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Burglengenfeld

Zeller überrascht bei EM als Vierter

Targu Mures in Rumänien scheint ein gutes Pflaster für die Triathleten des TV Burglengenfeld zu sein.
Von Franz Pretzl

Mit Platz vier in seiner Altersklasse hatte Tobias Zeller bei der EM nicht gerechnet.Foto: Franz Pretzl
Mit Platz vier in seiner Altersklasse hatte Tobias Zeller bei der EM nicht gerechnet.Foto: Franz Pretzl

Burglengenfeld.Bei seiner ersten Teilnahme an den ETU Cross Triathlon European Championships im rumänischen Targu Mures finishte Tobias Zeller mit einer Gesamtzeit von Ergebnis: Platz 4 , Gesamtzeit 2:19:43 Stunden (Swim 17.47 min, T1 55 sec, Bike 1:23:44 Stunden, T2 100 sec, Run 35:40 min) auf dem nicht erwarteten 4. Platz in seiner Altersklasse. Bereits zwei Jahre zuvor erkämpften dort die TV Triathleten zwei Goldmedaillen.

Sein Fazit nach dem Rennen: „Es war richtig super und hat sau viel Spaß gemacht“. 1 km Schwimmen, 23.4 Mountainbiken und 6.2 km Crosslauf standen auf dem Programm in Rumänien. Früh aufstehen hieß es diesmal für Tobias Zeller, denn der Start war bereits um 8 Uhr morgens. So schob er knapp nach 6 Uhr schon sein Bike in die Wechselzone. Zusätzlich etwas auf die Folter wurden die Athleten gespannt, da sich der Start um 15 Minuten verzögerte.

Mit kräftigem Bauchkribbeln sprang Zeller dann in die nicht gerade einladende warme Brühe des kleines Sees am Rande des Freibades. Er fühlte sich gut, obwohl er nicht mal seine eigene Hand vor seinen Augen sah, und stürmte hoch motiviert aus dem Wasser in die Wechselzone. Kaum auf seinem neuen Racefully kurbelte er gleich mächtig los. Auf den drei zu durchfahrenden Runden kam er immer besser in Fahrt und legte von Runde zu Runde eine Schippe drauf.

Leider folgte nach dem Wechsel in die Laufschuhe ein kleiner Dämpfer, denn sein linkes Knie schmerzte bei jedem Schritt. Auf dem sehr fordernden Trail lief es dann nach einem Kilometer aber wieder schmerzfrei und so ließ er seinen Beinen freien Lauf. Wie hart der Trailkurs war, zeigte sich daran, dass an den steilen Anstiegen fast jeder gehen musste. Anfang der zweiten Laufrunde verkrampfte dann kurz sein Oberschenkel, denn er aber gut unter Kontrolle brachte. Selbst eine Blase bei Kilometer vier an der Achillessehne warf ihn nicht mehr aus der Bahn. So richtig glänzten seine Augen, als er auf der Anzeigentafel seinen Namen auf dem nicht erwarteten 4. Platz in seiner Altersklasse zu finden war. (bpf)

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