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Leichtathletik

TV-Athleten laufen neue Bestzeiten

Sebastian Gleissl verbessert seine Zeit über 100 und 200 Meter. Andriy Griny läuft 1500 Meter erstmals in 2.15.59 Minuten.

Sebastian Gleissl – hier als Tempomacher unterwegs – rannte zu zwei neuen Sprintbestzeiten und Andriy Griny stellte seine 1500-m-Bestzeit ein. Foto: bpf
Sebastian Gleissl – hier als Tempomacher unterwegs – rannte zu zwei neuen Sprintbestzeiten und Andriy Griny stellte seine 1500-m-Bestzeit ein. Foto: bpf

Burglengenfeld.Bei der tropischen Hitze am Dienstag rannten die beiden Läufer Sebastian Gleissl und Andriy Griny von der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld zu neuen Bestzeiten. Im Sepp-Helfer-Stadion in Dachau nahm Gleissl die Unterdistanzstrecken von 100 Meter und 200 Meter erfolgreich ins Visier und Griny startete auf der 1500-Meter-Strecke.

Stellten sich Sebastian Gleissl und Andiy Griny zwei Tage zuvor noch der Herausforderung beim Hammerseelauf über 5.2 Kilometer, so standen für Gleissl am Dienstag die beiden Sprintdistanzen auf dem Programm. Diesmal war nicht die Ausdauer gefragt, sondern die Schnelligkeit.

Gleissl machte sich trotz der heißen Temperaturen um die 33 Grad auf der Tartanbahn ausgiebig warm und war dennoch etwas nervös, als er in den Startblöcken auf den Startschuss wartete. Zwar war der Start des eigentlichen Mittelstrecklers nicht gerade ideal, doch danach kam er mächtig ins Rollen. Mit 11.77 Sekunden blieb er in seinem zweiten 100-Meter-Rennen seit vier Jahren deutlich unter der Zwölf-Sekunden-Marke, was er mit einem breiten Grinsen quittierte.

Es war noch heißer geworden

Zwei Stunden später standen die 200 Meter auf dem Programm, hier hatte Gleissl mit 24.02 Sekunden bereits eine starke Zeit aus 2017 vorzuweisen. Die Temperaturen waren bei Windstille noch etwas höher geworden, doch auch hier galt es, die Muskeln gut warm zu machen.

Der Start aus den Blöcken klappte auch diesmal nicht so gut, was auch nicht verwunderlich ist, da er ja normal im Hochstart auf den Startschuss wartet. Danach ließ er seine Beine fliegen und rannte energiegeladen seinen Konkurrenten auf den zweiten 100 Metern auf und davon. Als der Burglengenfelder durchs Ziel schoss, standen da exzellente 23.45 Sekunden auf der Anzeigetafel, was nicht nur ihn selber, sondern auch Trainer Franz Pretzl erfreute.

Nicht gerade leistungsfördernd war die Hitze für Andriy Griny, doch schon so weit angereist, machte er sich mit Disziplin ans Aufwärmen. Da das Starterfeld nicht gerade schnell gemeldet war, spannte sich Sebastian Gleissl 800 Meter lang als Tempomacher vor Griny. So peilte man eine Durchgangszeit von 64 Sekunden pro 400 Meter an.

Nicht so locker wie gewohnt

Mit gleichmäßigen 200-Meter-Zeiten sorgte Gleissl fürs richtige Tempo, doch Griny war an diesem Tag nicht so locker wie gewohnt und so blieb man etwas hinter den gesetzten Durchgangszeiten. Nach 800 Metern nahm Griny das Zepter in die Hand und kämpfte hart mit sich selbst.

Am Ende stürmte der Burglengenfelder Athlet mit 2.15.59 Minuten als Sieger durchs Ziel. Damit hatte er seine alte Bestzeit eingestellt und war angesichts der heißen Temperaturen froh, überhaupt so schnell unterwegs gewesen zu sein. (bpf)

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