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Basketball

TSV will wieder überraschen

Die Schwandorfer treten beim Post SV Nürnberg an. Sie wollen den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen.
Johannes Pflamminger

TSV-Center und -Topscorer Alwin Prainer (in Blau) kehrt gegen Nürnberg in den Kader zurück Foto: Johannes Pflamminger
TSV-Center und -Topscorer Alwin Prainer (in Blau) kehrt gegen Nürnberg in den Kader zurück Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf stehen vor dem nächsten schwierigen Auswärtsspiel. Am Samstag muss das Team von Spielertrainer Sebastian Fischer beim Post SV Nürnberg antreten. Die fünftplatzierten Mittelfranken sind in der Partie zwar Favorit, doch bereits kurz vor Weihnachten überraschten die Schwandorfer die Nürnberger mit einem 76:63-Hinspielerfolg. Jetzt soll es für den TSV auch im Rückspiel mit den ersten Punkten der Rückrunde klappen. Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr in der Paul-Moor-Schule.

Die Hinrunde lief für den TSV Schwandorf überhaupt nicht rund: Bis kurz vor Weihnachten stand nur ein Sieg aus den ersten neun Partien auf dem Konto. Doch ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenvierten Nürnberg gelang dann im letzten Spiel des Jahres 2019 ein 76:63-Überraschungssieg, gefolgt von einem wichtigen 82:78 im Kellerduell gegen den TV Amberg. In der Rückrunde sieht es für die Schwandorfer wieder genauso schlecht aus: Alle vier Partien wurden verloren und so steckt der TSV mit einer Bilanz von 3:12 mitten im Abstiegskampf.

Der Topscorer kehrt zurück

In den letzten drei Begegnungen mussten die Oberpfälzer zudem noch auf Center und Topscorer Alwin Prainer verzichten, wodurch sich die Siegchancen auch nicht verbessert haben. Doch am kommenden Wochenende ist Prainer wieder mit dabei und die Schwandorfer wollen so gegen Nürnberg auch die zweite Überraschung feiern.

Der Post SV zeigte zuletzt auch nicht die besten Leistungen, ging aber immer als Sieger vom Feld: Gegen den TSV Neuötting mussten die Mittelfranken in die Verlängerung und setzten sich am Ende knapp mit 77:72 durch und auch gegen den Vorletzten Freising war es mit 73:71 eine enge Partie.

Vor allem der Kader der Nürnberger dürfte für die Schwandorfer nur schwer vorhersehbar zu sein: Gleich 24 verschiedene Spieler setzte der Post SV in dieser Bayernliga-Spielzeit ein – mit Abstand der höchste Wert in der Liga. „Nürnberg hat immer eine gute Mischung aus einerseits jungen, athletischen und andererseits erfahrenen Spielern“, weiß auch TSV-Coach Fischer. „Wir müssen uns deswegen auf unsere Stärken konzentrieren. Mit Alwin (Prainer) haben wir im Angriff wieder eine Möglichkeit mehr und gerade das hat uns in den letzten Wochen gefehlt.“

Sorgen machen Fischer aktuell noch die Verfügbarkeiten von Felix Müller und Andreas Schindwolf. „Wir wissen nicht, ob die beiden mit nach Nürnberg reisen können und dadurch würden wir gerade bei der Athletik einiges verlieren.“

Erster Auswärtssieg das Ziel

Trotzdem wollen die Schwandorfer gegen Nürnberg die nächste Überraschung einfahren und damit nicht nur den ersten Sieg der Rückrunde, sondern auch den ersten Auswärtserfolg feiern. Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr in der Paul-Moor-Schule.

Für den TSV Schwandorf stehen im Kader: Stefan Beer, Christopher Bias, Vaidas Butkus, Sebastian Erdelt, Sebastian Fischer, Leon Krampert, Felix Müller, Stefan Münch, Johannes Pflamminger, Alwin Prainer und Andreas Schindwolf. (stc)

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