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Burglengenfeld

TV-Nachwuchs ist in guter Form

Die Burglengenfelder, Sarah Fleischmann, Julia Niedermeier und Simon Röhrl, erreichen exzellente Platzierungen.
Von Franz Pretzl

Der starke Leichtathletiknachwuchs des TV Burglengenfeld: Sarah Fleischmann, Simon Röhrl und Julia Niedermeier (v.l.) Foto: bpf
Der starke Leichtathletiknachwuchs des TV Burglengenfeld: Sarah Fleischmann, Simon Röhrl und Julia Niedermeier (v.l.) Foto: bpf

Burglengenfeld.Ausgezeichnet schlug sich der Leichtathletiknachwuchs des TV Burglengenfeld bei den nordbayerischen Hallenmeisterschaften in Führt. Sarah Fleischmann, Julia Niedermeier und Simon Röhrl schafften in den Sprintwettbewerben den Einzug ins Finale. Röhrl sprintete unverhofft zudem auf Bronze über die 200-m-Distanz.

Voll aus dem Training heraus nahmen Sarah Fleischmann, Julia Niedermeier und Simon Röhrl kurzfristig an den nordbayerischen Hallenmeisterschaften teil. In der Fürther Leichathletikhalle lief es für den erstmals in der U 20 startenden 18-jährigen Simon Röhrl besser als er oder die Trainer vermutet hatten. Bereits bei seinem ersten Start über die 60 m kam er sehr gut aus den Blöcken und lief als Zweitschnellster in starken 7.36 sec durchs Ziel. Damit stand er völlig überraschend im Finale, was sicher schon von seinem forcierten Krafttraining herrührt.

Im Endlauf verbesserte er sich nochmals um zwei hundertstel Sekunden und verpasste hier nur um vier Hundertstel die Bronzemedaille mit Rang fünf. So stand er top-motiviert am 200-m-Start, bei dem er im etwas schwächer besetzten ersten Lauf gesetzt wurde. Dennoch ließ er sich nicht davon beeindrucken und preschte mit kraftvollen Schritten als Erster mit der Topzeit von 23.40 sec ins Ziel. In der Endabrechnung bedeutete das den Gewinn der Bronzemedaille.

Auch bei den Mädels scheint sich das Krafttraining positiv auszuwirken, denn Sarah Fleischmann und Julia Niedermeier überstanden klar die Vorläufe in der W 14. Über die flachen 60 m stand Sarah Fleischmann im vierten Vorlauf an der Startlinie und wartete hochkonzentriert auf den Startschuss. Mit explosiven Schritten war sie nach zehn Metern schon mit an der Spitze und kämpfte sich bis ins Ziel auf den ersten Platz. So qualifizierte sie sich mit starken 8.68 sec für das Finale.

Auch hier zeigte sie Kampfgeist, verbesserte sich erneut um drei Hundertstel und finishte auf dem tollen fünften Platz. Auch im Kugelstoßen ließ Fleischmann ihrer Kraft freien Lauf und ließ die drei Kilogramm schwere Eisenkugel im letzten Durchgang auf tolle 8,90 m fliegen, was ihr Rang sechs bescherte.

Für die 60 m Hürden entschied sich Julia Niedermeier, und sie erledigte ihre Aufgabe ebenfalls bravourös. Im ersten Vorlauf kam sie gut zur ersten Hürde und überlief auch die weiteren Hürden mit flotten Schritten. So gewann sie klar in 9.82 sec den Vorlauf und stand somit im Finale.

In dem starken Teilnehmerfeld behauptete sie sich auch gegen die starke Konkurrenz und finishte ebenfalls auf Rang fünf mit derselben Zeit wie im Vorlauf.

Im Weitsprung kam sie mit dem Anlauf nicht so gut zurecht, was vermutlich auf die fehlende Hallenweitsprunganlage zurückzuführen ist. Mit 4,25 Meter kam sie auf Platz 17.

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