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Basketball

TSV verpasst die Revanche

Schwandorfer verlieren zu Hause gegen Treuchtlingen 2 mit 77:86. Center Alwin Prainer ist nicht so leicht zu ersetzen.

TSV-Kapitän Johannes Pflamminger (rechts) war mit 26 Zählern bester TSV-Punktesammler, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Pflamminger
TSV-Kapitän Johannes Pflamminger (rechts) war mit 26 Zählern bester TSV-Punktesammler, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben nach drei Heimsiegen in Folge in der Oberpfalzhalle wieder eine Niederlage kassiert. Gegen den VfL Treuchtlingen 2 unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer 77:86. In der Tabelle der Bayernliga Mitte steht der TSV damit weiterhin auf dem zehnten Platz. Nächste Wochenende steht das Gastspiel beim Tabellenvierten TV Lauf an.

Die Vorzeichen für die Partie gegen Treuchtlingen waren für die TSV-Spieler klar: Nach einer bitteren Niederlage im Hinspiel wollten die Schwandorfer Revanche nehmen. Zudem zeigten die Gastgeber vor den eigenen Fans zuletzt gute Leistungen und gewannen die letzten drei Heimspiele gegen Neuötting, Nürnberg und Amberg.

Allerdings mussten die Schwandorfer auf ihren besten Punktesammler verzichten: Alwin Prainer steht seinem Coach insgesamt drei Spiele nicht zur Verfügung.

Aufseiten der Treuchtlinger lag der Fokus vor allem auf Lucca Wörrlein, der sowohl in der Bayernliga zu den besten Scorern zählt als auch den besten Punkteschnitt der Treuchtlinger Regionalligamannschaft hat.

Leichte Punkte für den Gast

Angeführt von Wörrlein fanden die Gäste auch zunächst besser in Spiel und kamen immer wieder zu leichten Punkten (14:10). Mitte des ersten Viertels erhöhte Schwandorf aber die Intensität in der Verteidigung und startete dadurch einen 20:10-Lauf bis zum Beginn des zweiten Abschnitts (30:24)

Aber die Reaktion der Mittelfranken ließ nicht lange auf sich warten und durch einen eigenen 13:3-Lauf waren die Gäste wieder obenauf (37:33). Bei etwa dieser Differenz bliebt es das verbleibende Viertel und so gingen beide Seite mit einem 42:47 aus TSV-Sicht in die Halbzeitpause.

TSV Schwandorf

  • TSV-Spieler:

    Johannes Pflamminger (26 Punkte), Andreas Schindwolf (15), Felix Müller (9), Stefan Beer, Christopher Bias, Sebastian Erdelt (je 8), Leon Krampert (3), Max Bunkowski, Vaidas Butkus, Sebastian Fischer und Stefan Münch

  • Ausblick:

    Das Team um Spielertrainer Sebastian Fischer steht derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz in der Bayernliga Mitte. Am Samstag um 19 Uhr sind die Schwandorfer beim TV Lauf in der Halle am Haberloh gefordert.

Nach dem Seitenwechsel hatten sowohl Schwandorf als auch Treuchtlingen seine kurzen Phasen. Die Hausherren kamen zwar mehrmals auf einen Punkt heran, schafften es aber nie, das Spiel endgültig zu drehen. Ende des dritten Viertels waren dann die Mittelfranken wieder stärker und bauten den Vorsprung auf sieben Punkte aus (66:59) – die höchste Führung bis dato.

Im Schlussabschnitt wollten die Schwandorfer noch mal alles daran setzen, den Rückstand entscheidend zu verändern. Zwar kamen die Gastgeber noch mal auf fünf Punkte heran (68:73), doch immer wieder wurden Bälle leicht verloren und Treuchtlingen nutzte diese Situationen für einfache Punkte. So blieb das erhoffte TSV-Comeback am Ende aus. Der VfL machte einen verdienten 86:77-Erfolg perfekt und steht in der Tabelle damit auf dem siebten Platz. Für den TSV Schwandorf endet damit ein kleiner Lauf vor heimischem Publikum.

Center Prainer fehlt weiter

„Wir haben heute gut gekämpft und viel richtig gemacht. Aber leider hat uns in den entscheidenden Moment etwas das Glück gefehlt“, so TSV-Coach Fischer nach der Partie. In der Tabelle bleiben die Schwandorfer auf dem drittletzten Platz. Am kommenden Wochenende muss das Fischer-Team beim Viertplatzierten, TV Lauf, antreten. Auch dann wird Center Prainer wieder fehlen.

„In den letzten beiden Spielen gegen Gröbenzell und Treuchtlingen haben wir viel richtig gemacht“, zeigte sich Fischer dennoch optimistisch. „Wenn wir diesen Weg weitergehen, haben wir auch in Lauf eine gute Chance auf eine Überraschung. (stc)

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