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Pferdesport

Zwei Tage Reitsport pur

Reiter aus der gesamten Region absolvierten Dressur- und Springprüfungen beim Frühjahrsturnier des Reit- und Fahrvereins.

Rebekka Atzenbeck auf Pik Dame beim A-Springen Foto: Martin Fink
Rebekka Atzenbeck auf Pik Dame beim A-Springen Foto: Martin Fink

Neunburg.Erfolgreiches Freilandturnier des Schwarzachtaler Reit- und Fahrvereines: Das Freilandturnier auf der Reitanlage Kollerhof hat sich bei den Turnierreitern in Niederbayern und der Oberpfalz zu einer beliebten Veranstaltung etabliert. Das teilte der Verein mit. Parallel liefen an zwei Tagen Dressur- und Springprüfungen.

Für das aufwendige Turnier wurde die gepflegte Reitanlage auf dem Kollerhof bereits eine Woche vorher von vielen fleißigen Vereinsmitgliedern im Rahmen eines Arbeitseinsatzes auf Hochglanz gebracht.

Der Aufwand hat sich wieder gelohnt und den eintreffenden Turnierreitern hat sich am Samstagmorgen ein eindrucksvolles Bild geboten: der Rasenspringplatz mit den bunten Hindernissen, daneben der strahlend weiße, 27 x 67 Meter große Dressurplatz, und im Hintergrund die zwei Dressurhallen.

Dazwischen wurden Schatten spendende Zelte und Pavillons auf dem Gelände verteilt, damit Besucher in Ruhe dem Turniergeschehen folgen können. Die benachbarte Wiese gab einen hervorragenden, nahe gelegenen Parkplatz ab, so dass trotz der großzügigen Reitanlage die Wege für die Reiterinnen und Reiter kurz waren.

Das Organisationsteam hat die Veranstaltung mit dem entsprechenden Know How durchgeplant, so dass der reibungslose Ablauf, während der Turniertage, gewährleistet war. Der große Aufwand, den eine so anspruchsvolle Veranstaltung fordert und der unermüdliche Helfereinsatz haben sich wieder voll gelohnt.

Diehl eröffnet Turnier

Pünktlich um acht Uhr eröffnete der zweite Vorstand des Reitvereines, Roland Diehl, das Turnier mit einer Begrüßungsrede, in der er die Reiter und Richter willkommen hieß und sich bei den zahlreichen Helfern bedankte.

Während der zwei Tage fanden sowohl auf dem Springplatz, als auch in der Reithalle ohne Unterbrechung Prüfungen statt. Jeweils morgens wurden für den Pferdenachwuchs die so genannten Materialprüfungen angeboten. Dabei werden in der Reitpferdeprüfung drei- und vierjährige Pferde sowohl unter dem Sattel als auch an der Hand bewertet. Die Grundgangarten sowie Rittigkeit, Temperament, Typ und Körperbau werden gleichermaßen beurteilt. Es folgten weitere Prüfungen für den Pferdenachwuchs im Form je einer Dressurpferdeprüfung und einer Springpferdeprüfung der Klasse A. In der „Eignung“ schließlich wurden die vorgestellten Jungpferde in einem Dressur- und einem Springteil nach ihrer Eignung für den sofortigen Einsatz bewertet.

In der Dressur hatten die Reitanfänger im einfachen Reiterwettbewerb und den Wettbewerben der Klasse E die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Für die ganz kleinen Reiter wurde am Sonntag die so genannte Führzügelklasse angeboten. A- und L-Dressuren in denen die fortgeschrittenen und im Reitsport erfahreneren Reiter mit ihren Pferden starten, folgten. Ein entsprechendes Angebot für die Springreiter lief inzwischen auf den Außenplätzen. Die Wettbewerbe und Prüfungen waren teilweise auch als Qualifikationsprüfungen zum Verbandsjugendcup Niederbayern/Oberpfalz ausgeschrieben.

Sechsköpfige Jury

Das Richterteam bestand aus Gerda Schulz, Christine Irl, Josefine Fischer, Stefanie Hummer, Willi Gürster und Heinz Mayer. Mit ihren maßvollen Urteilen und der guten Laune haben sie zwei Tage lang viel zu der entspannten Atmosphäre der Veranstaltung beigetragen. Mit wenigen Stürzen ohne ernsthafte Verletzungen verlief das Turnier ohne große Zwischenfälle.

Viele Besucher aus den umliegenden Ortschaften fanden den Weg auf den Kollerhof.

Die Reiter und Begleiter lobten durchweg die Organisation und die guten Rahmenbedingungen des Turniers, und viele kündigten bereits ihr Kommen fürs nächste Jahr an.

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