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Basketball

TSV Schwandorf will Revanche

Im Hinspiel gelang den Green Devils Schrobenhausen der entscheidende Korb eine Sekunde vor der Schlusssirene.

TSV-Spielertrainer Sebastian Fischer will mit seinem Team einen Heimsieg gegen Schrobenhausen einfahren Foto: Johannes Pflamminger
TSV-Spielertrainer Sebastian Fischer will mit seinem Team einen Heimsieg gegen Schrobenhausen einfahren Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf empfangen am Samstag die Green Devils Schrobenhausen in der heimischen Oberpfalzhalle. Die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer will dabei den ersten Sieg der Rückrunde einfahren und sich für die bittere 69:71-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Damals fielen die entscheidenden Punkte eine Sekunde vor der Schlusssirene. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Die Erinnerungen an das Hinspiel in Schrobenhausen dürften für einige TSV-Spieler noch sehr präsent sein: Trotz zum Teil zweistelligen Rückstands kämpften sich die Schwandorfer ins Spiel zurück und hatten bei 69:69 und 35 Sekunden auf der Spieluhr sogar eigenen Ballbesitz. Doch die Chance wurde vergeben genauso wie der erste Versuch von Schrobenhausen im Gegenzug. Der Abpraller landete aber direkt bei den Hausherren und die markierten eine Sekunde vor Schluss die Siegpunkte. „Das war schon ein bitteres Erlebnis für uns“, erinnert sich TSV-Coach Fischer noch heute. „Vor allem war das der Auftakt von drei so knappen Niederlagen.“

Die letzten Sekunden

Denn zwei der vier folgenden Partien verloren die Schwandorfer auf fast die gleiche Art und Weise: In Freising fielen die letzten beiden Punkte bei der 67:69-Niederlage drei Sekunden vor dem Ende, in Regensburg waren es beim 70:72 17 Sekunden vor Schluss.

Umso motivierter gehen die Schwandorfer jetzt in das Rückspiel gegen Schrobenhausen. Die Oberbayern liegen aktuell mit einer ausgeglichenen Bilanz (8:8) auf dem sechsten Tabellenplatz. Zuletzt konnte Schrobenhausen zwei von drei Begegnungen gewinnen, kassierte lediglich gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Cham eine Niederlage.

Offensiv läuft bei den Green Devils viel über Claus Ludwig, der im Schnitt 18,4 Punkte pro Partie auflegt und bisher die fünftmeisten Punkte in der Bayernliga erzielte. Auch zuletzt beim Heimsieg gegen Freising war Ludwig mit 20 Zählern wieder Topscorer – unterstützt wurde er dabei von Johannes Keil (16), Jonas Fiß und Timothy Spatschek (je 11). „Schrobenhausen ist Absteiger aus der Regionalliga und die haben mehrere gute Leute in ihren Reihen“, weiß Fischer. „Wir dürfen uns nicht zu stark auf einzelne Spieler fokussieren und müssen vor allem in der Defensive als Einheit dastehen.“

Für die Schwandorfer dürften Felix Müller und Andreas Schindwolf wieder im Kader stehen und Fischer deutlich mehr Möglichkeiten auf der Centerposition geben. Zudem will der TSV-Topscorer nach einer durchwachsenen Leistung in Nürnberg nach drei Wochen Pause wieder angreifen.

Bilanz noch ausgeglichen

Die Schwandorfer Bilanz in der eigenen Oberpfalzhalle ist zudem immer noch ausgeglichen: Zwar hat der TSV von seinen sieben „Heimspielen“ nur drei gewonnen, allerdings musste man vor zwei Wochen für die Niederlage gegen Ansbach nach Bruck ausweichen. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr in Schwandorf. Die TSV-Spieler und -Verantwortlichen hoffen für dieses wichtige Spiel auf eine gute Stimmung in der Halle.

Für den TSV Schwandorf stehen im Kader: Stefan Beer, Christopher Bias, Vaidas Butkus, Sebastian Erdelt, Sebastian Fischer, Leon Krampert, Felix Müller, Stefan Münch, Johannes Pflamminger, Alwin Prainer und Andreas Schindwolf. (stc)

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