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Ausdauersport

Weber ist deutscher Duathlonmeister

Der Burglengenfelder Multisportler fährt bei den Wettkämpfen in Alsfeld einen unverhofften Sieg ein.

  • Der Burglengenfelder Ausdauersportler Mike Weber ist deutscher Duathlonmeister geworden. Foto/Copyright: bpf
  • Mike Weber bei der Siegerehrung Foto/Copyright: bpf

BURGLENGENFELD.Eigentlich stand der Wettkampf gar nicht auf seinem Programm, doch ein schneller Entschluss kurz vor Ende der Meldefrist brachte Mike Weber den deutschen Meistertitel in seiner Altersklasse. Die 350 Kilometer lange Anreise zum kleinen Städtchen Alsfeld bei Fulda hatte sich für den Ausdauerspezialisten von der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld mehr als gelohnt.

Nachdem Mike Weber vor wenigen Wochen bereits erfolgreich bei einem Hindernisrennen in die Saison startete, ließ er diesmal bei seiner Lieblingsportart die Beine fliegen. Die Deutsche Triathlon Union veranstaltete in Alsfeld die deutschen Straßenmeisterschaften im Duathlon über zehn Kilometer Laufen, 40 Kilometer Rennradfahren und nochmals fünf Kilometer Laufen. In der Alsdorfer City hatten die Duathleten vier zuschauerfreundliche flache Runden von 2,5 Kilometern Länge, danach sechs wellige Radrunden und danach nochmals zwei Laufrunden zu bewältigen.

Mit etwas mulmigem Gefühl nahm Mike Weber um 12.45 Uhr den Kampf gegen sich selbst und seine Kontrahenten auf. Bei 18 Grad und viel Wind fühlte er sich nach zwei Kilometern so richtig gut in dem starken Teilnehmerfeld. Die Beine liefen diesmal fast von alleine, was seine Zwischenzeit von 17.24 Minuten nach fünf Kilometern bewies. Auch die zweite Hälfte spulte er noch locker herunter und wechselte nach 35.32 Minuten auf seine Zeitfahrmaschine. Flott aber nicht zu schnell begann er den zweiten Part, bei dem das Windschattenfahren verboten war. Der Wind bremste ihn oft stark aus, aber auf der anderen Seite verhalf er ihm zu Geschwindigkeiten von weit über 50 Stundenkilometern.

So kam er gut durch und wechselte nach schnellen 63.44 Minuten bereits seine Radschuhe gegen die Laufschuhe. Nach dem ersten etwas hakeligen ersten Kilometer lief es wieder tadellos und er drückte aufs Tempo. Nach einem starken Finish in 17.57 Minuten für die letzten fünf Kilometer spurtete er zwar abgekämpft aber glücklich ins Ziel. Einen Freudenschrei entfachte bei ihm der Blick auf die Ergebnisliste, er hatte die deutsche Meisterschaft in der AK 40 mit der tollen Zeit von 1.58.33 Stunden gewonnen. (bpf)

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