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Mountainbike

Uwe Wolf fährt in Tschechien aufs Podest

Beim 24-Stunden-Rennen in Jihlava hat der „Entdecker“ dieses Sport-Events nur geringen Rückstand auf den Altersklassensieger.

Christian Kozyra vom TSV Nittenau machte beim 24-Stunden-Rennen in Tschechien eine gute Figur. Foto: M. Rudhart
Christian Kozyra vom TSV Nittenau machte beim 24-Stunden-Rennen in Tschechien eine gute Figur. Foto: M. Rudhart

Nittenau.Auch dieses Jahr machten sich wieder Ausdauersportler der Radsportabteilung des TSV Nittenau auf die weite Reise an die Böhmisch-Mährische Grenze. In Jihlava, dem früheren Iglau, fand das traditionelle 24-Stunden-Rennen für Mountainbiker statt.

Gewohnt sehr freundschaftlich war die Begrüßung der Organisatoren für die Bayern aus Nittenau um den Vorkämpfer Uwe Wolf. Ihn kennen dort mittlerweile alle mit Namen, obwohl die Kommunikation aufgrund gegenseitig fehlender Sprachkenntnisse schwierig und man viel auf Zeichensprache angewiesen ist.

Heuer belohnte sich der „Entdecker“ des Sport-Ereignisses bei seiner fünften Teilnahme nach mehreren vierten Plätzen mit Rang zwei in seiner Altersklasse „Männer 60+“. Dabei war der Rückstand zum Sieger nur gering. Ebenfalls eine hervorragende Leistung lieferte Christian Kozyra ab, der ebenfalls als Einzelstarter in der am stärksten besetzten Startergruppe der 40- bis 49-Jährigen antrat. Er landete mit 36 vollendeten Runden auf dem siebten Platz unter 21 Startern.

Komplettiert wurde das Nittenauer Gespann zum zweiten Mal durch ein Vierer-Team, bestehend aus dem Spartenleiter Dirk Knapstein, Vorstandsmitgliedern Michael Hartwich und Martin Rudhart sowie Mathias Jobst. Gehandicapt durch einen Sturz gleich in der ersten Runde und einem zweiten mit ausgekugelter Schulter kämpften sich das Team trotzdem wacker über die 24 Stunden. Am Ende sprang der vierte Platz in der Männer-Klasse 40+ heraus. Dies bedeutete den 34. Platz im Gesamtklassement aller knapp 150 Wertungsteilnehmer!

Für das leibliche Wohl und die Versorgung mit den nötigen Körnern über die Nacht hinaus sorgte als „Einzel-Starterin“ die Kassiererin der Radsportabteilung, Christina Rudhart. Aufgrund der noch kalten Witterung, vor allem in der Nacht, wurden die Nittenauer diesmal vom Cafe Treibhaus mit Gas-Equipment zum Wärmen und Kochen unterstützt.

Jihlava kann sich bei diesem familiär und trotzdem professionell organisiertes Ereignis auch nächstes Jahr auf Besuch aus Nittenau freuen. Die Strecke, die eigentlich nur durch die Stadt führt, hat einen sehr hohen Gelände-Anteil. Stadtpark, Zoo und Naherholungsgebiet sorgen für Abwechslung. Von Wurzelpassagen in steiler Rampe bis Kopfsteinpflaster ist alles enthalten. Selbst Spitzkehren fordern das fahrerischen Können heraus. Speedpassagen wechseln sich mit anspruchsvollen Technik-Teilen ab. Eine Treppenabfahrt mit Publikum ermunterte manchen Fahrer zu waghalsigen Manövern: insgesamt eine ideale Strecke für ein 24-Stunden-Rennen mit vielen Überholmöglichkeiten.

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