielt sogar ein zweiter ASV-Spieler mehr Punkte pro Spiel als Schwandorfs Topscorer Alwin Prainer (17,6).

Beste Offensive der Liga

Das ist auch wenig verwunderlich, schließlich stellt Cham mit 85,7 Punkten die beste Offensive der Liga.

Dementsprechend klar ist die Marschroute des TSV Schwandorf am Sonntag: „Wir müssen Cham am Punkten hindern und versuchen, über eine aggressive Defensive selbst ins Spiel zu finden“, so Fischer. „Aber wenn wir wieder einen perfekten Tag wie im Hinspiel letztes Jahr erwischen, ist auch in Cham ein Sieg drin.“

Im ersten Aufeinandertreffen der Vorsaison feierten die Schwandorfer einen 96:68-Erfolg und trafen insgesamt 14 Dreier. (stc)

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