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Basketball

Ungute Erinnerungen an Schrobenhausen

Mit vier Niederlagen ist der Saisonauftakt der TSV-Korbjäger missglückt.

Leon Krampert (in weiß) ist einer der vielen fehlenden Stammkräfte des TSV 1880 Schwandorf. Das Team wird noch eine Weile auf ihn verzichten müssen. Er kehrt erst im Januar zurück.  Foto: Johannes Pflamminger
Leon Krampert (in weiß) ist einer der vielen fehlenden Stammkräfte des TSV 1880 Schwandorf. Das Team wird noch eine Weile auf ihn verzichten müssen. Er kehrt erst im Januar zurück. Foto: Johannes Pflamminger

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf stehen vor der nächsten schwierigen Prüfung. Das Team von Spielertrainer Sebastian Fischer muss am Samstag bei den Green Devils Schrobenhausen antreten und will dabei den ersten Saisonsieg einfahren. Doch ein Blick auf das Jahr 2014 zeigt, dass diese Mission durchaus schwierig werden könnte. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Michael-Sommer-Mittelschule.

Für die Schwandorfer läuft es in der aktuellen Bayernliga-Saison noch überhaupt nicht rund. Mit vier Niederlagen sind die Oberpfälzer gestartet – das gab es beim TSV schon lange nicht mehr: In den letzten drei Spielzeiten wurden von den ersten vier Partien immer mindestens drei gewonnen, 2017/18 sogar alle vier.

Aber dies war nach der schwierigen Vorbereitungsphase fast abzusehen, denn auch der Spielplan meinte es mit den Schwandorfern nicht allzu gut.

Trotzdem ist TSV-Coach Fischer zumindest etwas optimistisch: „Wir haben jetzt gegen starke Gegner gespielt und haben nur zum Auftakt gegen Gröbenzell richtig schlecht ausgesehen. In den letzten Partien sah das schon besser aus und die hätten wir vielleicht auch gewinnen können.“

Ein großes Problem ist auch der aktuelle Kader, denn es fehlen mit Christopher Bias, Leon Krampert und Johannes Pflamminger gleich drei Leistungsträger, zudem ist Spielertrainer Fischer angeschlagen. Aber die Schwandorfer sind dennoch motiviert und wollen gegen Schrobenhausen endlich etwas Zählbares einfahren: „Wir müssen einfach weiter kämpfen und unser Bestes geben, dann wird es auch mit dem ersten Sieg klappen. Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken bringt uns ja nichts“, so Center Alwin Prainer.

Doch das Gastspiel in Schrobenhausen wird für die Schwandorfer sicher ein nächster schwieriger Test. Der Regionalligaabsteiger ist zwar ebenfalls schlecht in die Saison gestartet (0:3), die letzten beiden Partien wurden aber gegen Neuötting und Freising gewonnen. Und gerade zu Hause sind die Schrobenhausener stark. Das musste vor einigen Jahren auch Schwandorf erleben: Beim letzten Aufeinandertreffen in der Aufstiegssaison der Green Devils im Jahr 2014 kassierte der TSV dort eine 53:93-Klatsche.

„An das Spiel und die Stimmung in der Halle können wir uns noch gut erinnern. Wir waren mit einer Bilanz von 8:4 durchaus noch im Aufstiegsrennen, hatten am Ende aber keine Chance“, blickt Fischer zurück. Wieder dabei auf Seite der Schrobenhausener ist der damalige Topscorer Claus Ludwig, der auch in dieser Saison der beste Punktesammler (15,8) der Oberbayern ist. Doch diesmal soll es für die Schwandorfer besser werden. (stc)

Die Auswärtspartie

  • TSV-Kader:

    Stefan Beer, Vaidas Butkus, Sebastian Erdelt, Sebastian Fischer, Ali Kellecioglu, Felix Müller, Stefan Münch, Alwin Prainer, Andreas Schindwolf und Corey Williams.

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