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Breitensport

Wer fit sein will, muss genügend trinken

In der dritten Woche wird das Training für den Schwandorfer Landkreislauf anspruchsvoller. Trainer Franz Pretzl gibt Tipps.
Von Franz Pretzl

Ob jung oder alt: Die Teilnehmer des Schwandorfer Landkreislaufes sollten schon bei der Vorbereitung darauf achten, ausreichend Wasser zu trinken. Foto: Franz Pretzl
Ob jung oder alt: Die Teilnehmer des Schwandorfer Landkreislaufes sollten schon bei der Vorbereitung darauf achten, ausreichend Wasser zu trinken. Foto: Franz Pretzl

Schwandorf.Auf der dritten Etappe des Schwandorfer Landkreislaufes am 25. Mai dürfen sich die Teilnehmer auf eine leichte Strecke freuen. Beim Training für den Landkreislauf sollte man nicht auf das Wetter achten – denn am Tag des Landkreislaufs muss man auch mit allen Wettervariationen rechnen. Auf ihren Wasserhaushalt sollten die Sportler sowohl beim Training als auch beim Wettkampf achten – vor allem bei höheren Temperaturen.

Den Startschuss für den 13. Landkreislauf gibt Landrat Thomas Ebeling pünktlich am 25. Mai um 8 Uhr am Burglengenfelder Marktplatz. Vor dem herrlichen Ensemble der St. Peter und Paul Kirche in Wiefelsdorf, die als Urzelle des christlichen Glaubens im Landkreis Schwandorf gilt, startet die dritte Etappe des Landkreislaufs.

Gegen 8.45 Uhr dürften die schnellsten Teams den Wechselstab an den dritten Läufer weitergeben. Nach einer Bergabpassage führt der Kurs flussaufwärts entlang der Naab über die Naabecker Brücke und die kleine Brücke beim Wehr in Richtung vierter Wechselplatz, dem Hauptsportplatz des TuS Dachelhofen.

Leichte 4,4-Kilometer-Etappe

Für das sichere Geleit dorthin sorgt die FFW Dachelhofen und in der Wechselzone hat der TuS Dachelhofen das Sagen. Insgesamt gesehen sind die 4,4 Kilometer als sehr leicht zu bezeichnen: Es geht mit 37 Höhenmetern mehr bergab als bergauf mit nur zwölf Höhenmetern.

Die dritte Trainingswoche

  • Dienstag:

    sechsmal vier Minuten Joggen, drei Minuten Pause mit Gymnastik. Alternative: 45 Minuten Radfahren inklusive viermal vier Minuten in flottem Tritt auf flachem Terrain.

  • Donnerstag:

    viermal acht Minuten Joggen und vier Minuten Pause mit Gymnastikübungen. Alternative: eineinhalb Stunden lockere Radausfahrt auf flachen Wegen.

  • Samstag:

    dreimal zehn Minuten Joggen, dazwischen fünf Minuten Gymnastik. Alternative: 1,5 Stunden Radfahren mit zweimal 20 Minuten schnellerer Fahrt oder eine Stunde Nordic Walking.

  • Etappe 3:

    Wiefelsdorf – Dachelhofen, 4,4 Kilometer abfallend, 12 Höhenmeter bergauf, 37 Höhenmeter bergab.

Am 25. Mai werden an jeder Wechselstation kostenlos Getränke an die Sportler gereicht. Foto: Franz Pretzl
Am 25. Mai werden an jeder Wechselstation kostenlos Getränke an die Sportler gereicht. Foto: Franz Pretzl

Für die Ausdauersportler werden an jeder Wechselstation kostenlos Getränke gereicht. Nicht nur für die ankommenden Läufer und Läuferinnen sind die Getränke gedacht, sondern auch für diejenigen, die ihre Aufgabe noch vor sich haben. Das Auffüllen des Flüssighaushalts ist vor allem zu empfehlen, wenn der 25. Mai ein sonniger, warmer Tag werden sollte. Auf den Strecken unterwegs gibt es keine Verpflegung. Falls die Distanz für einen Teilnehmer zu lang ist, kann jederzeit ein Helfer unterwegs Getränke an den Sportler reichen. Nicht nur beim Wettkampf selbst sollte man auf genügend Flüssigkeit achten, auch beim Training ist es wichtig, genügend zu trinken. Man kann in den Pausen immer wieder einen Schluck zu sich nehmen und so einem Leistungsabfall vorbeugen.

Die dritte Trainingswoche verlangt schon etwas mehr an Willen, doch wenn man die ersten zwei Wochen gut hinter sich gebracht hat, dürfte dem weiteren Trainingsaufbau nichts im Wege stehen. Falls jemand einen schlechten Tag am geplanten Trainingstag hat, kann er die Trainingszyklen auch untereinander tauschen und eine leichtere Variante wählen. Als weitere Möglichkeit bietet sich an, das alternative Training zu wählen.

Ausdauersport

Die spätberufene Marathonläuferin

Ihre Leidenschaft entdeckte Edeltraud Auburger aus Bodenwöhr erst spät. Daheim tritt die 58-Jährige auch gegen Bulldogs an.

Leichtathletiktrainer Franz Pretzl sowie Ostbayerns Sportlerin des Jahres, Helena Pretzl, empfehlen den Teilnehmern, sich nicht von miesem Wetter abhalten zu lassen – außer bei extremen Gewittern. Das Zitat „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“ ist im Ausdauersport ein wichtiger Faktor. Ab und zu ist es so, dass, wenn man das Training geplant hat, das Wetter nicht so mitspielt, wie man es sich vorgestellt hat. Dann sollte man seinen inneren Schweinehund überwinden und sein Vorhaben trotzdem durchziehen. Auch wenn man dabei pitschnass wird, ist das kein Beinbruch. Wichtig ist, dass man sich danach gleich auszieht und unter die warme Dusche stellt. Wenn man dies befolgt, schadet einem der Regen nicht und man ist gut vorbereitet, falls es auch am 25. Mai regnen sollte.

Gesamte Laufstrecke ist jetzt markiert

Nachdem die genaue Streckenbeschreibung mit Höhenprofil bereits im Internet zu finden ist, haben die Organisatoren des Schwandorfer Landkreislaufs nun auch die ganze Strecke vom Start in Burglengenfeld bis ins Ziel in Nabburg mit Markierungsspray und schwarzen Pfeilen auf rotem Hintergrund gekennzeichnet, so dass sich die Walker und Läufer orientieren können. Um eine Schilderflut zu vermeiden, wurden nur Abzweigungen mit Pfeilen gekennzeichnet. Führt die Strecke geradeaus weiter, ist an diesen Stellen kein Schild angebracht, teilt das Landratsamt Schwandorf mit.

Den Trainingseinheiten auf der Strecke steht nun nichts mehr entgegen. Anmeldungen für den Lauf sind möglich unter www.partner-sad.de.

Mehr vom Schwandorfer Sport finden Sie hier.

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