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Burglengenfeld

TV-Läufer präsentieren sich in Topform

Ein gutes Pflaster für die Burglengenfelder Leichtathleten ist immer wieder das Läufermeeting der DJK Weiden in Neustadt.
Franz Pretzl

Mit erfreulichen Leistungen kehrten Burglengenfelds Mittel- und Langstreckler vom Neustädter Läufermeeting zurück. Foto: Franz Pretzl
Mit erfreulichen Leistungen kehrten Burglengenfelds Mittel- und Langstreckler vom Neustädter Läufermeeting zurück. Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.Nach dem hochkarätigen Wettbewerb rangiert Andriy Griny auf dem überragenden dritten Rang in Deutschland über die 400 Meter, und Markus Gleissl positioniert sich auf dem exzellenten fünften Platz über die 3000 Meter. Der Burglengenfelder Andriy Griny stellte am Wochenende in Neustadt seine Bestleistung über die 400 Meter ein, Markus Gleissl unterbot beim Läufermeeting die Zehn-Minuten-Marke über die 3000 Meter, und Simon Caspers freute sich ebenso wie Julia Hantsch über die gelungene 1500-Meter- bzw. 3000-Meter-Premiere.

Freitagabend standen bei schwülen 25 Grad die 800 Meter und 3000 Meter in Neustadt auf dem Programm. Über die 800 Meter stellten sich Simon Caspers und Andriy Griny der Konkurrenz. Allerdings wurde Griny trotz seiner Vorzeit von 1.55 Minuten in den schwächeren dritten Lauf gesteckt. Trotz seiner Bemühungen, nach dem Start das Tempo zu forcieren, waren seine Anstrengungen erfolglos, und so stieg der Burglengenfelder Athlet nach 600 Meter aus, um sich für das Sonntagsrennen über die 400 Meter zu schonen.

Bei sonnigem Wetter und idealen Temperaturen kam er sonntags dann gut aus den Startblöcken und machte enormen Druck. So stürmte er nach flotten 52.70 Sekunden ins Ziel und stellte damit seine 400-Meter-Bestleistung von 2017 auf die Hundertstelsekunde ein. Der Lohn für den 37-jährigen willensstarken Athleten ist Rang drei in der deutschen Bestenliste über die 400 Meter in der Altersklasse M 35. Damit untermauerte der Burglengenfelder seine Vormachtstellung in Deutschland in der M 35, da er über die 800 Meter bereits seit einiger Zeit ganz oben auf Rang eins steht.

Zwar rannte Simon Caspers am Freitagabend keine Bestleistung auf den zwei Stadion-Runden, doch er zeigte Beständigkeit, da er mit 2.06.00 Minuten nur 14 Hundertstel langsamer war als seine Bestzeit. Dafür lief es am Sonntagnachmittag auf den 1500 Metern umso besser. Mit großem Kampfgeist stürmte der U-20-Mann in seiner angepeilten Zeit von 4.31.36 Minuten ins Ziel.

Auf der 3000-Meter-Langstrecke waren Markus Gleissl und Julia Hantsch unterwegs. Für beide war es das erste Rennen über diese Distanz auf der Bahn. M-45-Mann Gleissl peilte eine Zeit unter der Zehn-Minuten-Marke an, und das gelang dem Burglengenfelder ausgezeichnet. Mit konstanten Rundenzeiten spulte Gleissl die siebeneinhalb Runden herunter und stürmte so nach tollen 9.46.02 Minuten ins Ziel. Wie wertvoll diese Zeit ist, zeigt der Blick in die deutsche Leichtathletikdatenbank, in der er sich gleich auf Anhieb auf Rang fünf in Deutschland schob.

Zwar ging Julia Hantsch etwas zu forsch die fordernden 3000 Meter an, doch dann spulte sie ihre Runden gleichmäßig herunter und eilte nach 12.28.90 Minuten ins Ziel. (bpf)

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