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Zwei Meisterschaften für DJK

Das Erwachsenenteam 3 und das Jugendteam 4 der Steinberger dürfen jubeln. Beide haben jetzt den Titel in ihren Ligen.
Von Daniel Fritz

Strahlende Gesichter bei den Steinberger Tischtennisspielern: von links Julia Rester, Lina Royer, Lea Scharf, Alika Tekan, Stefan Hartwich, Jonas Pretzl zusammen mit ihren Betreuern (hinten im Bild) Anja Huber und Fabian Kammerl Foto: Daniel Fritz
Strahlende Gesichter bei den Steinberger Tischtennisspielern: von links Julia Rester, Lina Royer, Lea Scharf, Alika Tekan, Stefan Hartwich, Jonas Pretzl zusammen mit ihren Betreuern (hinten im Bild) Anja Huber und Fabian Kammerl Foto: Daniel Fritz

Steinberg.Mit einem so nicht vorhersehbaren Paukenschlag endete die Tischtennissaison deutschlandweit Mitte März durch das Coronavirus. Der Spielbetrieb wurde sofort eingestellt und soll auch nicht mehr aufgenommen werden. Zum 1. April 2020 fiel dann die bundeseinheitliche Entscheidung, dass die Saison aufgrund der Tabellenstände vom 13. März 2020 für beendet erklärt wurde.

Aufgrund dieses Umstandes führte dies auch zu zwei erfreulichen Ereignissen für die Steinberger Tischtennisabteilung, denn mit der vierten Jugendmannschaft und dem dritten Erwachsenenteam konnten gleich zwei Teams die Meisterschaft einfahren. Zwar waren beide Mannschaften auch regulär klar auf Meisterschaftskurs, sie hätten aber noch das eine oder andere brenzlige Spiel überstehen müssen.

Die 4. Jugendmannschaft trat in dieser Saison in der Bezirksklasse C Gruppe 2 Süd/West an und dominierte diese Liga von Beginn an. Zu groß waren die Leistungsunterschiede zwischen den Steinbergern und den restlichen Teams. Bei Saisonabbruch war das Team noch ohne Punktverlust und siegte in allen sieben bisher gespielten Partien. Auch die einzelnen Ergebnisse sprechen hier eine deutliche Sprache, denn die „engsten“ Spiele gegen TV Amberg, TuS Dachelhofen und TV Glück-Auf Wackersdorf wurden jeweils mit 7:3 bzw. 8:2 gewonnen.

Rester und Pretzl siegten immer

Dies spiegelt sich auch in den Einzelbilanzen wider: Alle eingesetzten Spieler können ein deutlich positives Spielverhältnis aufweisen können. Julia Rester (9:0) und Jonas Pretzl (11:0) blieben die gesamte Saison ohne Niederlage, Lea Scharf (12:1) konnte auch nur einmal bei 13 Versuchen geschlagen werden. Insofern ist die Meisterschaft mehr als verdient und für die Mannschaft (Julia Rester, Lea Scharf, Lina Royer, Alika Tekan, Jonas Pretzl und Stefan Hartwich) nur die logische Konsequenz.

Nicht so deutlich, aber dafür umso überraschender ist die Meisterschaft des dritten Erwachsenenteams. Waren sie erst im Jahr zuvor in diese Liga aufgestiegen, sorgten sie nun als Aufsteiger in der Bezirksklasse B Gruppe Süd für jede Menge Furore und belohnten sich mit dem direkten „Durchmarsch“. In dieser sehr ausgeglichen starken Liga entschieden oft nur kleine Unterschiede in den Tagesformen der Teams über den Spielausgang. Dies zeigt sich im Ergebnisspiegel der Steinberger Meistermannschaft, die in 15 Partien zwei Niederlagen einstecken und sich zweimal mit einem Remis zufriedengeben musste. Zudem wurden vier weitere Spiele nur hauchdünn gewonnen. Wie immer im Sport zählt aber am Ende nur das Ergebnis und dies reichte zum Saisonabbruch aus, als Tabellenführer die Saison zu beenden.

Drei Garanten für Siege

Diese starke Leistung des Aufsteigers war hauptsächlich durch die Ausgeglichenheit des Teams geprägt, da alle eingesetzten Spieler mindestens eine ausgeglichene Bilanz vorweisen können. Aus diesem ohnehin sehr positiven Mannschaftsumfeld stellten sich drei Faktoren als weitere Sieggarantie heraus. Zum einen die Nr. 1 der dritten Mannschaft, Maria Kummetsteiner. Sie spielte eine überragende Saison, glänzte mit einer Bilanz von 22 Siegen aus 30 Spielen und war damit auch viertbeste Spielerin der Liga. Zum anderen glänzte Ersatzspieler Stefan Huber mit einer „zu Null“-Bilanz und blieb folglich ohne Niederlage bei seinen Aushilfseinsätzen. Und zu guter Letzt hatten die Steinberger mit dem Doppel Maria Kummetsteiner/Anja Huber das erfolgreichste Doppel der gesamten Liga in ihren Reihen.

Team Erwachsene 3

  • Spieler:

    Anteil an diesem tollen Erfolg hatten Maria Kummetsteiner, Klaus Scharf, Anja Huber, Josef Probst, Silke Riedhammer, Stefan Huber, Norbert Grabinger, Manfred Schneider, Markus Hoferer und Lara Huber.

  • Vorbild:

    Die dritte Mannschaft ist zudem ein Vorzeigebeispiel für einen funktionierenden gemischten Mannschaftssport, unabhängig von Geschlecht und Alter. (sei)

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